Digimon wurde oft nachgeschrieen, eine Art Klon der überaus erfolgreichen Serie “Pokémon” zu sein, da es kurz nach dieser anlief. Doch das stimmt nicht, die Serie hat es im Laufe der Zeit geschafft, einen eigenständigen Charakter mit einer anderen Fangemeinde für sich zu gewinnen. Doch was genau ist Digimon eigentlich?
Digimon, die sogenannten “Digitalen Monster” leben in der DigiWelt, welche parallel zu der normalen Welt existiert. Doch auch in dieser Welt gibt es Probleme. Deswegen werden acht Digiritter auserkoren, welche die Probleme aus der Welt schaffen sollen. Das ist der Beginn der ersten Staffel von Digimon.
Sieben Kinder fahren ins Sommercamp und finden dort ihre Digivices. Das sind Geräte, mit denen es den Digimon später ermöglicht wird zu digitieren, also sich auf ein höheres Level zu begeben und die wartenden Feinde zu bekämpfen. Die sieben (später acht) Protagonisten Tai, Matt, Sora, Joe, Mimi, Izzy, T.K. und später auch noch Kari werden mithilfe der Digivices nicht ganz freiwillig in die Digiwelt teleportiert, wo sie auf ihre Digimon treffen. Soviel zum Beginn der Serie, mehr über den Inhalt zu verraten, würde zu tief in die Handlung eingreifen.
Digimon arbeitet im Gegensatz zum großen Konkurrenten mehr mit einer Story. Nicht jede Folge läuft nach dem “Laufen – Sehen – Kämpfen – Besiegen Muster” ab. Dieses wird zu Anfang verwendet, um die Grundlagen für die spätere Handlungsentwicklung zu legen. Die Protagonisten werden hier tiefgründiger vorgestellt und haben mehr Seele als andere Serienfiguren. Insgesamt wirkt die Serie deutlich mehr auf’s ältere Publikum zugeschnitten.