10.07.2008Frederick Forsyth – Die Akte ODESSA von PaPe

Peter Miller ist eigentlich freiberuflicher Reporter, der für die Klatschpresse in Deutschland arbeitet und meist über die Eskapaden irgendwelcher Promis dieser Welt berichtet. Doch eines Tages, als er so durch seine Heimatstadt Hamburg fährt, bemerkt er, wie ein Krankenwagen durch die Straßen rast und fährt ihm in der Hoffnung auf eine gute Story hinterher.
Doch anstelle einer guten Story trifft er nur einen alten Freund, Polizeikommissar Brandt, welchen gerade dieser Suizidfall erreichte. Dieser erzählt ihm, was passiert ist, und gibt ihm nach Drängen Millers schließlich auch das Tagebuch des Toten. Zu Hause angekommen, arbeitet sich Peter Miller durch das Tagebuch und stellt fest, dass der Tote ein ehemaliger KZ-Insasse in Riga war und seine Erlebnisse minutiös aufgschrieben hat. Aus dem Tagebuch erfährt Miller außerdem, dass das Lager von Riga einem sehr grausamen SS-ler untergestellt war. Daraufhin beschließt Miller den sogenanntent “Schlächter von Riga” zu finden und vor Gericht zu stellen.
Um den “Schlächter von Riga” zu finden, begibt sich der Reporter teilweise in Lebensgefahr und bekommt es mit dem Mossad, dem israelischen Geheimdienst, zu tun.
 Forsyth hat es wieder einmal geschafft, mich bis zur letzten Seite mit seinem Buch zu fesseln, ich habe es verschlungen wie schon lange keins mehr. Außerdem schildert er meiner Meinung nach gut nachvollziehbar die Gefahren, in welche man sich begibt, wenn man sich mit der ODESSA anlegt. 

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