Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Alle Spiele, egal ob am PC, auf der Konsole oder dem Handheld werden hier diskutiert.

Beitrag » 28. Feb 2019 16:26 #3126

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 28. Feb 2019 16:26

Red Dead Redemption II - 9,5/10
Eigentlich hat Rockstar mit dem Spiel alle Register gezogen, die eine 10er-Wertung rechtfertigen:
- ihre beste Open World bisher (vielleicht gleichauf mit GTA V)
- ihre beste Story bisher, die ist wirklich absolut großartig und lässt mich überlegen, RDR 1 nochmal zu spielen, um zu gucken, woran es damals lag, dass ich nur 7/10 gab (weil die Story fand ich damals glaub ich auch super)
- die beste Grafik, die ich generell je auf PS4 gesehen habe
- tolle Sidequests und Aktivitäten
Warum dann (schweren Herzens, denn die Story hat eigentlich 12/10 verdient!) nur 9,5 Punkte? Weil die Steuerung ziemlich behäbig ist, das Pferd dir öfter mal gegen einen Baum donnert und sie dann beim nächsten wieder automatisch dodged, weil man ne Weile braucht, bis man mit Dead Eye usw klarkommt und weil man entweder nur laaaaaaaaaaangsam gehen oder sprinten kann. Die Steuerung hat zu einigen Frusttoden bei den Zufallsevents am Anfang geführt und mich das ganze Spiel immer mal wieder genervt. Irgendwie konnten Rockstar Steuerung noch nie gut, die PC-Ports sind ja eh immer versaut und ich glaube bei GTA V dachte ich mir das auch schon (RDR 1 sowieso, auf das Pferdezähmen hab ich bis heute einen Hass).
Nichtsdestotrotz hat Rockstar hier einfach ein großartiges Spiel erschaffen, dass m.E. den Vorgänger lässig schlägt und in allen Bereichen außer der Steuerung ziemlich perfekt ist. Kaufen. Spielen! Und jetzt will ich sehen, wie sie das mit GTA VI toppen.
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Beitrag » 10. Mär 2019 15:27 #3127

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 10. Mär 2019 15:27

Metro: Exodus - 9/10
Erster Eindruck nachdem man mit der Aurora aus Moskau geflohen ist: "Wieso zur Hölle machen 4A Games den Trend zu (semi) Open Worlds jetzt auch noch mit?" Glücklicherweise beschränkt es sich auf etwas weitläufigere Levels á la "Uncharted 4" und auch nur der erste Level nach Moskau ("The Volga") gefiel mir nicht so, die anderen sind tatsächlich recht spannend und bieten keine weitläufige "guck mal, ob du was findest"-Langeweile, sondern ein paar nette Nebenmissionen zur Charakterbindung und ansonsten auch recht straighte Action.
Storytechnisch ist das ganze großartig inszeniert, bemängeln würde ich hier nur, dass Artyom, wie auch schon in den Vorgängern, komplett stumm bleibt abseits der Ladebildschirme und des Prologs und Epilogs. Das führt halt zu einer geringeren Charakteridentifizierung als bei einem B.J. Blaskowicz oder anderem Shooterhelden. Vor allem, weil sie ja einen Sprecher für die Zwischensequenzen eingebaut haben, der hätte auch ein paar Zeilen Dialog sprechen können. Auch ansonsten lohnen sich die Nebengespräche auf der Aurora zwischen den einzelnen Großlevels, wenngleich diese manchmal etwas lang sind.
Das Moralsystem ist hier auch besser eingebettet als noch in den Vorgängern (wo man ja eigentlich nur jedem Gespräch lauschen musste für das gute Ende), hier kommt es tatsächlich (ähnlich Dishonored, nur, dass es hier Sinn ergibt und Spaß macht) darauf an, wie brutal Artyom gegen menschliche Gegner vorgeht, da die meisten nicht wirklich tötenswert sind. Ausknocken mit Stealth oder frontal eins auffe Fresse = gut, erschießen & erstechen = blöd. Hab das gute Ende bekommen, welches natürlich Raum für einen eventuellen 4. Teil gibt.
Mein Fazit: Gottseidank gibt es noch Entwickler, die im Battle-Royale-Fortnite-PUBG-Apex-Multiplayer-"WasisnStory?"-Müllgedöns noch wirklich tolle, spannende, gut spiel- und steuerbare (sogar auf PS4!) Storyshooter in bester Manier entwickeln! Kaufempfehlung!
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Beitrag » 27. Mär 2019 22:06 #3128

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SierraLeon
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von SierraLeon » 27. Mär 2019 22:06

Ich schließe mich bei den Metros mit an, allerdings Metro 2033 Redux und Metro Last Light Redux.

Die beiden Spiele sind so ähnlich, dass ich sie in einem abhandeln werde. Ich habe beide vor einiger Zeit durchgespielt und muss sagen, dass sie mir viel Freude bereitet haben. Insgesamt dürfte ich für beide Titel ca. 15 bis 20 Stunden gebraucht haben, was meiner Meinung nach durchaus genug ist. Während dem Spielen habe ich festgestellt, dass ich es sehr vermisst habe gute Singleplayer-Shooter zu spielen. Letztes Jahr hatte ich zwar Titanfall 2 durchgespielt aber das war weit und breit der einzige. Die Battlefields und CoD interessieren mich nicht wirklich und abseits davon gibt es so gut wie keine neuen Shooter mit Singleplayer Kampagne (wobei ja CoD diese auch hat fallen lassen). Von daher muss ich sagen waren die beiden Metros erfrischend für mich. Dass es obendrein auch noch gute Spiele sind mit solider Shootermechanik macht das ganze noch besser.

In dem Metro-Universum ist die Welt vor die Hunde gegangen und die wenigen Überlebenden haben sich in das Moskauer U-Bahnsystem verkrochen und dort eine Gesellschaften aufgebaut. Diese sind ziemlich generisch, was die Sache aber nicht weniger spannend macht. Kommunisten kämpfen gegen Nazis und zwischendrin stecken unabhängige Stationen sowie die Ranger. Zusätzlich zu den Bedrohungen durch Menschen existieren weitere: Die Tunnel sind nicht sicher und immer wieder werden Stationen angegriffen von mutierten Monstern. Ihr spielt einen jungen Mann namens Artyom, der zum Ranger wird und auf deren Seite kämpft. Auf Grund des Settings spielt ihr große Teile des Spiels in U-Bahnschächten, doch dürft ihr immer wieder nach oben an die verseuchte Oberfläche. Das sorgt für Abwechslung und gerade im zweiten Teil kommt man an einige verdammt schöne, seltsame Orte. Die Story ist alles andere als Schlecht und das Setting ist etwas sehr besonderes, das mir viel Spaß gemacht hat. Beide Teile haben zwei verschiedene Enden, wobei ich das Pech hatte zweimal das Ende zu bekommen, das nicht "Kanon" ist. Das heißt während des kompletten Beginns von Teil zwei war ich innerlich am protestieren, dass das alles so gar nicht geschehen ist und es hat mich wirklich etwas Mühe gekostet mich mit dem anderen Ende abzufinden. Auch im zweiten Teil hab ich sicher das Ende, das für Exodus nicht relevant ist. Da aber ein wenig Pause für mich jetzt ist, wird es denke ich weniger schlimm.

Vom Gameplay her sind die beiden Teile wirklich weitgehend identisch. Der zweite Teil gibt euch eine etwas größere Auswahl an Waffen und legt etwas mehr Wert auf Schleichen. Doch am Ende des Tages sind beides gute Shooter, bei denen sich das Ballern durchaus gut anfühlt. Ihr habt keine riesige Bewegungsfreiheit, sondern das Spiel versucht eher das Gefühl zu vermitteln, dass ihr ein schwer ausgerüsteter Mensch seid, der sich entsprechend langsam fortbewegt. Das ist meiner Meinung durchaus in Ordnung und hat zur Stimmung beigetragen. Während es im ersten Teil hier und da noch einige seltsame, unrunde Probleme gab, sind die im zweiten Teil eigentlich komplett verschwunden, auch wenn ich ab und an meinen Weg nicht gefunden habe. Hier macht Metro meiner Meinung nach aber auf jeden Fall sehr viel Richtung. Es schafft eine bedrohliche, mysteriöse Atmosphäre, die hier und da Horrorelemente hat, aber durchaus auch angenehme und lustige Szenen auftischt.

Das größte Problem war für mich die Sprachausgabe. Ich hatte Metro 2033 bereits früher angefangen zu spielen, erst einmal auf Deutsch, dann auf Englisch. Beides war übel. Alle Charaktere sprechen sowohl in Deutsch als auch in Englisch mit einem breiten russischen Akzent, der für mich ein absoluter Stimmungskiller war. Die Lösung für mich war tatsächlich, das Spiel mit russischer Sprachausgabe und englischen Untertiteln zu spielen. So hatte ich tatsächlich das Gefühl mitten in der Welt zu stecken und es hat mich deutlich mehr reingezogen.

Im Großen und Ganzen muss ich sagen, sind sowohl Metro 2033 als auch Last Light durchaus gute Spiele, der zweite Teil ist hier und da etwas runder, doch sollte man den ersten gespielt haben damit man den zweiten wirklich genießen kann, denke ich. Es hat mir viel Spaß bereitet und Metro Exodus wartet bereits auf der Platte, dass ich es endlich anfange :)

Beitrag » 6. Apr 2019 19:35 #3129

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gun
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von gun » 6. Apr 2019 19:35

Mafia 2

Mafia 1 war besser.
Die Story und die Personen nehmen mich nicht mit. Es gibt zwar Anknüpfungspunkte zu Mafia 1 und man versucht es in die Downhill Richtung aber so wirklich zündet die Fahrt nicht.
Die Actionpassagen sind einfach nur mäßiges Deckungsshooter Gameplay mit Autoheal gegen hirntote Feinde.
Um die Polizei los zu werden reicht es einfach mal im nächsten Bekleidungsgeschäft zu kaufen.
Das Autotuing wirkt etwas deplatziert.
Ganz nett ist der Zeitenwechsel in der Story.
Die Open World bringt schon wie in Mafia 1 nicht wirklich etwas. Außer, dass ich mich mit Muni und Geld eindecken könnte.
Immer wenn ich mir mal wieder alle Waffen geholt und voll durchmunitioniert hatte, habe ich aber meine Knarren verloren und das Gleiche galt auch für die Kohle.
Kurz darauf hat man sich das Arsenal aber von den Feinden wiedergeholt.

Ich habe mir auch noch die DLCs angesehen. Aber 2 davon sind reines Arcarde in der "Open World", und wirklich alle Missionen gehen mit einem Zeitlimit einher.
Nur Joes DLC hat immerhin 3 Storymissionen mit Zwischensequenzen, die den offenen Zeitraum in der Handlung auffüllen. Der Rest ist aber so wie in den anderen DLCs.

Irgendwie war die ganze Erfahrung nur mäßig gut.
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Beitrag » 11. Apr 2019 15:40 #3130

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 11. Apr 2019 15:40

Schon vor 1,5 Wochen fertig gemacht.

Tales of Symphonia - 7/10
Spieltechnisch ist nicht viel zu sagen, ursprünglich auf PS2 und GameCube veröffentlicht, dann später in HD auf der PS3, spielerisch ein relativ klassisches JRPG mit Echtzeitkampf (inklusive bescheuerter Kameraführung) und Einzelsteuerung auf der Worldmap. Storytechnisch ist das ganze hochsolide, es geht um die Erneuerung einer Welt, der das Mana ausgeht und dabei deckt man so allerhand Verschwörungen auf. Von den insgesamt 9 spielbaren Charakteren können immer vier gleichzeitig am Kampf teilnehmen, wobei diese entweder von dir und der CPU oder bis zu drei Freunden im Lokal-Koop gesteuert werden. Ich hab's mit Freunden gespielt, machte auch gut Spaß.
Die Grafik ist natürlich komplett veraltet, die Animesequenzen könnten zahlreicher sein, die Rätsel sind irgendwo zwischen okay und hanebüchen bzw. das Spiel absichtlich in die Länge ziehend. Dass es keinen Questmarker gibt, verhindert den Sprung auf die 7,5 Punkte, das Alter des Spiels lass ich mal nicht als Entschuldigung gelten.
Insgesamt aber empfehlenswert für Fans von JRPGs und der Tales-Reihe und für diese auch ein guter Einstieg.
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Beitrag » 11. Apr 2019 15:46 #3131

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 11. Apr 2019 15:46

Vampyr - 6/10
Kurz gefasst: Okaye Story, miese Kämpfe, tolle Atmosphäre.
Etwas länger: die einzelnen Charaktere der Story sind sehr spannend und es macht Spaß, mehr über sie herauszufinden, allerdings gibt es doch relativ wenig Sidequests, die wirklich Effekt auf diese Charaktere haben, die sind eher mehr so Zusatz. Die Story generell hat mich aber nicht so wirklich gepackt, auch wenn das Post-Great-War-London schon spannend war. Kann aber Geschmackssache sein, vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch, da das Spiel ja von Dontnod kommt und mit "Life is strange" als Quasivorgänger die Messlatte für großartige Stories sehr hoch lag.
Die Kämpfe waren allerdings Schrott. Der Ausdauermeter ist erst gegen Ende des Spiels groß genug, die Kämpfe waren auf "normal" viel zu schwer (der nachträglich hinzugefügte Easymode lässt einen Elemente des Games aussparen, so eine Scheiße hab ich schon seit "Painkiller" nicht mehr erlebt) und die Taktik, die jene Ausdauer wohl reinbringen sollte, ist eigentlich in jedem Kampf die selbe: Draufhauen, stunnen, Blut trinken, ausweichen, von vorne. Das war echt ziemlicher Rotz, gab ein paar Kämpfe, da wollte ich das Spiel einfach beenden und liegen lassen.
Ach ja, einige Sachen bedürften gerne etwas mehr Info vorher, z.B. ab wie viel ausgesaugten Bürgern ein District ins Chaos verfällt (hab dadurch einmal knapp 20.000 XP verloren) und, dass es auch Dialogoptionen gibt, die Hinweise, die man über die Bürger braucht, blockieren und man dank des Autosaves keine Chance mehr hat, die anderen Optionen nach einem Reload auszuwählen.
Die Atmosphäre war ziemlich gut, ich hab mich richtig gefreut, wenn es mal gedämmert hat, das Spiel ist wirklich düster, dunkel und beklemmend. Leider aber auch mit großem Verbesserungspotential. Unterhalten hat's mich irgendwie trotzdem, sonst hätte ich's nicht durchgespielt.
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Beitrag » 19. Apr 2019 18:06 #3132

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 19. Apr 2019 18:06

American McGee's Grimm - 5/10
Puh, jetzt habe ich 23 Märchen von gut zu böse umgewandelt. Angefangen habe ich damit schon im Januar, dann habe ich das unterbrochen und jetzt nach "Vampyr" eben fertig gemacht.
"Grimm" besteht aus besagten 23 Märchenhäppchen, welche vielleicht je 30-40 Minuten Spielzeit + 5-10 Minuten Video haben. Die Dinger sind wohl mal wöchentlich erschienen und beinhalten Episoden von bekannten Figuren wie Rotkäppchen, Schneewittchen oder Rapunzel, aber auch unbekanntere Märchen wie der Eisenhans sind vertreten. Spielerisch ist das ganze ein Jump 'n' Run.
Das Prinzip der 23 Folgen ist relativ ähnlich, macht durchs Rumlaufen und "Buttstompen" (man haut Grimms Arsch volle Kanne auf den Boden) den hellen Level zu einem dunklen Level. Dabei steigt ein Grimm-o-Meter, der einem anzeigt, welche Bösartigkeitsstufe man erreichen muss und man bereits erreicht hat.
Insgesamt ist das Konzept zwar interessant, gerade, wenn man die Märchen dahinter kennt, das Spielprinzip schwankt zwischen repetetiv, nervig und vereinzelt lustigen Ideen. Abwechslung ist zwar gelegentlich gegeben (so in vielleicht 5-6 von den 23 Folgen), wirkt sich aber selten wirklich aufs Spielgeschehen aus.
Vielleicht hätte ich es lustiger gefunden, so im wöchentlichen Turnus eine Episode zu spielen, denn sonst wird das Ganze nach 2-3 Folgen sehr monoton. Manche Level sind ganz cool, andere komplett für'n Arsch. Muss man wissen, ob man es mal probieren will, im Sale bei GOG isses nicht teuer.
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Beitrag » 4. Mai 2019 10:15 #3133

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead » 4. Mai 2019 10:15

Sekiro: Shadows Die Twice - 9/10


Das neue Spiel von From Software und um es gleich zu sagen, wer keine erbarmungslose Spiele mag und wenn man nicht bereit ist Angriffsmuster zu lernen dann wird keine große Freude an den Spiel haben. Wenn man aber an solchen Dinge Spaß hat dann ist es ein sehr befriedigendes Spielerlebnis.
Einer der größten Unterschied zu den Soulsborne Spiele ist dass es keine Charaktererstellung gibt und man keine Auswahl an Waffen hat und deswegen immer mit einen Katana unterwegs ist, damit fallen automatisch die Möglichkeiten weg die einen bei den Soulsborne Spielen noch das Leben erleichtern konnten. Als zusätzliche Option hat man jetzt sogenannte Prothesen-Module bei denen es sich um Sekundärwaffen handelt die einen zusätzlichen Optionen im Kampf bieten und teilweise essentiell sind um sich die Kämpfe mit bestimmten Bossen zu erleichtern aber sie sind kein Allheilmittel.
Ein weiterer großer Unterschied ist dass man in Sekiro weitaus mobiler unterwegs ist als bei den anderen Titel, man kann frei umherspringen und sich mit einen Greifhaken an diverse Vorsprüngen hochziehen das führt zu etwas mehr Varianz in der Fortbewegung und man kann sich damit recht gut durch die einzelnen Abschnitte bewegen.
Neu hinzugekommen ist ein Schleichsystem das funktioniert aber höchstens mittelmäßig da die KI der Gegner nicht gut ist und das ganze Spielssystem nicht wirklich darauf ausgelegt ist, es ist aber eine valide Option um ein paar Gegner mit einen Schlag aus den Weg zu räumen oder gar einen Lebensbalken von einen Miniboss zu vernichten.
Das wichtigste bei diesen Spiel ist natürlich das Kampfsystem und das fand ich äußerst gelungen auch wenn es hauptsächlich darauf hinausläuft Angriffsmuster zu lernen und den ganzen Rhythmus des Kampfes zu beherrschen um siegreich zu sein.
Im Gegensatz zu den Soulsborne Spielen gibt es keine Ausdaueranzeige mehr, das heißt man kann theoretisch beliebig oft zuschlagen was man aber natürlich nicht tun sollte.
Stattdessen ist jetzt das wichtigste die sogenannte Haltung, diese ist im Grunde noch wichtiger als der gegnerische Lebensbalken denn wenn man die Haltung seines Gegners bricht hat die Möglichkeit ihn einen Todesstoß zu versetzen um ihn zu erledigen, da Bossgegner über zwei bis drei Lebensbalken verfügen sind auch entsprechende viele Todesstöße nötig um sie zu erledigen.
Die Haltung eines Gegners bricht man einerseits mit den eigenen Angriffen und anderseits mit den parieren der gegnerischen Angriffen, da sich die Haltung der Gegner meist schnell regeneriert ist es meist von Vorteil offensiv vorzugehen aber auch mit einer gewissen Vorsicht da die eigene Haltung natürlich auch schaden nimmt und wenn diese gebrochen ist man offen für gegnerische Angriffe was sehr schnell tödlich endet. Natürlich haben die Gegner auch verschiedene unblockbare Angriffe drauf die einen vorab angezeigt werden und denen man frühzeitig ausweichen muss oder sie mit den sogenannten Mikiri-Konter kontert und ich kann nur empfehlen dass man diesen lernt zu beherrschen.
Der Schwierkeitsgrad ist wirklich unerbittlich und manche Bosse sind extrem hart aber ich hatte nie den Eindruck dass das Spiel unfair wäre sondern dass diverse Tode an meiner eigenen Unfähigkeit lagen, wenn man aber einen schwierigen Gegner erledigt hat dann ist das ein sehr triumphales und befriedigendes Gefühl.
Das sterben in diesen Spiel ist aber noch mit verschiedenen anderen Mechaniken verbunden, zuallererst hat man nach seinen Tod die Möglichkeit sofort wieder an Ort und Stelle aufzuerstehen was man bis zu dreimal wiederholen kann aber natürlich nicht sofort, die Möglichkeit einer weiteren Wiedererweckung schaltet man nur frei wenn man Gegnern Todesstöße versetzt oder wieder an einen Speicherpunkt rastet.
Wenn man endgültig stirbt (und das wird oft passieren), geht es zurück zum letzten Zeitpunkt und man verliert die Hälfte seines Geldes und der Erfahrung und man hat keine Möglichkeit diese zurückzuholen. Zwar gibt es eine gewisse prozentuale Chance dass man nach seinen Tod nichts verliert diese verringert sich aber immer weiter je öfter man gestorben ist, aber man hat Möglichkeit diesen Wert wieder auf seinen Ursprungswert zurückzustellen. Das klingt aber jetzt härter als es eigentlich ist, wenn man genug Erfahrung gesammelt hat erhält man Attributspunkte die man nicht verlieren kann und die man für verschiedene passive Fähigkeiten und ein paar Spezialattacken ausgeben kann. Mehr Lebensenergie und höhere Angriffskraft erhält man nur wenn Bosse besiegt weswegen man nicht grinden kann.
Das Design der Welt ist sehr angenehm gestaltet und bietet natürlich ein mittelalterliches japanische Szenario dass hier und da etwas mehr Abwechslung vertragen könnte, das man im Spielverlauf bekannte Orte die etwas verändert wurden nochmal besucht, dieses Levelrecycling fand ich aber jetzt weniger schlimm, weitaus mehr gestört hat mich dass diverse Mini-Bosse einfach nochmal recycelt werden, da hätte es ruhig mehr Varianz geben dürfen.
Die einzelnen Abschnitte sind relativ geradlinig designt aber bieten immer noch genug Verzweigungen um diverse Geheimnisse zu entdecken. Leider sind manche Abschnitte aber etwas zu eng gebaut und bei zu engen Räumen gibt es manchmal Kameraprobleme was in manchen Kämpfen extrem stören kann.
Die Handlung ist diesmal etwas geradliniger und offenbart sich einen leichter als bei anderen Soulsborne Spielen aber genug "Lore" ist immer noch in den Gesprächen mit den NPCs und den Beschreibungen der Gegenstände versteckt.

Insgesamt aber ein wirklich tolles Spielerlebnis was ich nur empfehlen kann solange man mit der "Git Gud" Mentalität zurecht kommt, ich werde bestimmt noch ein oder zwei Durchläufe starten.

Beitrag » 4. Mai 2019 10:32 #3134

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple » 4. Mai 2019 10:32

BlackDead hat geschrieben:
4. Mai 2019 10:15
Sekiro: Shadows Die Twice - 9/10
... Leider sind manche Abschnitte aber etwas zu eng gebaut und bei zu engen Räumen gibt es manchmal Kameraprobleme was in manchen Kämpfen extrem stören kann.
...

Der Lone Shadow Longswordsman im Ashina Reservoir. HASS! :mad:

Beitrag » 4. Mai 2019 10:39 #3135

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead » 4. Mai 2019 10:39

Rumple hat geschrieben:
4. Mai 2019 10:32
BlackDead hat geschrieben:
4. Mai 2019 10:15
Sekiro: Shadows Die Twice - 9/10
... Leider sind manche Abschnitte aber etwas zu eng gebaut und bei zu engen Räumen gibt es manchmal Kameraprobleme was in manchen Kämpfen extrem stören kann.
...

Der Lone Shadow Longswordsman im Ashina Reservoir. HASS! :mad:
Stimmt der war übel bis ich das Timing für den Mikiri-Konter drauf hatte und danach hatte ich die Erkenntnis das er ja viel leichter gewesen wäre wenn ich von der anderen Seite gekommen wäre und man ihn Anfangs mit einen Schleichangriff überraschen kann. :ugly:

Beitrag » 4. Mai 2019 10:52 #3136

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple » 4. Mai 2019 10:52

BlackDead hat geschrieben:
4. Mai 2019 10:39
Rumple hat geschrieben:
4. Mai 2019 10:32
BlackDead hat geschrieben:
4. Mai 2019 10:15
Sekiro: Shadows Die Twice - 9/10
... Leider sind manche Abschnitte aber etwas zu eng gebaut und bei zu engen Räumen gibt es manchmal Kameraprobleme was in manchen Kämpfen extrem stören kann.
...

Der Lone Shadow Longswordsman im Ashina Reservoir. HASS! :mad:
Stimmt der war übel bis ich das Timing für den Mikiri-Konter drauf hatte und danach hatte ich die Erkenntnis das er ja viel leichter gewesen wäre wenn ich von der anderen Seite gekommen wäre und man ihn Anfangs mit einen Schleichangriff überraschen kann. :ugly:
Bei zwei Runden wäre ich sehr angepisst gewesen. :ugly:

Ich bin bin immer von oben runtergesprungen und habe so die Stealth-Attacke gemacht.

Beitrag » 4. Mai 2019 20:21 #3137

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von gun » 4. Mai 2019 20:21

Mafia III

Ein Spiel mit Licht und Dunkelheit.

Das Licht findet man in der Erzählung des Spieles und in den Kämpfen.
Die Charaktere sind wirklich gut geschrieben (nicht nur für ein Spiel). Niemand ist Gut oder Böse (und eigentlich sind sie alle durch die Bank Arschlöcher), sondern hat viele Gesichter.
Die Geschichte ist zwar durchaus vorhersehbar, macht aber trotzdem viel Spaß und die Dialogregie ist einfach mit das Beste, was ich bisher in einem Spiel mitbekommen habe. Mir persönlich gefällt der Aspekt wesentlich besser als die Story und die Leute beim Vorgänger (den dieses Spiel eigentlich auch abschließt). Das keines der Enden des Spieles als ein wirklich "gutes" Ende gesehen werden kann, versteht sich seit Mafia 1 von selbst.
Und es hat eine wirklich gut ausgearbeitete Spielwelt. Selbst die Radioprogramme mit hetzenden Rechten und Nachrichten aus der Zeit passen einfach wunderbar.
Dazu steckt wirklich überall etwas Story im Spiel. Seien es die Berichte von Donaven über die Freunde und Feinde oder die Infos zu den Missionen. Alles ist wunderbar geschrieben und durchdacht.

Und auch die Kämpfe machen durchaus Spaß (für einen Deckungsshooter), da insbesondere das Trefferfeedback einfach wunderbar umgesetzt ist.
Wobei das Spiel recht deutlich auf die Konsole ausgelegt ist. Mit einer Schallgedämpften Pistole ist man am Anfang recht übermächtig, da jeder Kopfschuss zum sofortigen Exitus führt. Und mit dem entsprechenden Zielwasser kann man so recht schnell aufräumen.

Die Dunkelheit ist das Gameplay.
Das Problem des Spieles ist aber, das es viel zu viel wiederholende Elemente hat.
In einer open World gilt es satte 9 Bezirke zu erobern. Dazu bequatscht man 2 Auftraggeber, die die 2 "Geschäfte" in dem Bezirk zum Abschuss freigeben.
Nun heißt es Informanten zu verhören (und zu töten oder anzuwerben), "wichtige" Gegner und Objekte zu zerstören und Geld zu stehlen, bis ein gewisser "Schadenswert" erreicht ist.
Persönlich habe ich immer alles gemacht, auch wenn der Schadenswert erreicht war, da einfach zu viel Geld drinsteckte. Dabei besucht man in der Regel bereits einen der Orte, den es zu übernehmen gilt. Das Storytelling alleine durch die Umwelt (Zettel, Dialoge der Feinde, Begebenheiten) ist teilweise wirklich gut. Aber es kann die Masse nicht aufwiegen. Und man muss sich manchmal schon dazu zwingen nicht wie Tollwütig rein zu gehen, damit man es überhaupt mal mitbekommt.
Dann hat man die Hauptmänner freigeschaltet, ballert sich durch die Übernahmeorte und übergibt sie an einen der 3 Handlanger, die man ansammelt.
Kleiner Tipp am Rande, Stadteil 4 geht an Vito, damit automatisch das eintrudelnde Geld bei den Handlangern abgeholt wird.
Ist das Alles erledigt, so wird geht es dem Boss des Bezirkes an den Kragen. Diese Missionen sind dann zum Teil nicht in der open World, schwanken aber in der Qualität.
Hört sich erstmal spaßig an, aber man macht den ganzen Kram 9 Mal und hat während des Abgrases des Stadteils (noch schlimmer, wenn man Telefonüberwachungspunkte und Sammelobjekte mitnimmt) nur wenig Storyfortschritt .

Dann kann man auch noch die Verdienste des Stadtteils hoch bringen durch immer gleiche Sammelaktionen und bei jedem Stadteil kann man zwei persönliche Missionen der Handlanger durchführen. Manche davon sind witzig (Vito), andere eher nervig (Burke).

In der Urversion des Spieles dürfte das wirklich extrem nervig sein. Ich hatte zum Glück die DLCs dazu, die alle eine Abfolge von Storymissionen erzählen. Und so konnte ich mir immer wieder Abwechslung suchen.
Ob ich es jetzt mit einem dunklen Kult aufnehme, einem Ex-CIAler oder mit einem rassistischen Sherrif. Es bringt einfach Abwechslung rein und sogar einige stark gescriptete oder sehr andere Missionen.
Ich muss sagen, dass erst die DLCs das Spiel "erträglich" gemacht haben. Sonst hätte ich das Ding wirklich irgendwann von der Platte geschmissen. Und schon so habe ich immer wieder Pausen gemacht, da es am Stück einfach nicht geht.

Was ein DLCs aber mal wieder macht ist die Progression brechen. Dying Light grüßt.
Das Family Kick Back Pack liefert von Anfang an kostenlos verfügbare Waffen. Waffen, auf die man sonst länger keinen Zugriff hätte oder die man teuer freischalten müsste.
Darunter eine schallgedämpfte Pistole und eine Einhandschrotflinte, die die einzigen sekundären Waffen sind, die man braucht.
Es macht die Kämpfe am Anfang fast schon zu einfach, wenn man sich leise durch die Gegend meucheln kann.

Wenn ihr nicht die DLCs zum Spiel dazu bekommt, fangt es nicht an. Nur lasst den Waffen DLC weg.
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Beitrag » Gestern 16:04 #3138

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead » Gestern 16:04

Spider-Man: Die Stadt, die niemals schläft

Das DLC-Paket von dem PS4 Spider-Man Spiel, besteht insgesamt aus 3 Episoden und bietet wie nicht anders zu erwarten mehr von den gleichen Inhalt den man aus dem Hauptspiel kennt.
Nur diesmal mit mehr Gegnervarianten die sich im Grunde noch immer ziemlich ähneln und der Schwierkeitsgrad wurde etwas nach oben geschraubt, außerdem werden manche der bekannten Standardmissionen etwas variiert.
Handlungstechnisch gibt es jetzt nicht besonders aber es erweitert dass PS4 Spider-Man Universum etwas.
Insgesamt fand ich die DLCs aber trotzdem gelungen aber ich kann sie nur empfehlen wenn man das Hauptspiel wirklich mochte.

Beitrag » Gestern 16:07 #3139

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Crizzo » Gestern 16:07

Was kostet der so und wie lang hat er dich so ungefähr beschäftigt?
Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.
---
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Beitrag » Gestern 16:11 #3140

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead » Gestern 16:11

Regulär kostet er 20€ aber ich habe ihn im Angebot für 13€ gekauft.
Beschäftigt war ich mit allen drei Episoden wohl gut 10 oder 15 Stunden.

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