Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Alle Spiele, egal ob am PC, auf der Konsole oder dem Handheld werden hier diskutiert.

Beitrag » 19. Dez 2013 10:43 #2101

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steve_82
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von steve_82 »

Far Cry 3 9,5/10

Mit Far Cry 3 hab ich nun endlich meine Muss-Spiele aus 2012 durch. Einfach nur super! Unterm Strich wohl einer des besten Spiele, die ich im letzten Jahr gezockt habe! Tolles Setting, leichte Rollenspielelemente, interessante Story, lange Spielzeit und ein überraschendes Ende. Kleine Wermutstropfen gibts auch, das Jagen und die Funkturmbesteigungen ziehen das Spiel schon ein bisschen in die Länge, aber trotzdem klare Kaufempfehlung! Während des gesamten Spiels wurde es mir nicht einmal langweilig. Wer Shooter mag und es noch nicht hat muss zuschlagen!

Beitrag » 20. Dez 2013 20:01 #2102

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BlackDead
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Killzone 2 6/10

Ein durchschnittlicher Konsolen Shooter ohne wirkliche Besonderheiten.
Das Leveldesign ist zwar relativ abwechslungsreich aber leider besteht die Grafik hauptsächlich aus diversen Grau- und Brauntönen was das ganze sehr Trist wirken lässt. Das ganze ist aber trotzdem relativ nett inszeniert und auf den hohen Schwierigkeitsgrad empfand ich das Spiel sogar als relativ fordernd besonders gegen Ende.
Sehr schade fand ich das man eigentlich immer nur eine Waffe mit sich herumtragen durfte und die Waffe sind auch nichts Besonderes und eher langweilig.

Insgesamt also ein eher durchschnittlicher Titel aber für Freunde des Genres durchaus einen Blick wert.

Beitrag » 22. Dez 2013 14:36 #2103

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Rodon
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rodon »

Overlord: Raising Hell [PC]
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(+) sehr ansprechender, unverbrauchter Action-Adventure-Rollenspiel-Strategie-Mix
(+) immer noch recht schöne Grafik mit überzeugenden Effekten
(+) fünf unterschiedliche, hübsch designte Welten
(+) unterhaltsame Schergenarmee
(+) nicht zu knapper schwarzer Humor, Fantasy-Genre wird aufs Korn genommen
(+) abwechslungsreiche Quests
(+) kreative und keinesfalls öde Add-On-Zusatzlevels
(+) guter Sound und witzige Schergen-Stimmen
(+) mit Add-On-Inhalt lange Spielzeit (etwa 20-25 Stunden)
(+) es macht richtig Spaß, auch mal böse zu sein!
(+) Schergen müssen kombiniert und sinnvoll eingesetzt werden
(+) Dungeons haben öfters einige Rätsel auf Lager

(-) Steuerung öfters sehr hakelig und schwammig
(-) Schergen-KI gewinnt keine Intelligenzpreise
(-) einige Stellen, an denen man sich lange fragt, was man machen soll
(-) zu wenig Speicherpunkte
(-) Rollenspiel-Part hätte umfangreicher sein können

Fazit: In "Overlord" verkörpert ihr einen bösen Herrscher inklusive eigenem Turm, der die Kontrolle über gremlinartige Viecher ("Schergen") hat, die die Drecksarbeit für ihn erledigen. Zumindest in den ersten zwei Dritteln des Spiels gibt man daher hauptsächlich nur Befehle und hält sich aus den Kämpfen mit den Halblingen, Käfern oder Skeletten vornehm zurück. Das muss man sich aber nicht distanziert wie in einem Strategiespiel vorstellen, vielmehr rennt ihr wie in einem Rollenspiel mit dem Overlord (der übrigens nie einen Ton von sich gibt) durch die offenen, aber immer überschaubaren Welten und zeigt mit der Maus auf die Objekte, mit denen ihr interagieren wollt. Habt ihr Fässer oder Truhen im Blick, werden die kompromisslos kaputt gemacht - es könnten sich ja nützliche Sachen drin verstecken -, zeigt ihr auf Gegner, werden die plattgemacht.
Zu Beginn habt ihr nur die Kontrolle über braune Kampfschergen, später kommen dann noch rote Wesen hinzu, die mit Feuerbällen schmeißen; grüne, die giftige Bereiche unschädlich machen können und ihre Gegner von hinten anspringen und stärkeren Schaden zufügen, sowie blaue, die sich nicht vor Wasser scheuen und gefallene Schergen wiederbeleben können. Das Zusammenstellen und der geschickte Einsatz ist das Schlüssel-Feature von "Overlord" und macht durchgehend Spaß. Das liegt auch daran, dass sie einfach witzig animiert sind und immer mal wieder lustige Sprüche ablassen. Nur bei der Bedienung und KI hapert es manchmal gewaltig. Es kommt schon mal vor, dass einige Schergen irgendwo stecken bleiben und dann nicht mehr aus ihrer Ecke rauskommen, wodurch dann ein Einheiten-Slot bis zum Verlassend es Gebietes dann quasi wegfällt. Manchmal muss man auch etwas mit umständlich mit beiden gedrückten Maustasten die Kontrolle über die Schergen übernehmen und dann mit Mausbewegungen manövrieren, was ziemlich schwammig und ungenau ausfällt. Auch das unterteilen in Grüppchen ist umständlich geraten, immerhin braucht man das nur selten. Auch sollte man z.B. aufpassen, wenn man in wasser- oder feuerreichen Gebieten unterwegs ist. Dadurch, dass man ja immer nur in die ungefähre Richtung des nächsten Interaktionspunktes zeigt, kann es dann schnell passieren, dass einige Schergen ungeschickt ins Wasser trampeln oder im nächstbesten Lagerfeuer verkohlen. Diese Patzer bügelt das Spiel aber durch seine anderen Stärken wieder gut aus.
Die Welten sind nämlich sehr schön gemacht. Gekonnt werden Fantasyklischees durch den Kakao gezogen eintönig werden die Gegenden nie. In Dungeons ist hinter jeder Ecke was Neues los, immer mal wieder muss man auch mal ein Rätsel lösen, die man nur dann schafft, wenn man die Stärken der Schergen einzusetzen weiß. Wenn man das Spiel nicht kennt, sollte man auch gleich das Add-On "Raising Hell" dazuinstallieren, da es das Spiel ähnlich wie ein Director's Cut im Filmbereich erweitert. Euch erwarten fünf Zusatzlevels, für die man jeweils etwas über einer Stunde braucht und welche bizarre Parallelwelten der Hauptprogramm-Gegenden darstellen. Sie sind allerdings kein lauwarmer Aufguss mit neuem Texturanstrich, sondern bieten ganz neue Herausforderungen mit lustigen Einfällen. In einer Unterwelt sabotiert man z.B. ein Zwerge-gegen-Elfen-Bühnenstück und mischt die Veranstaltung mit einem riesigen Flammenwerfer auf, den man durch die Bühne krachen lässt.
Wie eingangs erwähnt, hat der Overlord auch seinen eigenen Turm, in den man sich bei Bedarf immer wieder zurückziehen kann. Mit Gold, das man beim Brandschatzen sammelt, kann man dort seine Gemächer optisch aufpimpen und in der Schmiede bessere Ausrüstung zusammenbasteln. Die Rüstung, der Helm und die drei Waffen gibt es in drei unterschiedlich starken Ausprägungen, verfeinern kann man die Items zudem noch, indem man seine Schergen opfert. Um wirklich spürbare Effekte herauszuschlagen, muss man allerdings eine echte Flut von den armen Wichten bereitstellen und daher habe ich es sein gelassen, man ist auch so stark genug. Wenn man sein Zeugs auf Stufe 3 hat, sollte man auch im Kampf selber die Axt mitschwingen, weil es dann wirklich was bringt und der Overlord auch mehr aushält. "Raising Hell" hält noch ein paar einzigartige Gegenstände bereit; man sollte aber nicht erwarten, dass man wie in einem normalen RPG seinen Charakter völlig frei ausstatten kann. Hier hätte man den Ansatz sicher noch etwas vertiefen können. Auch Skills gibt es im klassischen Sinne nicht; nur 4 Zauber in drei Stufen, die man allerdings finden muss.
Alles in allem war "Overlord" für mich eine sehr positive, vorweihnachtliche Überraschung. Teil 2 wird nicht lange auf sich warten lassen!
Hier gibt es demnächst wieder eine aufregende Signatur zu sehen.

Beitrag » 23. Dez 2013 14:18 #2104

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simple_mind
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von simple_mind »

in letzter Zeit durchgespielt:

G2/DNdR, G3, R1, R2
momentan hänge ich gerade an G1 :ugly:
signaturfreie Zone

Beitrag » 23. Dez 2013 17:17 #2105

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Crizzo
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Crizzo »

Dishonored

Insgesamt hab ich 15h für die Einzelspieler-Kampagne gebraucht. Ich habe auf dem höchsten Schwierigskeitsgrad gespielt.

Ihr spielt Corvo. Der Stummhauptcharakter des Spiels. Einstiger Beschützer der Kaiserin, wird nach deren Ermordung als Sündenbock missbraucht und versucht mit den Kaisertreuen die neuen Lord-Regenten zu stürzen. Das ganze Spiel in einem England ähnlich dem der Industralisierung. Die Stadt ist von einer Seuche heimgesucht, so dass es viele Ratten und befallene Bewohner gibt, die dann zombieähnlich auftreten.

Typisch für Shooter besitzt man ein paar Waffen wie Pistole und Granaten und ein Schwert. Gleichzeitig eine Armbrust und Brandbomben. Da man allerdings eher vorsichtig und bedacht vorgeht, sind die zusätzlichen Fähigkeiten wichtiger. Diese können mit Runen erworben und verbessert werden. Dazu gehört z.B. eine Art "Nachsicht" und eine Teleport-Fähigkeit. Auch ist ein Schwarm von Ratten beherrschbar. Diese Runen können durch Nebenmissionen erworben werden oder müssen in den Levels gefunden werden. In jeder Mission sind pro Abschnitt Runen versteckt, die man mit Hilfe von einem Herzen (eine Art Peilgerät) finden kann. Zudem gibt es Knochenartefakte. Die können auch mit dem Herzen gefunden werden und schalten passive Boni frei. Maximal 6 können gleichzeitig verwendet werden. Alle Artefakte bleiben, wie auch Schlüssel und Notizen das ganze Spiel über in eurem Besitz.

Der grafische Stil muss einem gefallen. Mir sagte er zu, ist ein wenig zeichnerisch angehaucht und ähnelt z.B. dem von Bioshock. Der Sound ist solide und trägt zum großteil die Atmosphäre.

Die Missionen sind recht abwechslungsreich und die einzelnen Bereich durchaus originiell. Immer ist es möglich auch eine gewaltfreie Lösung zu finden und somit das Attentat durch eine harmlosere Art zu ersetzen. Das macht das Spiel allerdings nicht leichter. Zusätzliche, optionale Nebenmissionen beschäftigen einen noch zusätzlich in den Missionen. Sind dabei aber nie langweilig und öffnen manchmal zusätzliche Möglichkeiten.

Überall in den Levels findet man Wertgegenstände, Münzen, Tresors, Schubladen, Koffer und und und. Neben Tränken für Gesundheit und Mana (für die Fähigkeiten) findet man dort auch Audio-Aufzeichnungen, Wertgegenstände, Notizzettel und weitere Infos. Das Münzen sammeln emfand ich recht mühsam. Verbesserungen sind ziemlich teuer und ich habe oft, obwohl ich schon viel gesucht habe, nur 1/4 bis 1/3 der Münzen pro Mission gefunden. So richtig angewiesen ist man auch die Münzen eh nicht. Solange man fleißig die Runen sammelt, reicht das mMn auch aus, nur ab und zu ein paar Tränke kaufen zu können oder Betäubungsbolzen für die Armbrust.

Die Story gefiel mir, das Spiel war auch ziemlich lang. Bekommt man oft genug nicht mehr geboten und durch die verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten und Auswirkung, wird sich ein weiteres Durchspielen sicher noch lohnen. Zudem spricht mich das Schleichende Spielprinzip an. Gegner ausknocken, verstecken und weiter vorgehen. Dabei ist stets freies Speichern möglich, wenn auch irgendwie auf 50 Speicherslots beschränkt. Durch besser werdende Gegner und Verteidigungs-Mechnismen bleibt auch gegen Ende annehmbar schwer. Könnte mir aber vorstellen, dass das Spiel den einen oder anderen Schleich-Fan hier und da unterfordert.

Was mich dabei ab und zu nervte, ist der Stumme und völlig emotionslose Corvo. Der sagt nichts, der schreit nicht auf und reagiert quasi gar nicht mit der Welt. Was man entscheiden kann, passiert über A und B Sätze. Das wärs. Da war ab und zu mehr drin. Man ist der passive Empfänger, was an des öfteren doch befremdlich wirkt. Ich dachte eigentlich, diese Epoche (GTA 3er Serie, HL² usw.) hätte man hinter sich gelassen. So Dialoge mit seinen Opfern wie z.B. bei Assassin's Creed wären hier doch nett gewesen, da kam aber nichts.

Ab und zu fiel mir auch auf, als wäre die KI blind oder blöd. Da lief man schon mal direkt an mir vorbei, um dann an anderen Orten nach mir zu suchen. An anderen Stellen sah man mich dann, was mich total überrascht, wähnte ich mich doch ziemlich sicher, in der dunklen Ecke.

Pro
  • ordentliche Spiellänge
  • Entscheidungen, die sich auch auswirken
  • optionale Nebenmissionen
  • quasi ohne Töten spielbar
  • Fähigkeiten sehr gut bedienbar
  • Grafikstil detailreich und hübsch
Contra
  • Münzen sammeln wirklich mühsam
  • mancher Orts Probleme mit der KI
  • Charakter stumm und emotionslos
Alles in allem: guter Stealth-Shooter, den man für den günstigen Steam-Sale Preis locker mitnehmen sollte. Also zu greifen! :)

9/10
Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.
---
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Beitrag » 23. Dez 2013 18:19 #2106

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Rumple
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple »

Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten

Irgendwie hatte ich, ohne wirklich DSA gespielt zu haben, eine gewisse Abneigung gegen das Universum. Trotz DSA hat mir das Spiel aber Spaß gemacht. Wobei ich gerne eine Enzyklopädie über das DSA-Universum gerne gehabt hätte, die vielleicht die Götter, Rassen usw. grob erläutert.

Ein paar Mal musste ich doch in die Lösung gucken. Da ich ohne Komforthilfe gespielt hatte, war es hauptsächlich an Stellen an denen ich irgendwelche Interaktionspunkte oder Gegenstände nicht gefunden/gesehen hatte. In den meisten Fällen wusste ich aber in welche Richtung es gehen sollte.

Die Hintergrundgrafiken sind sehr hübsch anzusehen, die Animationen nicht immer. :ugly: Zwischensequenzen sind doch sehr spartanisch, aber ich fand sie doch stimmig.

Alles in allem ein unterhaltsames Adventure das mich gut motivieren konnte, jetzt muss ich mir den Nachfolger besorgen. :mrgreen:
"Versuchen ist der erste Schritt zum Versagen!" H.S.

Beitrag » 23. Dez 2013 19:38 #2107

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BlackDead
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Red Faction 6/10

Eins jener Spiele die ich damals als es raus kam unbedingt spielen wollte aber ich bin irgendwie nie dazugekommen, durch ein Bundle hatte ich jetzt endlich die Möglichkeit es nachzuholen und ich muss sagen es ist nicht wirklich gut gealtert.
Damals war ja das große Feature die zerstörbare Umgebung und das ist auch ein wenig vorhanden hat aber spielerisch so gut wie keine Auswirkungen und wird auch nie wirklich genutzt.
Die Levels sind zwar relativ abwechslungsreich aber das Leveldesign ist einfach unglaublich öde und einfallslos, die KI ist ziemlich dumm, die Handlung öde und die englischen Synchronsprecher sind relativ schlecht.
Trotz all dieser Fehler konnte ich doch einen gewissen Grad Unterhaltung aus den Ganzen ziehen, die Waffen machen irgendwie Spaß, es gibt verschiedene steuerbare Fahrzeuge und es war einfach irgendwie nett mal zur Abwechslung einen Shooter aus jener Ära zu spielen aber es ist wirklich kein Klassiker den man unbedingt nachholen sollte.

Beitrag » 23. Dez 2013 20:38 #2108

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Rumple
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple »

A new Beginning - Final Cut ist jetzt dran.

Negativ: Die Sprechblasen sind englisch. :uff:

Aber ansonsten bekommt man ja schon direkt am Anfang den erhobenen Zeigefinger, aber es ist dennoch schön gemacht. Bin jetzt in Kapitel 1 und ich werde es weiterspielen.
"Versuchen ist der erste Schritt zum Versagen!" H.S.

Beitrag » 25. Dez 2013 11:56 #2109

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BlackDead
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Bioshock Infinite: Burial at Sea, Episode 1

Diese DLC Episode bringt einen zurück nach Rapture den Schauplatz der ersten beiden Bioschock Spiele und schlägt damit eine Brücke zu den ersten beiden Bioschock Teilen und Infinite.
Spielerisch unterscheidet es nur wenig von den Hauptspiel ist aber im 1999 Modus relativ herausfordernd, leider ist es mit knapp 3 Stunden recht kurz.
Die Atmosphäre hat mir mal wieder sehr gut gefallen und die Handlung fügt sich gut in das Universum ein endet aber mit einen fiesen Cliffhangar und ich hoffe die zweite Episode wird bald erscheinen.

Alle die das Hauptspiel mochten und vor allem dessen Story sollten auf alle Fälle diesen DLC mal ansehen.

Beitrag » 25. Dez 2013 22:37 #2110

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Lord Helmchen
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Lord Helmchen »

Bioshock Infinite: Hauptspiel

Hat mir echt gut gefallen. Vor allem der Endkampf war schön knackig.
Atmösphäre super toll. Manchmal aber zu dumme Gegner.

9.5/10
Laufchallenge (in km):
2011: 933,7
2012: 1.171,6
2013: 1.157,8
2014: 1.075,9
2015: 1.167,9
2016: 1.173,3
2017: 1.459,3
2018: 793,8
2019: 724,04
2020: 634,2

Beitrag » 27. Dez 2013 16:47 #2111

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BlackDead
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Tomb Raider



Der Neustart der bekannten Serie präsentiert sich als Mischung aus geradlinigen Actionsequenzen und offeneren Gebieten bei der man einiges erforschen kann wobei Ersteres überwiegt.
Dabei findet man immer neue Gegenstände und erlernt neue Fähigkeiten, womit man neue Gebiete erschließen kann und prinzipiell hätte das Ganze durchaus Potenzial gehabt zu einem wirklich guten Spiel zu werden aber leider ist es wie heutzutage üblich den Massenmarkt zum Opfer gefallen und man alles viel zu sehr versimplifiziert.
Die Action ist zwar prinzipiell nett aber ihr fehlt einfach das gewisse Etwas und sich durch Massen der ewig gleich aussehenden Gegnerhorden zu ballern wird schnell ermüdend. Die Sprung- und Klettersequenzen sind zwar hübsch anzusehen aber ihnen fehlt jegliche Herausforderung, Rätsel sind zwar vorhanden sind aber lächerlich einfach.
Das Erforschen der offeneren Gebiete beschränkt sich auf das Finden diverser Sammelgegenstände und Grabkammern die einen teilweise etwas mehr über die Hintergrundgeschichte verraten.
Hinzu kommt noch ein leichtes Erfahrungspunktesystem das einem erlaubt neue Fähigkeiten zu erlernen und außerdem hat man die Möglichkeit seine Waffen aufzurüsten, das ist zwar prinzipiell recht nett aber ich hatte nie das Gefühl das es sich großartig auf das Gameplay auswirkt.

Sehr gelungen fand ich bei den Spiel aber die diversen Schauplätze, sie sind recht Abwechslungsreich und wirklich sehr schön und atmosphärisch designt.
Die Handlung fand ich nicht besonders gelungen und vor allem die Entwicklung von Lara Croft vom naiven Mädchen zur taffen Actionheldin fand ich sehr unglaubwürdig und es geht auch viel zu schnell, besonders im Hinblick darauf das man als Spieler zwar dutzende von Gegner tötet und die abenteuerlichsten Klettereinlagen übersteht aber in den Zwischensequenzen wirkt Lara ständig verzweifelt und überfordert, das zerstört einfach die Immersion.

Zwar habe ich an den Spiel viel zu kritisieren aber ich muss aber auch zugeben das ich durchaus meinen Spaß an den Titel aber es wäre einfach so viel mehr drin gewesen und so was nervt mich einfach.

Beitrag » 27. Dez 2013 18:22 #2112

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Rodon
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rodon »

Max Payne [Android]
Nun habe ich den Klassiker auch mal auf dem Handy durchgespielt und grafisch muss man keine Abstriche machen, was ich relativ faszinierend finde. Im Gegensatz zum PC-Oldie kann man das Spiel sogar natürlich im Widescreen-Format zocken, außerdem ist das Spiel komplett in Deutsch synchronisiert, was damals auch nicht so war. Die Stimmen, die man dafür auswählte, gehen durchaus in Ordnung. Bei der Steuerung hat man versucht, das Spiel so gut wie möglich an das Touchscreen-Interface anzupassen (die Kontrolloberfläche habe ich mir übrigens ein bisschen angepasst, was recht gut geht), allerdings ist natürlich klar, dass man mit Wischbewegungen nicht die Präzision von Maus und Tastatur erreichen kann. Um das auszugleichen, reicht es dann auch nur in die Nähe eines Gegners zu feuern, damit die Patronen treffen. Die Bullet-Time ist daher nicht so eklatant wichtig wie auf dem PC und allgemein spielt es sich dadurch ziemlich casual. Dafür hing ich auf dem Smartphone öfters mal im Level fest, weil man kleine Details nicht so sehr wahrnimmt wie auf dem großen Monitor. Steckt man sich Kopfhörer in die Ohren, kommt trotzdem insgesamt noch recht viel "Max Payne"-Atmosphäre auf und da es das Spiel für nicht mal 3 Euro zu kaufen gibt, kann man es als ergänzende Spielerfahrung ruhig mal mitnehmen. Grundsätzlich sollte man allerdings auf jeden Fall der PC-Fassung den Vorzug geben.
Hier gibt es demnächst wieder eine aufregende Signatur zu sehen.

Beitrag » 28. Dez 2013 16:49 #2113

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BlackDead
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Far Cry 3: Blood Dragon 7/10


Dieser Open World Ego Shooter präsentiert sich als eine Hommage an alten trashigen Actionfilme der 80er und als solches ist es auch wirklich gelungen nur das eigentliche Gameplay ist etwas durchschnittlich.
Die frei begehbare Insel ist relativ klein dafür gibt es aber neben den 9 Hauptmissionen einige Nebenmissionen zu erfüllen und außerdem gibt es viel Sammelbares was einem neue Fähigkeiten und Upgrades für die Waffen einbringt. Man hat also einiges zu tun aber leider ist es schon nach knappen 6 Stunden vorbei.
Die größte Stärke des Spiels liegt eindeutig im Humor und die vielen Anspielungen und in den Punkt kann das Spiel wirklich wunderbar unterhalten. Die Grafik und das allgemeine Design fängt den Look eines trashigen 80er Jahre Science Fiction Films zwar recht gut ein, wird aber recht schnell eintönig. Sehr lobenswert ist aber der wirklich tolle elektronische Soundtrack.

Insgesamt aber trotzdem ein relativ gelungenes Spiel das man jeden Shooter Fan mit einen Faible für die 80er bedenkenlos empfehlen kann.

Beitrag » 28. Dez 2013 16:57 #2114

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Rumple
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple »

Mich hatte da irgendwie die Demo abgeschreckt. Schleichen, wenn auch nur kurz, und dann ne Beschützermission. Da hatte ich schon keine Lust mehr auf das Spiel. :ugly:
"Versuchen ist der erste Schritt zum Versagen!" H.S.

Beitrag » 28. Dez 2013 17:00 #2115

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BlackDead
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Ich kann dich beruhigen Beschützermissionen spielen eigentlich so gut wie keine Rolle.

Beitrag » 28. Dez 2013 17:11 #2116

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Rodon
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rodon »

Rayman: Jungle Run [Android]
In diesem Smartphone-Spielchen rennt Rayman ganz von alleine durch die Levels, man selbst muss nur springen, mit der Faust austeilen oder in einigen Stellen fliegen. So easy wie sich das anhört, beginnt das auch, in den späteren der 70 Levels wird es aber definitiv sehr tricky. Nur wer sich die die Stages einprägt und auch mal ein paar Aktionen macht, die nicht ganz offensichtlich sind, wird dann die 100 Münzen einsammeln können, die in jedem Abschnitt verteilt sind. Und nur wer das tut, bekommt dann auch als Dankeschön ein rotes Steinchen und hat man wiederum davon wieder eine bestimmte Anzahl, öffnet sich das Endlevel einer jeden Welt, das höchste Konzentration abverlangt. Es gab Welten, die habe ich über 50 Mal gespielt, weil sie dann keinen einzigen Fehler mehr verzeihen. In gewisser Weise führt einen das Spiel auch permanent die eigene Blödheit vor, weil man sich Dinge auch beim x-ten Mal nicht merkt und immer die selben Fallen tappt. Die Grafik ist putzig und hat immer mal wieder neue Spielereien auf Lager, als Musik hat man sehr fiese Ohrwürmer ausgewählt, die man dann schnell wie behindert mitsummt. Steuern tut sich das Ganze sehr intuitiv, mehr als im richtigen Moment auf den Bildschirm patschen, tut man ja auch nicht. Auf dem Galaxy S III ruckelt das Spiel nicht, daher braucht man auch nicht das neueste Handy, um das Spiel zu zocken. Auf einem Tablet sieht man aber wahrscheinlich kleine Details einfach noch besser und schneller. Also wer mal wieder auf der Suche nach einem "Ein Versuch geht noch!"-Spiel ist, der sollte Rayman eine Chance geben.
Hier gibt es demnächst wieder eine aufregende Signatur zu sehen.

Beitrag » 28. Dez 2013 19:53 #2117

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Gone Home

Eins jener eher experimentellern Spielen die versuchen eine Handlung mal auf eine Art und Weise zu transportieren was prinzipiell ganz interessant ist aber leider bleibt dabei das spielerische auf der Strecke.
Man kommt in der Rolle der jungen Kaitlin Greenbriar im Jahr 1995 nach einen Jahr Europareise in einer stürmischen Nacht zurück in das neue Haus der Eltern und man muss feststellen das niemand da und an der Haustür hängt eine kryptische Nachricht der Schwester.
Jetzt ist es die Aufgabe des Spielers herauszufinden was passiert ist. Prinzipiell ist das auch eine gute Grundidee aber die Geschichte an sich und deren Auflösung fand ich nicht sonderlich überzeugend, aber es ist schon interessant das Haus zu untersuchen und nach und nach herauszufinden was passiert ist. Die Atmosphäre des Spiels finde ich wirklich gelungen und mir gefielen die vielen Anspielungen aber spielerisch ist es eben sehr seicht und nach guten 2 Stunden ist das Ganze auch schon vorbei und bietet keinerlei Wiederspielwert.

Insgesamt also ein Titel den man sich anschauen kann wenn man auf so eine Art Experiment steht aber den Hype den es um das Spiel gibt finde ich eher unverdient.

Beitrag » 28. Dez 2013 21:36 #2118

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Lord Helmchen
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Lord Helmchen »

Duke Nukem Forever

Unterer Durchschnitt. Selbst der alte Duke Charme kam nicht durch.
Habe mich nun über 1,5 Jahren durchgequält.

4/10
Laufchallenge (in km):
2011: 933,7
2012: 1.171,6
2013: 1.157,8
2014: 1.075,9
2015: 1.167,9
2016: 1.173,3
2017: 1.459,3
2018: 793,8
2019: 724,04
2020: 634,2

Beitrag » 29. Dez 2013 11:22 #2119

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Brothers: A Tale of Two Sons


Ein wirklich sehr schönes Spiel das einfach beginnt und am Ende immer düsterer und ergreifender wird.
Es geht um zwei Brüder die ein Heilmittel für ihren kranken Vater suchen und dabei viele Gegenden besuchen und sich diversen Gefahren stellen müssen.
Die Geschichte wird dabei nur durch die Bildsprache und der tollen Musik erzählt den die Figuren sprechen nur ein unverständliches Kauderwelsch.
Die Grafik ist einfach stimmig und die Welt ist wunderbar designt und die Atmosphäre ist auch großartig.
Der Clou des Gameplays ist das man beide Spielfiguren mit den beiden Analogsticks gleichzeitig steuert was sehr gewöhnungsbedürftig ist.
Die Rätsel oder die Geschicklichkeits-Einlagen sind zwar nicht fordernd was aber in den Fall nicht so stark ins Gewicht fällt weil das Drumherum einfach passt.

Beitrag » 30. Dez 2013 16:52 #2120

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Rayman Legends 9/10

Ein wirklich tolles und spaßiges Jump 'N' Run mit vielen gelungenen Ideen.
Die 2D-Grafik ist einfach wunderschön, bietet viele Details und die Animationen sind einfach nur herrlich. Auch der Soundtrack überzeugt ist abwechslungsreich und fängt die lockere Stimmung des Spiels perfekt ein. Die Steuerung beschränkt sich auf das nötigste ist aber schön präzis und geht schön von der Hand.
Die Levels sind sehr abwechslungsreich gestaltet und haben viele schöne Ideen, das Highlight stellen aber eindeutig die sogenannten Musiklevels dar, diese 6 besonderen Levels sind perfekt auf die gespielten Hintergrundmusik abgestimmt und bieten zum Teil spaßige Neuinterpretation bekannter Stücke wie Eye of the Tiger oder Black Betty. Als Bonus kann man noch einige Levels aus den Vorgängertitel Rayman Orgins freischalten die ein wenig überarbeitet wurden.
Das Spiel ist relativ umfangreich und wenn man alles freischalten will ist man einige Zeit beschäftigt.
Zum freischalten gibt es viele verschiedene Helden die sich aber nur optisch unterscheiden.
Außerdem gibt es noch tägliche und wöchentliche Herausforderungen, in denen man seine Bestzeiten in immer neu zusammengestellten Levels online mit anderen messen kann.
Das Spiel ist relativ fordernd besonders wenn man es zu 100% durchspielen will, dabei ist das Spiel aber niemals unfair. Etwas schade fand ich es zwar das die schwierigsten Levels hauptsächlich dadurch schwierig werden weil sie ein knappes Zeitlimit haben aber insgesamt hat mich das nie gestört weil man dadurch in einen schönen Flow kommt.
Story ist keine wirkliche vorhanden dafür läuft in den 5 Welten in je 2 Levels jeweils ein und dieselbe Zwischensequenzen ohne dass diese variiert wird das empfand ich als verschwendete Chance.


Insgesamt also ein wirklich toller Titel den ich jeden Freund des Genres sehr empfehlen kann.

Beitrag » 30. Dez 2013 22:48 #2121

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rodon »

Call of Duty: Finest Hour [PS2] / Call of Duty 2: Big Red One [PS2] / Call of Duty 3 [PS2]
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Da ich gerade nicht viel Zeit habe und es zu diesen Spielen sowieso nicht viel Interessantes zu sagen gibt, fasse ich dieses Trio, mit dem ich mich in den letzten Tagen beschäftigt habe, mal in einem Block zusammen. Zuallererst handelt es sich hier nicht um Portierungen der PC-Teile ("Call of Duty 3" erschien ohnehin nie für den PC), sondern sind Eigenentwicklungen für die Konsolen. Die Szenarios kennt man wegen des WW2-Settings natürlich sehr gut; die eigentlichen Levels sind dagegen neu. "Finest Hour" bietet drei kleine Kampagnen, mit den Russen rackert man sich mal wieder in Stalingrad ab, mit den Briten sorgt man in Nordafrika für Tumulte und die Amis marschieren zum Schluss im finsteren Deutschen Reich ein, insbesondere Aachen lernt man da von seiner dunklen Seite kennen. In "Big Red One" steuert ihr dann durchgehend den selben Typen; die Chance, das für eine packendere Story zu verwenden, nutzt das Spiel aber nicht - auch hier lauern absolut erwartbare Missionen in Wüstengefilden und bei den Franzosen (serientypisch wie immer strengstens linear) auf euch. Allerdings kreide ich das dem Spiel nicht so an, schließlich handelt es sich um einen Weltkriegsshooter und weiß man eh immer schon vorher, was man bekommt. So bleiben dann natürlich auch kleine Missionen nicht aus, in denen man im Panzer rumbrettern oder an den Geschützen eines Flugzeugs die Rohre glühen lassen darf. "Call of Duty 3", das übrigens einen Zacken besser aussieht als seine beiden Vorgänger und Sonys ollen Kasten ans Limit treibt, wirft euch dann noch mal ins mittlerweile bestens vertraute Frankreich. Die Inszenierung versucht stets, mit dem PC mitzuhalten, auf der Rechenkiste hat mir das Geballere aber deutlich besser gefallen. Auf der PS2 müsst ihr nämlich mit heftigem Dauerruckeln leben. Es gibt kaum einen Moment, in dem die Spiele mal flüssig laufen, eigentlich nur dann wenn man in leeren Räumen auf den Boden guckt. Es gibt durchaus auch Szenen, da könnte man die Frames mitzählen. Dass sich das schlecht auf die eh schon schwammige Controllersteuerung auswirkt, versteht sich von selbst. Oft rannte ich wie ein Besoffener durch die Schlachtfelder. Ebenso oft zielte ich an den Gegnern vorbei, ärgerte mich aber über langsame Drehungen der Spielfigur. Und freute man sich auf dem Rechner über Quicksaves, geizen die Konsolenteile mit Checkpoints. Gerade in "Finest Hour" darf man dankbar sein, wenn es überhaupt irgendeinen Kontrollpunkt in den Levels gibt. Dieser Teil ist nämlich auch merklich schwerer als die anderen beiden, ich nenne nur mal die Schlagwörter "Beschützermissionen" oder "fies gesetzte MG-Nester".
Die Grafik ist natürlich auch nicht so gut wie damals auf dem PC, ich will jetzt aber nicht zu sehr auf der Optik rumhacken, weil ich auf einem großen Full-HD-Flachbildfernseher und diesem Dreier-Kabel mit den roten, gelben und weißen Steckern (wie heißt das eigentlich?) gespielt habe. Wo ich schon mal dabei bin: Wisst ihr, wie man auf modernen LCDs die beste Bildqualität aus der PS2 rausholen kann? Jedenfalls musste ich mich bei dem Texturmatsch ganz schön anstrengen, um zwischen all den wabernden Pixeln die Feinde zu erkennen. Musikalisch bekommt man hingegen wieder das gewohnte orchestrale Paket, bei dem man nicht meckern kann. Die Spiele hat man jeweils so nach 6-9 Stunden durch, für sich also Quickies, zusammen allerdings eine angemessene Spielzeit. Um es noch mal kurz auf den Punkt zu bringen: Könnte man diese CoD-Teile mit Maus und Tastatur spielen, würden sie ruckelfrei laufen und könnte man jederzeit speichern, dann hätte ich mich über eine nette kleine Reise in die Anfänge der "CoD"-Reihe gefreut, der ich ja an für sich nicht negativ gegenüber stehe. In dieser Form allerdings kann ich eigentlich nur mit Abstrichen zu "Call of Duty 3" raten, da es am besten gelungen ist, allerdings würde ich mal mutmaßen, dass es sich auf der Xbox 360 weitaus besser spielt - vielleicht tausche ich die Versionen irgendwann mal aus und spiele es dann noch einmal.
Hier gibt es demnächst wieder eine aufregende Signatur zu sehen.

Beitrag » 31. Dez 2013 15:49 #2122

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BlackDead
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Call of Juarez: Gunslinger 7/10

Gut gelungener Arcade-Shooter mit toller Western Atmosphäre.
Spielerisch etwas flach und geradlinig aber die Schießereien sind trotzdem recht spaßig.
Das Besondere an den Titel ist das alles in der Erzählung der Spielfigur stattfindet und die Erzählung beeinflusst das Spielgeschehen was ich als äußert gelungen empfand und die besondere Western Atmosphäre des Titels unterstreicht. Ein sehr schöne Idee fand ich auch dass die Sammelgegenstände einen mehr über die historischen Hintergründe der Orte und Figuren die man begegnet erzählen.
Die Levels sind recht abwechslungsreich und grafisch schön in Szene gesetzt, etwas nervig fand ich einen schwarzen Rahmen der das ganze Spiel umgibt was wohl den comichaften Look des Spiels unterstreichen sollte aber ich empfand das als störend.

Beitrag » 31. Dez 2013 17:33 #2123

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Rodon
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rodon »

Homefront [PC]
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(+) reizvolles Szenario (Nordkoreaner fallen in den USA ein)
(+) technisch auf sehr hohem Niveau
(+) detailverliebte, suburbane Umgebungen
(+) gute Synchronstimmen
(+) toll modellierte Waffen
(+) bombastische Skripts
(+) Steuerung entspricht voll und ganz dem Shooter-Standard
(+) viele Achievements
(+) mitreißende Musik

(-) dreist kurze Spielzeit (nicht einmal vier Stunden!)
(-) alles sehr leicht und eindeutig designt
(-) strengstens linear und keine Entscheidungsfreiheiten
(-) ein paar Szenen, in denen man etwas länger zum langsamen Gehen gezwungen ist

Fazit: "Homefront" past perfekt zu diesem Silvestertag. Auch das mitternächtliche Spektakel am Himmel ist ein Fest für die Sinne, aber jedes Mal schnell vorbei und eine Woche später spricht keiner mehr drüber. Ähnlich verhält es sich mit diesem Ego-Shooter der Kaos Studios. Mickrige dreieinhalb Stunden brennen die Designer ein Feuerwerk an Skripts ab und bei der brachialen Akustik der Explosionen kann man schon mal auf den falschen Trichter kommen, draußen wäre schon 2014 angebrochen.
Der geistige Bruder ist eindeutig "Call of Duty", an dem man sich in frappierender Eindeutigkeit bedient hat. Die imposante Grafik mit ihren stimmungsvollen Beleuchtungen, die theatralische Musik, die Anzeigen auf dem Bildschirm ... könnte alles auch von Infinity Ward oder Treyarch stammen. Die allgmeeine Inszenierung ist ebenfalls auf dem gleichen Level. Eigenständig ist jedoch das Szenario, das ich nur loben kann. Endlich kommt der Krieg mal in die USA und man kann in amerikanischen Vorstädten und im Finale auf der Golden Gate Bridge den "Norks" einheizen. Das gab es so bisher nur sehr selten und man kennt es auch eher aus dem Strategie-Genre ("Alarmstufe Rot" oder "World in Conflict" z.B.). Es kommt jedenfalls eine beklemmende Atmosphäre auf, wenn man sich zwischen Spielplätzen und zugewachsenen Verandas einen Schlagabtausch mit den Nordkoreanern leistet - das Intro lässt zu Beginn auch schön Stimmung aufkommen. Die Story ist auch nicht so verquast erzählt wie in den "Call of Duty"-Teilen und nervt nicht mit dauernden Zeit- und Charakterwechseln. Die KI der Nordkoreaner schätze ich als nicht ganz so agressiv wie in den CoD-Teilen ein (zumindest auf "Normal" nicht), man sollte daher gleich mal auf "Schwer" spielen.
Die Skript-Geisterbahn wird öfters mal dadurch aufgelockert, dass man einem mit Raketen bewaffneten Vehikel namens Goliath Angriffsbefehle erteilen kann. Nur mit diesem Gefährt kann man schwere Humvees oder Panzer knacken. Die sechste von sieben Missionen fällt ganz aus dem Rahmen, in diesem Level steuert man einen Helikopter aus der Vogelperspektive und eskortiert einen Tanklaster-Konvoi. Doch weil die Entwickler penibelst darauf geachtet haben, dass man kaum was falsch machen kann und einem alles per Wegpunkt oder Einblendung vorgebetet wird, kommt auch in so einer potenziell kritischen Situation kein Frust auf. Auf der Stufe "Normal" bin ich insgesamt nicht mal 10x im Spiel gestorben. Das Gehirn kann jedenfalls auch im Weihnachtsurlaub bleiben, da es keine Rätsel oder Physikspielereien gibt.
Die fünfte Mission ist übrigens zur Hälfte ein Schleich-Einsatz, der unfreiwillig ein bisschen albern daherkommt. Man trampelt mit seinen Teamkollegen derart auffällig über eine große Farm, dass man in der Realität sofort auffliegen würde. Im Weg stehende Wachen werden komischerweise auch mit einem nicht schallgedämpften Scharfschützengewehr ausgeschaltet. Geschlichen wird in dem Sinne eigentlich sowieso nicht, vielmehr läuft man zum nächsten Wegpunkt, sobald einem das gesagt wird.
Wie es sich für einen Skript-Shooter gehört, gibt es natürlich auch nur einen Weg durch den Schlauch, ein bisschen umgucken lohnt sich nur, wenn man die 61 herumliegenden Zeitungsschnipsel mit fiktiven Details über den Krieg finden will und damit Achievements unlocken möchte. Arg versteckt sind die nicht; immerhin habe ich ohne Guide gleich mal fast 40 von den Dingern gefunden. Steam hält aber noch eine Menge weiterer Erfolge bereit.
Angesichts der sehr überschaubaren spielerischen Freiheit ordne ich das Game besser mal in die Kategorie "Action-Film zum Mitspielen" ein und da schlägt es sich dann doch ganz ordentlich, die Erzählweise hat mich jedenfalls gefesselt und ich war einen Nachmittag lang gut unterhalten. Hätte ich es mir zum Release für 50 Euro geholt, wäre ich natürlich maßlos darüber enttäuscht gewesen, für einen Zehner geht das Spiel jedoch klar - für einen Film, der noch kürzer ist, gibt man ja auch nicht unbedingt weniger aus. Einen Multiplayer-Modus hat "Homefront" auch, den ich auch noch einmal antesten möchte - wenn man sich da ähnlich stark bei "Call of Duty" wie beim Einzelspielermodus bedient hat, kann er so übel nicht sein und würde das Produkt aufwerten.
Hier gibt es demnächst wieder eine aufregende Signatur zu sehen.

Beitrag » 31. Dez 2013 21:41 #2124

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Rodon
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rodon »

Another World - 20th Anniversary Edition [PC]
Ich frage mich, warum dieses Spiel es wert sein soll, seinen zwanzigsten Geburtstag zu feiern. Es fängt zwar ganz nett an und ich hatte mir schon so ein Retro-Jump&Run mit der Spielbarkeit eines "Limbo" erwartet, dann ärgerte ich mich aber über einer frustrierenden Stelle nach der anderen und nervige Lasergefechte mit merkwürdigen großen Wesen. Mit dem Zapper kann man nämlich Schutzschilde aufbauen und Energiestöße abfeuern, was die Gegner aber auch machen und dann spielt es sich so, dass man nur noch am Schutzschilde aufbauen und abdrücken ist, in der Hoffnung, mal was zu treffen. Die Grafik wurde kaum aufpoliert und sieht damals wie heute sehr fad aus und die Spielumgebungen wirken kein bisschen faszinierend. Der Spielumfang ist kaum nennenswert: Nach etwa drei Stunden war ich durch und das auch nur, weil ich die Hälfte der Zeit an schwierigen Stellen festhing oder generell nicht wusste, wie es weitergeht. Anders gesagt: Größtenteils habe ich mich während des Zockens von "Another World" geärgert. Man hätte dieses schäbige Spielchen ruhig in Frieden ruhen lassen können. Das einzig Positive waren ein paar nett ausgedachte Rätsel. Trotzdem: Auch die 2,49 € im Sale waren es nicht wert; 10 € (Standard-Preis) schon gar nicht.
Hier gibt es demnächst wieder eine aufregende Signatur zu sehen.

Beitrag » 7. Jan 2014 20:34 #2125

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Bioshock: Infinite - Burial at Sea, Episode 1 - 9/10
Klassische, geniale Bioshock-Kost mit assigem Cliffhanger. Ich hoffe, dass Episode 2 bald erscheint, denn ich bin echt gespannt wie es weiter geht. Werde in der Zwischenzeit vielleicht nochmal das Hauptspiel suchten, da ich einige Storydetails nur noch bruchstückig weiß. Die Vollnote gibt es trotzdem erstmals in meiner Rezensionsgeschichte nicht für einen Bioshock-Teil, da ich in den Anfang erstmal reinkommen musste und mich auch nur die letzten 30 Minuten der Spielstory richtig gepackt haben.
Got to be who you are in this world
Never walk out on your own story
But if you ever need me again
You know that I'll be, I'll be around.

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