Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Alle Spiele, egal ob am PC, auf der Konsole oder dem Handheld werden hier diskutiert.

Beitrag » 15. Okt 2019 22:38 #3176

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

AquaNox 2: Revelation - 9/10
Okay, ich konnte es nicht lassen. Nachdem ich einige Probleme hatte, das Spiel ohne Abstürze zum Laufen zu kriegen (Tipp für GOG-Besitzer: als Admin über die .exe und nicht über Galaxy starten, so geht's!) und auch hier einen deutschen Sprachpatch runterlud, konnte ich das Spiel starten.
Storymäßig geht es hier immer noch ziemlich unkonventionell zur Sache, was andere als aufgeblasene Schnitzeljagd bezeichnen würden, fasziniert mich immer noch ziemlich. Allerdings muss ich zugeben, dass der Pathos stellenweise ziemlich von der Decke trieft, weswegen ich hier einen halben Punkt abziehe.
Einen weiteren halben Punkt Abzug gibt es für das Missionsdesign, das nicht mehr ganz so knackig ist wie im Vorgänger, die Bonusziele werden einem nicht vorgegeben, die muss man im Prinzip durch endloses Wiederholen herausfinden und das ist einfach doof. Kann man vielleicht damit begründen, das JoWood schon Geldprobleme hatte, als das Spiel entwickelt wurde und die Entwicklungszeit deswegen auf ein Jahr verkürzt wurde. Und die Missions-Museum gegen Ende ist immer noch so aids wie vor 15 Jahren, was hauptsächlich daran liegt, dass sie ca 30 Minuten geht, das Spiel keine Checkpoints hat und man durch einen kleinen Fehler schnell das Zeitliche segnet.
Trotzdem: Story + die für Ende 2002 sehr gute Grafik + das Setting + das Gameplay + die Charaktere + die sehr guten Sprecher + das Design und einfach die Ausnahmestellung eines Unterwassershooters sorgen dafür, dass auch der 2. Teil in meinem Ansehen 15 Jahre nach dem ersten Durchspielen immer noch nicht gesunken ist und, dass Digital Arrow mit dem Reboot sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen müssen, wenn sie an die Genialität dieser Spiele heranreichen wollen. Leider wird die Originalstory ja nicht mehr fortgeführt, da der Autor verstorben ist. So bleiben die Spiele sein - ziemlich episches - Vermächtnis.
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Beitrag » 18. Okt 2019 21:40 #3177

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Rumple
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple »

Undead Horde

Am ehesten mit Overlord bzw. Pikmin zu vergleichen. Aber leider etwas simpler, sowohl spielerisch als auch grafisch. Hat auch nicht denselbsen Charme wie Overlord. Steuerung könnte auch präziser sein.

Ist kein Reinfall, lohnt sich aber höchstens im Sale.
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Beitrag » 27. Okt 2019 08:59 #3178

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BlackDead
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Call of Duty: WWII

Call of Duty kehrt zurück zu seinen Wurzel und dankt des Humble Monthlys habe ich diesen Teil mal durchgespielt und es ist immer noch kein wirklich gutes Spiel.
Es erwarten einen wie üblich durchgeskripte Levelschläuche in denen es zwar eine gewisse Abwechslung gibt und die hübsch inszeniert wurden aber spielerisch recht hohl sind und einen vor keine Herausforderung stellen. Dazu gibt es noch eine Geschichte voller amerikanischen Pathos in denen die dramatischen Momente wirkungslos verpuffen.
Kann man zwar mal spielen aber wirklich empfehlen würde ich es nicht.

Beitrag » 29. Okt 2019 09:21 #3179

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BlackDead
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Tokyo Xanadu eX+

Ursprünglich war ich an dem Spiel interessiert weil es von den selben Macher wie die Legend of Hereos Reihe stammt was meine favorisierte JRPG Reihe ist, leider schafft das Spiel nicht ähnliche Qualitäten zu erreichen.
Eins der Hauptprobleme ist für mich das langweilige Szenario und die schwache Handlug, das Spiel spielt in einen fiktiven Stadtteil in Tokyo und es geht um High-Shool Schüler die irgendeine außerdimensionale Bedrohung bekämpfen, damit entspricht das Spiel langweiligen Klischees aus diversen Animes und Mangas, die Hauptfiguren blieben uninteressante Stereotypen und die Handlung ist in den einzelnen Kapitel recht episodenhaft aufgebaut bleibt aber durchgehend langweilig ohne irgendwelche interessanten Ideen.
Bei dem Spiel handelt es sich im Groben um ein Action-RPG, man ist viel in diversen Dungeon unterwegs und bekämpft Monster. Man ist mit bis zu drei Personen in der Gruppe unterwegs wovon man aber immer nur einen aktiv steuert.
Im Echtzeitkampfsystem hat man jeweils einen Nah- und Fernangriff verfügbar und dazu kommen noch zwei verschiedene limitierte Spezialangriffe außerdem kann man gegnerischen Angriffen mit einer Rolle ausweichen, dazu kann man sich wenn die entsprechende Anzeige gefüllt ist noch einen der anderen Charakter zu Hilfe rufen der dann kurzzeitig automatisch mitkämpft. Die Figuren repräsentieren jeweils ein Element und die meisten Monster haben eine Schwäche gegenüber einem bestimmten Element, deswegen schaltet man die Figuren in den Dungeons immer durch um sich möglichst effizient durchzukämpfen. Die verschiedenen Dungeonläufe und das Kampfsystem sind auch die größte Stärke des Spiels, sie gehen gut von der Hand und sind recht kurzweilig. Der Schwierkeitsgrad ist auch auf den höheren Stufen nicht allzu hoch und man kommt recht locker durch wenn man das Kampfsystem erstmal verinnerlicht hat, nur der allerletzte Boss kann einen vor ein paar Probleme stellen wenn man es falsch angeht.
Die Progression der Figuren kommt weniger durch den Levelaufstieg zu Stande sondern durch das finden diverser Steine die in die Waffen der jeweiligen Figur eingesetzt werden, die geben einen diverse passive Boni aber das System fand ich hier eher uninteressant und habe mich kaum damit beschäftigt. Dazu ist auch nötig mit den Materialien die die Monster hinterlassen die Angriffe und passiven Fähigkeiten der Figuren zu verstärken oder neue Steckplätze für Steine freizuschalten, das geht ganz gut nebenbei und man muss dafür nicht grinden, außer man hat das Bedürfnis alles frei zu schalten und die Figuren zu perfektionieren. Das ist aber für das durchspielen glücklicherweise nicht nötig.
Außerhalb der Dungeons wandert man durch verschiedene Örtlichkeiten wie der Schule oder einer Einkaufstraße, in diesen Abschnitten ist meist nicht viel zu tun, es gibt zwar verschiedene Nebenquests aber die bestehen meist aus Hol und Bring Aufgaben, oder man muss mal die richtigen Antwortmöglichkeiten auswählen oder man erledigt einen zusätzlichen Dungeon, dazu gibt es noch verschiedene Minispiele. Was in diesen Abschnitten aber ganz nett gemacht ist sind die kurzen Gesprächen mit den NPCs innerhalb der Spielhandlung hat jeder dieser NPCs eine kleine Geschichte, ist zwar nichts weltbewegendes aber ich fand das nett gemacht.
Bei der technischen Seite merkt man überdeutlich dass das Spiel ursprünglich von der PS Vita kommt und dass die selbe Spiel-Engine verwendet wurde wie in den Trails of cold Steel Spielen der selben Entwickler, es wurden beispielsweise verschiedene Monster oder Minispiele recycelt und die einzelnen Gebiete fallen recht klein aus, zum Glück sind die Ladezeiten wenn man zwischen den Gebieten wechselt sehr kurz.
Ich hatte da noch ein kleines Problem als ich die Steuerung auf den Gamepad umgestellt habe, ich konnte zwei Menüs nicht mehr richtig bedienen. Das kann man zwar umgehen aber es ist nervig. Musikalisch ist es auch nicht allzu besonders nur ein paar der Stücke in den Dungeons sind schön treibend.
Insgesamt also ein eher schwacher Titel den ich nicht wirklich weiterempfehlen kann.
6/10

Beitrag » 29. Okt 2019 16:05 #3180

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Vampire: The Masquerade - Bloodlines - 6/10
Wirklich ein tolles Rollenspiel. Das fängt schon dabei an, dass man sich durch Entscheidungsfragen einem Clan zuordnen kann (bei mir kam der Toreador-Clan raus), geht dann über die behutsame Einführung der Spielmechaniken (sehr gutes Tutorial!) hin zu der sich langsam aufbauenden Story, welche vielleicht noch etwas mehr Pep vertragen könnte, aber das lass ich mal stecken, weil das Spiel ja immerhin 15 Jahre alt ist und noch nicht so eine cinematographische Bombastorgie sein konnte wie ein moderner Titel. Auf Version 10.3 ( :ugly: ) ist das Spiel sogar fast ohne Bugs spielbar, lediglich die Figuren bewegen sich manchmal etwas hölzern und beim Feeden guckt man gelegentlich durch Wände. Mir hat das Spiel 27 Stunden lang wirklich großen Spaß gemacht, insbesondere weil ich als Toreador meinen Weg aus fast jeder Situation rausreden konnte und Mensch wie Vampir um den Finger gewickelt habe.
Waaaarum dann nur 6/10? Weil ich das Spiel 30 Stunden gespielt habe und die letzten 3 Stunden sind absoluter Bockmist, wenn ich Rumple wäre, würde ich sagen, das Ende ist noch ungefähr 100 Mal beschissener als das von "Mass Effect 3". Ich mag das Ende von ME3, daher kann ich keinen wirklichen Vergleich ziehen. Aber nachdem man das ganze Spiel über die Illusion von Freiheit bekommen hat, alles so regeln zu können, wie man es möchte, wird man gegen Ende gezwungen, zu kämpfen. Wenn man dann natürlich wenig auf Kampf geskillt hat (weil die Minions hat man so platt gekriegt und mehr ist als Toreador nicht nötig, für den Rest gibt es den Bloodbuff), ist man gelinde gesagt am Arsch. Denn gegen Ende setzt einem das Spiel noch zwei bockschwere, vollkommen unbalancierte, beschissen zu bewältigende Bosskämpfe vor die Nase, die einfach demotivieren. Wenn das Spiel keinen "God Mode" gehabt hätte, wäre es undurchgespielt auf den Pile of Shame gekommen, aber da ich nach kurzem Blick in die Lösung sah, dass das Ende nah war, habe ich dann zum Cheat gegriffen, weil ich das gerne erleben wollte. Storytechnisch ist das Ende abrupt, aber okay, doch gameplaytechnisch ist es einfach für'n... ihr wisst worauf ich hinaus will. 8/10 für die ersten 27 Stunden, 4/10 für die letzten 3, macht gesamt 6/10. Leider. :(
Tolles Spiel, beschissenes Ende. Ich hoffe, "Bloodlines 2" macht das besser, ich möchte es nämlich unbedingt spielen, da die Atmosphäre mir super viel Spaß gemacht hat.
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Beitrag » 11. Nov 2019 22:09 #3181

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Tales of Symphonia: Dawn of the new World - 7/10
Schon vergangenen Mittwoch durchgespielt.
Nette Fortsetzung des ersten Teils, der manche Dinge besser macht, wie zum Beispiel die todlangweilige, offene Welt durch ein Schnellreisesystem zu ersetzen. Die Story trieft ein bisschen vor Cringe-Momenten, ist aber doch ganz lustige Comedy und führt den ersten Teil auch sinnvoll weiter, man trifft viele alte Bekannte und die Wii-Grafik lässt sich auf der PS3 ganz nett angucken. Nervig waren einige Kämpfe, gerade gegen Ende, aber die Japaner haben es ja nicht so mit Balancing, von daher gibt's da gnädigerweise nur einen halben Punkt Abzug für. :ugly:
Wer ToS 1 mochte, wird auch mit Teil 2 nicht viel falsch machen. Ich empfehle den Koop-Modus, denn die von der Konsole gesteuerten Mitspieler sind so semi intelligent und man braucht manchmal einfach einen effizienten Heiler in der Backline.
Ach ja, auch hier: QUESTMAP! IST DAS DENN SO SCHWER????
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Beitrag » 17. Nov 2019 18:44 #3182

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Elex 9/10
Tolles Rollenspiel der Gothic-Veteranen in erfrischendem Setting, das sich ein bisschen so spielt, als hätten Piranha Bytes kräftig bei Guerilla Games ("Horizon: Zero Dawn") geklaut, aber da die Spiele quasi zeitgleich erschienen sind, kann man ihnen das wohl kaum vorwerfen.
Zum Spiel an sich: es ist ein PB-Titel, es hat also alles, was man so erwartet: einen Charakter, der am Anfang nix kann und das auch zu spüren kriegt, deftige Dialoge, eine liebevolle, handgestaltete Welt, Lehrer für die einzelnen Fähigkeiten, 3 Fraktionen, denen man sich anschließen kann, eine offene Welt, die schon zu Beginn keine Grenzen hat. Dazu gesellen sich Neuerungen wie das stärker ausgeprägte Moralsystem, Liebesbeziehungen (Bioware lässt grüßen?), Gefährten (okay, Bioware lässt definitiv grüßen!) und ... der Held hat einen NAMEN! :eek: Das ist natürlich auch der Grund, warum es nur 9/10 Punkten gab...
...okay nein. :ugly: Das Spiel ist an und für sich wirklich gut, hat einen starken Sogeffekt, die Welt lädt zum Erkunden, Verweilen und Hauptquest vergessen ein. Wahre PB-Spieler wissen natürlich auch, dass man erstmal alle drei Fraktionen besucht, bevor man sich einer anschließt. Den einen Punkt Abzug gibt es dafür, dass ich in der ersten Hälfte des Spiels als Fraktionsloser quasi schon fast alle Nebenquests durch hatte und dann als Outlaw, die ich zur Fraktion wählte, nur noch gelegentlich über etwas Neues stolperte. Mit den fortschreitenden Kapiteln wäre es ganz cool, wenn man auch noch neue Nebenquests freischalten könnte. Ich habe vorsichtshalber mal vor meinem Fraktionsbetritt gespeichert, damit ich irgendwann in Zukunft das Spiel auch nochmal als Kleriker und Berserker durchspielen kann.
Fazit: Ein unglaublich gutes Rollenspiel mit einer tollen, lebendigen Welt, die einen großen Wiederspielwert und viel Motivation zum Erkunden bietet. Piranha Bytes' bestes Spiel seit "Risen". Ich hoffe, dass "Elex 2" und eventuelle weitere Nachfolger nur nicht so stark abfallen, wie es bei "Risen" der Fall war. Und die GOG-Version hat Achievements, die sind nur ingame und nicht bei Galaxy!
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Beitrag » 24. Nov 2019 14:05 #3183

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Rumple
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple »

Gibbous - A Cthulhu Adventure

Man spielt abwechselnd mehrere Charaktere: Don R. Ketype, einen Privatdetektiv, Buzz Kerwan einen Bibliothekar und dessen Katze Kitteh , die dank des Necronomicons sprechen kann. Da Kitteh nicht gerne sprechen möchte, muss natürlich ne Lösung her. In der Story geht es um die Großen Alten, diverse Kulte und natürlich das Necronomicon, wegen dem Buzz von den dunklen Mächten verfolgt wird. Das ganze ist auch mehr komödiantisch als Horror.

Die Story war in Ordnung, hatten durchaus Charme auch wenn nicht alles bei mir gezündet hat. Die Rätseln sind leider schwach, so gut wie nicht vorhanden und keine Herausforderung - was aber nicht unbedingt schlecht ist, besser als absurde Rätseln, die nur durch Trial und Error gelöst werden können. Problematischer ist da teils eher die Ausführung, weil es inbesondere bei zwei Rätseln nur auf unnötige Klickerei und Warterei hinausläuft, die Lösung aber ganz einfach ist.

Alles in allem ein ordentliches Adventure, kann aber nicht unbedingt mit den Klassikern oder den Daedalic-Spielen wie Edna bricht aus, Harveys neue Augen oder Deponia mithalten.

In nem Sale kann man's mal mitnehmen.
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Beitrag » 24. Nov 2019 22:03 #3184

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Alan Wake - 7/10
Spaßiges Action-Horror-Adventure, das eine schöne Atmosphäre hat, aber auch mit einem repetetiven Gameplay gegeißelt ist. Das Spiel an sich macht gut Spaß, man fühlt sich manchmal auch sichtlich gehetzt, wenn die Taken einen verfolgen. Es ist immer wieder befreiend, wenn man unter einem sicheren Lichtstrahl gibt und manchmal will man unter diesem auch gar nicht weg.
Die Inszenierung (Serien-Style, Musik, Farben, Licht/Dunkelheit) ist echt gut gemacht, die Actionsequenzen sind - wie man es von Remedy kennt - sehr gut und fühlen sich auch befriedigend an, wenn das Spiel kurz in Slo-Mo geht, nachdem man den letzten Gegner gekillt hat.
Das Gameplay - naja, ist halt eben recht simpel und dadurch wirken manche Level sehr gestreckt, wenn es immer wieder nur von A nach B geht und man nebenher die drei, vier verschiedenen Gegnertypen anleuchtet und dann abknallt.
Die Story ist interessant aber gegen Ende etwas zu verschwurbelt, um einen wirklichen WTF-Moment auszulösen.
Insgesamt auf jeden Fall eine interessante Erfahrung und ich hau jetzt direkt noch "American Nightmare" hinterher. :)
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Beitrag » 24. Nov 2019 22:06 #3185

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Rumple
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple »

The Gravedagokck hat geschrieben:
24. Nov 2019 22:03
Alan Wake - 7/10
Spaßiges Action-Horror-Adventure, das eine schöne Atmosphäre hat, aber auch mit einem repetetiven Gameplay gegeißelt ist. Das Spiel an sich macht gut Spaß, man fühlt sich manchmal auch sichtlich gehetzt, wenn die Taken einen verfolgen. Es ist immer wieder befreiend, wenn man unter einem sicheren Lichtstrahl gibt und manchmal will man unter diesem auch gar nicht weg.
Die Inszenierung (Serien-Style, Musik, Farben, Licht/Dunkelheit) ist echt gut gemacht, die Actionsequenzen sind - wie man es von Remedy kennt - sehr gut und fühlen sich auch befriedigend an, wenn das Spiel kurz in Slo-Mo geht, nachdem man den letzten Gegner gekillt hat.
Das Gameplay - naja, ist halt eben recht simpel und dadurch wirken manche Level sehr gestreckt, wenn es immer wieder nur von A nach B geht und man nebenher die drei, vier verschiedenen Gegnertypen anleuchtet und dann abknallt.
Die Story ist interessant aber gegen Ende etwas zu verschwurbelt, um einen wirklichen WTF-Moment auszulösen.
Insgesamt auf jeden Fall eine interessante Erfahrung und ich hau jetzt direkt noch "American Nightmare" hinterher. :)

Children of the Elder Gods! :rock:
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Beitrag » 1. Dez 2019 11:34 #3186

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Alan Wake's American Nightmare - 7,5/10
Schon vor einigen Tagen durchgespielt, ein netter, knapp fünfstündiger Zusatz, der die Geschichte des Hauptspiels fortführt. Was ich hierdran besser fand? Die Grafik ist etwas schärfer, die Farben etwas doller (ich weiß, dass dieses Blasse im Hauptspiel gewollt ist, aber es machte es etwas sehr monoton) und das Gameplay ein bisschen arcadiger. Außerdem fand ich, auch wenn es natürlich Umgebungsrecycling ist, die Story-Idee spannend, weswegen man 3x in jeweils dem gleichen Gebiet rumläuft. Mehr als drei Mal hätte es mich irgendwann auch gestört, aber die knackige Länge verhindert die etwas gestreckte Stimmung, die beim Hauptspiel manchmal aufkam, deswegen gibt es 0,5 Punkte mehr. :)
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Beitrag » 7. Dez 2019 21:14 #3187

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SierraLeon
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von SierraLeon »

Oh mein Gott! Es ist vollbracht. Devil May Cry 5 ist beendet.

OK, als allererstes: Dieser letzte Bosskampf mit Dante war Bullshit. So unglaublich viel Bullshit.



Jetzt wo das durch ist, kommen wir zum Spiel selber: Devil May Cry 5 ist ein sehr gutes Devil May Cry und ein ebenso guter Spectacle Fighter. Für dieses Genre macht DMC 5 unglaublich viel richtig: Die Kämpfe sind fordernd und sehen großartig aus. Durch zig verschiedene Kombos, die ihr möglichst kreativ und effektiv hintereinander einsetzt, steigert sich euer Kombo-Meter von D bis hoch zu SSS. Dafür dass ich nicht sonderlich gut in dieser Art Spiele bin (und sie trotzdem liebe), hat mein Kombo-Meter ziemlich häufig S und höher angezeigt, ja selbst in der finalen Wertung habe ich öfter ein S bekommen. Wirkliche Veteranen in dem Genre werden vermutlich, das Gefühl haben, dass das Spiel etwas zu leicht ist. Auf der anderen Seite gibt es auch noch höhere Schwierigkeitsgrade und vermutlich ist für jeden der richtige Schwierigkeitsgrad irgendwo dabei.

Die Kämpfe in DMC 5 sehen absolut fantastisch aus, was einen gewaltigen Teil am Spaß des Spiels ausmacht. Dazu tragen drei Teile bei: Die großartige Choreographie der Kombos ist der eine, die wahnsinnig guten Effekte, die das Spiel währenddessen zündet der zweite und schließlich das großartige Design der Gegner. Die Dämonen die ihr schlachtet, schwanken zwischen widerlich und gruselig, doch egal wie es ist immer cool gegen sie zu kämpfen. Das ist umso mehr der Fall, wenn wir von den Bossgegnern sprechen. Diese sind meistens riesig und einfach nur cool und unheimlich. Die Kämpfe gegen diese Bossgegner sind durchweg fordernd und machen großen Spaß - außer der letzte, den ich nur bestanden habe, indem ich haufenweise der angesammelten goldenen Orbs gefressen habe um mich wieder zu beleben. Aber das war tatsächlich der einzige, den ich wirklich mies fand. Alle anderen haben mir große Freude bereitet.

Nero, mit dem ihr die erste Hälfte des Spiels bestreitet
Nero, mit dem ihr die erste Hälfte des Spiels bestreitet

Während dem Spiel wechselt ihr - je nach Kapitel das ihr spielt - zwischen 3 Charakteren hin und her: Nero mit dem ihr den größten Teil der ersten Hälfe spielt. Nero kämpft mit Schwert und Pistolen und hat Auswahl aus einer großen Zahl mechanischer Armaufsätze, die ihm unterschiedliche Fähigkeiten geben. Ein neuer Charakter, V, greift eigentlich so gut wie nie selbst in die Kämpfe ein, es sei denn es geht darum dem Gegner den letzten Schlag zu geben. Er kämpft mit Schattenwesen, einem Vogel, einem Panther und einem riesigen Koloss, die auf seine Befehle gehorchen. Schlussendlich spielt ihr dann als Dante selbst. Dante hat nicht nur zwei Waffen, sondern erhält ein stetig wachsendes Arsenal. Zu Beginn habt ihr ein Schwert, Dämonenfäuste, sowie Pistolen und eine Shotgun. Später kommen Dämonenmotorradteile, ein Hut, ein Raketenwerfer, mehr Raketenwerfer, und Nunchucks dazu (bei deren Benutzung er durchgehend 'passende' Geräusche macht). Für alle Charaktere und Waffen könnt ihr zusätzliche Kombos freischalten im Lauf des Spiels. Das alles verspricht sehr viel Abwechslung während dem Spiel, ist aber auch eines der großen Probleme für mich: Ich habe drei Charaktere von denen einer noch mehrere unterschiedliche Waffen hat, sowie Kampfmodi, die alle unterschiedliche Kombos voraussetzen, die alle ähnlich aber nicht gleich sind. Das ist einfach zu viel und ich kann mir nicht alles merken. Für mich persönlich hätten Nero und V oder nur Dante bereits gereicht um vollständig ausgelastet zu sein was die Kombos angeht :D

Der neue Charakter V
Der neue Charakter V

Die Story ist ... ok ... Blablabla böser Dämon muss getötet werden, dafür müssen alle stärker werden. In Ordnung, reicht für diese Art spiel vollkommen aus. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass die Charaktere einfach cool sind. Sowohl die Männer als auch die Frauen sind absolut Badass, wie es sich gehört und das macht einfach Freude, denn das komplette Writing und die Inszenierung sind so dermaßen over the top, dass völlig klar ist, dass das Spiel sich nicht ernst nimmt und einfach nur gute Laune verbreiten will. Dante, der einen Michael Jackson Dance hinlegt oder die exakt gleiche Szene aus Teil 3 nachstellt oder auch Nero, der in Zeitlupe aus einem sich überschlagenden Minivan aus dem fenster springt, in der Luft Dämonen tötet, und schließlich passend ins Fenster zurück springt und perfekt mit dem Van landet, ist einfach lustig.

Zu guter letzt muss ich noch die Musik erwähnen, denn die ist absolut großartig. Rockig und geht sofort ins Ohr. "Pull my Devil Trigger" und co machen einfach nur Spaß, wenn sie während den Kämpfen kommen.

Alles in allem ist Devil May Cry 5 ein gelungenes Spiel, das mir persönlich viel Freude bereitet hat, auch wenn es höllisch anstrengend ist, das Spiel zu spielen, weil so viel passiert und der Kampf so viel von einem fordert. Das größte Problem, das ich mit dem Spiel habe, sind die völlig unnötigen Microtransactions. Das hätte nicht sein müssen und fühlt sich einfach nur verkehrt an. Ich hab sie nie benötigt, aber am Ende des Tages sollten sie einfach nicht da sein, auch wenn sie unaufdringlich sind und nie im Spielfluss auftauchen. Einfach Bullshit, bei einem sonst so tollen Spiel!

Beitrag » 11. Dez 2019 16:10 #3188

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Ein wirklich gutes Review, Sierra! :) :hoch:

Spider-Man: The City that never sleeps (DLC) - 8/10
Hab ich schon vor ner Woche oder so durchgespielt, aber irgendwie vergessen zu posten. Nachdem ich den Story-Nachklapp für das letztjährige PS4-Spiel endlich mal reduziert für 9,99€ bekommen habe, wollte ich das dann auch gleich spielen. Im Endeffekt hat man mehr vom Selben, die Story ist ganz nett, man haut halt einen weiteren Bösewicht um und bekommt noch ein paar nette Hintergrundinfos zu Yuri. Gameplay ist natürlich identisch zum Hauptspiel. Einen Punkt weniger gibt es, weil ich die Story insgesamt etwas dünn finde, da hat mich das Hauptspiel mehr gepackt und, weil die Challenge Missionen hier nerviger sind als im Hauptspiel. Habe trotzdem 100% in allen Districts gemacht.
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Beitrag » 11. Dez 2019 21:45 #3189

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Necrovision: Lost Company - 6,5/10
Wenn man ein Prequel zu einer Story veröffentlicht, sollte das Spiel an sich zwar eine Story gehabt haben, die interessant genug für ein Prequel wäre, aber naja. :ugly: Auch "Lost Company" spielt sich wie ein Painkiller-Klon, man metzelt tausenfach die gleichen Dämonengegner nieder, sammelt einige Waffen ein und in den letzten zwei Level darf man dann auch nochmal ein paar Superpowers wie in Teil 1 nutzen. Wieso man aber das so lange rausgezögert hat? Keine Ahnung, hätte noch etwas mehr Pep und vielleicht sogar den Sprung auf die 7 gebracht, wenn man das NACH 2 Level und nicht 2 Level vor Ende eingeführt hätte. Einen halben Punkt mehr als für den Erstling gibt es trotzdem, weil die Level mit einem Flugzeugflug, einer Panzerfahrt usw. etwas abwechslungsreicher gestaltet sind und es keinen Totalausfall wie den Anfang des ersten Teils gibt.
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Beitrag » 14. Dez 2019 16:22 #3190

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Advent Rising - 4,5/10
Was für eine Gurke. :ugly:
Man nehme eine Story, die keinen Sinn ergibt und nicht zu Ende gedacht wurde, eine Grafik, die für 2005 schon nicht mehr gut aussieht, rucklige Zwischensequenzen, monotones Gameplay und beschissene Bosskämpfe und man hat "Advent Rising". Spaß gemacht haben die Ballereien von Zeit zu Zeit, wenn man nicht entweder dauernd irgendwo runterfiel oder irgendwo kaum hoch kam, weil das Spiel mehr Clippingfehler hat als "Risen". Und "Risen" ist ja sonst überall großartig, da kann man das verzeihen, aber hier wird man, wenn man mal so 10 Minuten tollen Spielfluss hat wieder von irgendeiner Nerverei rausgerissen. Als dann in der Mitte noch dieser dämliche Bounty-Hunter-Bosskampf kam, dachte ich so: "Heyyy, da ist das nächste schlechte Element.". Die sind echt von einem Haufen in den nächsten getreten bei der Entwicklung. Braucht keiner, hab's in knapp 8 Stunden durch gehabt, keine Kaufempfehlung.
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Beitrag » 14. Dez 2019 17:04 #3191

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von gun »

Red Faction Armageddon

Ich finde es bei dem Spiel immer witzig, wenn in Hinblick auf den Vorgänger (Open World mit wenig Inhalt) geschrieen wird, es sei kein Red Faction.
Für mich ist es wesentlich näher an Teil 1 und 2.
Unschön ist die Übernahme diverse Nervigkeiten des Vorgängers. Die Kameraperspektive nervt und man kann maximal 4 Waffen schleppen. Die meiste Zeit habe ich mich dabei auf die Magnet Gun konzentriert. Im Grunde heftet man einen Magneten an ein Objekt oder einen Gegner und den anderen Magneten an eine beliebige Oberfläche.
Der Rest ist Abbruch in Reinform. :ugly:

Die Story selbst ist wie 1000x gehört und gesehen und es wird zwar versucht einige Nebencharaktere näher zu bringen. Sie bleiben aber egal.
Es ist allerdings doof die meiste Zeit gegen irgendwelche komischen Aliens zu kämpfen. Die meiste Zeit in irgendwelchen Hölen mache ich aber noch mit.
Die Nanoforge für den Wiederaufbau der meisten zerstörten Strukturen ist eine nette Idee - und nach einem Kampf oftmals notwendig um überhaupt weiter zu kommen.
Das Spiel ist im Übrigen von Volition, was man durchaus öfter mal merkt.
Größter Nervfaktor, ich sammel im Spielverlauf Kohle mit der ich mir Skills (und im New Game Plus cheats) kaufe. Natürlich reicht ein Durchlauf nicht für Alles.

Netter Shooter, den man durchaus mal wegspielen kann.



Sniper Contracts

Du bist der Seeker mit ner komischen Maske. Ein freiberuflicher Scharfschütze, der in Sibirien (nun ein eigener Staat) die Elite ausschalten soll.
Der Rest der Story ist mäßig interessant und gibt eher den Grund warum der Typ jetzt böse genug ist um ihn zu erschießen.
Das Spiel selbst setzt den Spieler auf mehreren sehr großen Maps aus, auf denen jeweils mehrere Missionsziele und interessante Orte, sowie Verbindungswege und weitere Ziele mit einem Kopfgeld warten.
Die Aufgaben selber sind dabei durchaus abwechslungsreich und haben nette Ideen. Auch das Vorgehen wird mir überlassen.
Die Karten haben mir wirklich gefallen.
Wie in Armageddon, ich sammle Geld und 2 verschiedene Arten Rufpunkte um diverse Dinge am Charakter zu verbessern oder neue Waffen und Ausrüstung zu erwerben.
"Mal kurz ausprobieren" ist damit eher etwas, das wegfällt, da oftmals recht kostspielig. Außerdem sind einige Dinge an Spezialziele gebunden, die durchaus schwieriger zu erreichen sind.
Ich habe dadurch das ganze Spiel mit einer Hauptwaffe verbracht, da ich im Vorfeld auch nicht abschätzen konnte welche Waffe nun mit Schalldämpfer daher kommt und welche nicht. Nachdem ich mir die Ausrüstung jetzt anderweitig komplett beschafft habe, habe ich eigentlich mehr Motivation mal auszuprobieren als vorher...
Die Schussmechanik weiß zu gefallen, die Maps auch. Nur die GegnerKI ist manchmal etwas doof.
Das Spiel selbst hat sehr wohl Spaß gemacht. Die Ausrüstungsspirale weniger.
Dateianhänge
Zwischenablage02.jpg
"Man wird durch den Eintritt in eine christliche Partei genauso wenig anständig, wie man zum Auto wird, wenn man sich in eine Garage stellt. Richard Rogler
"Es geht darum, wer die Information kontrolliert, nicht wo sie liegt." US-Richter zu Clouddaten

Beitrag » 16. Dez 2019 21:01 #3192

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple »

Zelda: Link's Awakening

Was BlackDead schon schrob. Ein wirklich hübsches Remake. :hoch: :)
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Beitrag » 16. Dez 2019 21:11 #3193

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

Willst du damit etwa sagen dass du dir eine Switch gekauft hast? :uglycafe:

Beitrag » 16. Dez 2019 21:15 #3194

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Rumple
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple »

Das möchte ich nicht. Es war ein unerwünschter Nebeneffekt. :uglycoffee:
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Beitrag » 17. Dez 2019 19:58 #3195

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Firewatch - 7,5/10
Schöner Walking Simulator, der zwar den ein oder anderen Weg recyclet aber ansonsten eine spannende, einen teilweise sogar etwas gruselnde Geschichte erzählt. Dazu schöne Grafik und alles in allem recht interessant gemacht. Ich hätte vielleicht noch etwas mehr auf Erkundungstour gehen können, um die restlichen paar Achievements auch noch voll zu machen, aber so waren es auch recht nette 4,5 Stunden, die ich mit dem Spielchen verbracht habe. Die Spielzeit war, wie eben geschrieben, nicht sonderlich hoch, aber passte mir für diese Art von Spiel auch ganz gut, denn ich glaube, würde man so eine Story auf 20 Stunden strecken, gerade bei der Größe des Gebietes, dann würde es sich schnell abnutzen. So hat's Spaß gemacht und spannend war es auch. :)
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Beitrag » 18. Dez 2019 16:29 #3196

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Inner Chains - 2/10
Lässt "Advent Rising" aussehen wie ein perfektes Triple-A-Spiel. :ugly:
Das wirklich einzig Gute an diesem Spiel ist die Grafik. Die ist wirklich schick gemacht, kann man nicht anders sagen. Oh, und die Spielzeit liegt bei unter 4 Stunden, das ist auch noch ein Pluspunkt. Ansonsten wird man, unterbrochen von drei Videosequenzen eines unbekannten Erzählers mit polnischem Akzent, durch diverse Umgebungen, die mal mehr, mal weniger nach Hölle aussehen geleitet, darf einen von drei bis vier verschiedenen Gegnertypen umbratzen (aber auch erst nach der ersten halben Stunde, vorher ist das Spiel ein langweiliger Walking Simulator). Einer der Gegnertypen ist zudem auch noch absolut overpowered und nervig. Und wenn man dann alle drei Waffen beieinander hat (die übrigens überhitzen, was auch Bullshit ist), dann hat man nie genug Munition (obwohl das Spiel eindeutig ein Ballerspiel und kein Stealth-Spiel ist) und, um dem ganzen die Krone aufzusetzen, hat es gegen Ende auch noch einige Frustmomente, in welchen man den Todesbildschirm einige Male zu sehen bekommt. Ach, und mir ist während des Spielens zwei Mal ohne Grund der Rechner abgestürzt, Fehler hat es also auch noch.
Was für ein Kackspiel, aber ich wollte es durch haben, damit ich den Verriss hier schreiben kann. :ugly:
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Beitrag » 24. Dez 2019 16:58 #3197

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Beitrag von The Gravedagokck »

ArcaniA - 7/10
Eine kleine Info vorweg, damit die auch alle Leute lesen: als Gothic hätte das Spiel nur eine 4/10 bekommen. So, gut? Muss simple keinen Herzkasper kriegen. :D
"ArcaniA", dem das Gothic bei GOG ja sogar aus dem Titel gestrichen wurde (im Spiel isses aber noch vorhanden), soll also die Geschichte aus "Gothic 3: Götterdämmerung" fortsetzen. Man trifft, natürlich, auf Lester, Diego, Gorn und den alten Helden, der ja nun mittlerweile König ist und irgendwie besessen ist und deswegen angeblich die Heimatinsel des neuen Protagonisten abmurksen lässt. Aus der Rachestory, die daraufhin folgt, entwickelt sich danach noch eine Art lauwarmer Aufguss aus "Gothic 3".
Die Story hat mich, wie man lesen kann, also nicht sooo krass gepackt, am Spielsystem hat mich die starke Vereinfachung des Rollenspielsystems gestört, es ist jetzt ein Standardrollenspiel, in dem sich über den Talentbaum alles definiert und Probleme mit Gegnern wegen ihrer Stärke bekommt man nicht, weil man im jeweiligen Gebiet, in dem man gerade ist, brav eingekerkert wird, bis man alle wichtigen Quests erledigt hat.
Richtig, "ArcaniA" ist nur semi Open World, was mich als Skeptiker von OW-Games ja nicht sooo stört, aber die Open Worlds von Piranha Bytes haben natürlich richtig Spaß gemacht, deswegen muss das hier mit in die Wertung rein.
Warum dann doch 7 Punkte? Man hat in den Dialogen das Gothic-Flair eingefangen, man hat die Originalsprecher der alten Charaktere engagiert, die Umgebungen sind, wenn auch superlinear, abwechslungsreich, die Story würde (auch wenn sie nicht zum "Gothic"-Kanon gehört) einigermaßen Sinn ergeben, ist halt nur ähnlich belanglos wie die von "Risen 3". Zudem war es mit guten 15-16 Stunden Spielzeit auch nicht zu lang für diese Art von Schlauchlevelrollenspiel. Passt schon, spielen wir das Add-On auch mal eben noch weg.
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Beitrag » 25. Dez 2019 22:00 #3198

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

ArcaniA: Fall of Setarrif - 6,5/10
Dazu muss ich nicht viel schreiben, denn alle Punkte des Reviews über diesem hier treffen auch auf das ein Jahr jüngere Stand-Alone-Add-On zu. Was hier noch positiv erwähnenswert ist ist, dass man kurz in die Rolle von Gorn und Lester schlüpfen darf, wodurch man einen Teil der Geschichte, den diese einem erzählen wollen, sozusagen selber erspielen kann.
Einen halben Punkt Abzug gibt es für die noch stärkere Linearität (habe 2 Nebenquests gezählt), die Stumpfheit der Hauptquest und des 100% identischen Endkampfes, nur der Gegnerskin war ein anderer. Zudem hatte ich es nach knappen 3 Stunden auch schon wieder durch. Kann man also mal eben wegzocken.
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Beitrag » 6. Jan 2020 11:46 #3199

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SierraLeon
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von SierraLeon »

Gestern habe ich das erste Spiel des Jahres beendet: Outer Wilds.

Es ist lange her, dass ich ein Spiel in so einem Marathon durchgespielt habe. Ähnlich lange ist es her, dass mich ein Spiel so sehr fasziniert hat wie Outer Wilds. Obwohl ich bereits einmal zuvor ein wenig angefangen hatte mit dem Spiel, habe ich Anfang diesen Jahres noch einmal von vorn begonnen und innerhalb von 3 Tagen 15 bis 20 Stunden in das Spiel gesteckt und es durchgespielt. Hätte ich es letztes Jahr bereits beendet, wäre es vermutlich Spiel des Jahres geworden. Es ist ein absolut fantastisches Spiel.

Outer Wilds schickt euch in eine Art Miniatursonnensystem, das in einer Zeitschleife von 22 Minuten gefangen ist. Das heißt nach 22 Minuten wird alles auf Null gesetzt und es ist problemlos Möglich das Spiel im ersten Loop zu beenden - wenn ihr wisst was zu tun ist. Wenn ihr es nicht wisst, dann hält ein Computer euren Fortschritt fest und notiert was ihr bisher alles so gelernt habt über diese Zeitschleifen hinweg. Das große Ziel ist es, das Sonnensystem aus der Zeitschleife zu befreien, wie ihr das tut und was überhaupt zu der Zeitschleife geführt hat, das erfahrt ihr im Lauf des Spiels. Währenddessen habt ihr allerdings mit eurem handgebastelten Raumschiff Zeit um das Sonnensystem zu erkunden.

Das Sonnensystem ist der wahre Star des Spiels. Die Planeten sind so spannend und interessant designt, dass es eine wahre Freude ist sie Stück für Stück zu erkunden. Zwei Zwillingsplaneten fungieren als gigantische Sanduhr, ein Planet ist von gigantischen Tornados heimgesucht, ein weiterer wird von seinem Mond mit Lavabrocken bombadiert und im Lauf der Zeit immer weiter zerstört und so weiter. Es ist einfach nur großartig. Insbesondere, weil sämtliche Planeten Gebäude oder andere Spuren einer früheren Zivilisation tragen, die ihr immer weiter erkunden könnt. Euer Charakter ist ausgerüstet mit einer Sonde, die Fotos machen kann, einem Raumanzug mit Jetpack und einem Gerät das die Schrift der alten Zivilisation lesen kann und einem Ding das Audiosignale aufnehmen kann. So lernt ihr längst verstorbene Charaktere kennen, erlebt Vorkommnisse mit, die früher geschehen sind (und auch welche die heute geschehen) und baut euch immer weiter zusammen was eigentlich geschehen ist in diesem Sternensystem. Sämtliche Rätsel sind dabei so ausgelegt, dass ihr sie während einer Zeitschleife komplett lösen könnt. Das heißt ihr löst das eine Rätsel in dieser Zeitschleife und das nächste in der nächsten und so weiter. Dabei werden während dem Erkunden immer wieder bestimmte Dinge angeteasert, die geschehen sind oder die gefunden wurden und früher oder später werdet ihr sie selbst ebenfalls finden. Das ist eins der großartigsten Gefühle, die Outer Wilds vermitteln kann. Man sitzt an seinem Rechner und ruft dann zum Beispiel: "Oh Gott! Das ist genau das, wovon sie immer gesprochen haben! Hier war das, das hat dazu geführt." und so weiter. Es ist einfach großartig.

Auch optisch hat Outer Wilds einiges zu bieten. Sicher es ist keine realistische Grafik, aber das ist auch nicht der Anspruch. Die Charaktere und Welten sind wunderschön gemacht und Sonnenaufgänge sind immer wieder wahnsinnig atmosphärisch. Insbesondere was die Atmosphäre angeht, kann Outer Wilds auf voller Linie überzeugen. Von unbedarft fröhlichen Planeten bis hin zu mysteriösen oder unheimlichen Planeten, es fängt die entsprechende Atmosphäre immer perfekt ein. Dabei hilft natürlich auch die tolle Musik und die gute Geräuschkulisse.

Vom Gameplay her ist Outer Wilds nicht furchtbar kompliziert: Hauptsächlich bewegt ihr euch in eurem Raumschiff, oder eurem Raumanzug durchs Weltall. Dabei ist das Spiel aber alles andere als ein einfacher Walkingsimulator, stattdessen macht das bewegen Spaß und ist herausfordernd. Eine üppige Sauerstoff und Treibstoffanzeige (wenn ihr im Raumanzug unterwegs seid) sorgt dafür dass ihr nicht zu sorglos seid, selbst wenn es kaum passiert dass ihr keinen Sauerstoff mehr habt. Es gibt kein Geballer oder so, sondern das Gameplay selbst besteht hauptsächlich aus Rätseln lösen und ein wenig Fingerfertigkeit bei der Steuerung. Die Rätsel sind alle interessant und machen im Kontext des Universums Sinn, nicht wie bei einigen anderen Spielen. Tatsächlich musste ich nur zweimal in eine Lösung schauen, weil ich nicht weitergekommen bin. Das ist für mich in einem Rätselspiel extrem ungewöhnlich. Das Spiel gibt euch während dem Erkunden immer wieder Tips wie das ein oder andere Rätsel gelöst werden kann und trotzdem kommt ihr euch regelmäßig wie der schlauste Mensch auf Erden vor wenn ihr Rätsel löst. Es ist einfach toll.

Alles in allem ist Outer Wilds ein absolutes Meisterwerk, das man spielen sollte, wenn man auch nur ein kleines bisschen was mit dem Erkunden eines fremden - spannenden - Sonnensystems anfangen kann. Es ist lustig, es ist interessant, voller skurriler Charaktere und es ist spannend. Ein großartiges Spiel! :)

Beitrag » 6. Jan 2020 19:09 #3200

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BlackDead
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead »

The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 3

Die Legend of Heroes Reihe bleibt meine persönlich favorisierte JRPG-Serie und Trails of Cold Steel 3 ist mittlerweile der siebte Teil wobei es zwei Teile bis jetzt noch keine englische Übersetzung bekommen haben, was etwas schade ist denn in diesen Teil fließen die verschiedenen Handlungsstränge zusammen weswegen dieser Teil nicht für Neueinsteiger empfehlenswert ist auch wenn versucht wird die bisherigen Ereignisse zusammenzufassen.
Spielerisch erwartet einen wenn man die Reihe kennt nichts wirklich neues. Das rudenbasierte Kampfsystem läuft immer noch so ab wie in den Vorgängerteilen aber es gibt hier und da ein paar Verbesserungen die neue Taktiken erlauben, es bleibt aber recht unterhaltsam auch wenn nur die wenigsten Kämpfe wirklich fordernd sind.
Ähnlich wie die Vorgänger hat das Spiel eine Militärschule als Szenario nur ist der Hauptcharakter jetzt kein Schüler mehr sondern Lehrer aber das Spiel ist wieder ähnlich linear und die 4 Kapitel sind ähnlich aufgebaut, zuerst darf man rund um das Schulgelände und der Ortschaft ein paar Quest erledigen, die Freundschaften zu verschiedenen Charakteren vertiefen und danach geht es mit einen Dungeonabschnitt weiter, danach verschlägt es einen pro Kapitel an einen anderen Ort wo es diverse Quests gibt und eine Hauptaufgabe zu erledigen gibt. Den Quests fehlt es hier ein wenig an Abwechslung und meist muss nur irgendwelche Sachen beschaffen darf oder man soll bestimmte Gegner erledigen und manchmal muss eine Multiple-Choice Frage richtig beantworten. Nichts großartiges aber die Sachen sind meistens recht nett eingerahmt. Trotz seiner Linearität ist das Spiel aber recht umfangreich wenn man alles machen möchte was in einen Durchspielen möglich ist und ich habe dafür knapp 120 Stunden benötigt wenn man aber wirklich alles komplettieren möchte kann man einen New Game+ mit einen höheren Schwierkeitsgrad starten.
Das Spiel ist aber merklich in die Länge gezogen und serviert einen schon manchmal 30 Minuten Zwischensequenzen die teilweise noch nicht mal komplett synchronisiert sind, technisch ist das Spiel sowieso recht veraltet was wohl daran liegt dass die Entwickler kein hohes Budget haben. Dafür weiß die Musik zu guten Teilen zu überzeugen und hat besonders in den Kämpfen ein paar recht eingängige Stücke parat aber es ist auch einiges langweiliges generisches dabei.
Die Handlung leidet aufgrund der Kapitelstruktur ein wenig an einen guten Pacing und es ist recht viel Leerlauf drin hat aber durchaus ihre Momente und endet leider mit einen fiesen und etwas unbefriedigenden Cliffhanger und lässt mich jetzt ungeduldig auf die Übersetzung des vierten Teils warten. Aber die große Stärke des Spiels ist sowieso der Aufbau der Welt und ich mochte auch wieder die Charaktere recht gerne, als Fan der Reihe hätte ich zwar noch ein paar Sachen zu ein paar Entwicklungen des ganzen zu sagen aber lasse es jetzt mal bleiben.
Insgesamt also wieder ein guter Vertreter der Reihe aber ich kann nur Leuten empfehlen die die Vorgänger kennen.
8/10

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