Sammlungs-Inventur

Alle Spiele, egal ob am PC, auf der Konsole oder dem Handheld werden hier diskutiert.

Beitrag » 18. Jun 2016 12:18 #126

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Rodon
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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Rodon » 18. Jun 2016 12:18

#042: Serious Sam 2
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PC Fakten, bitte! Ego-Shooter / Erscheinungsjahr: 2005 / Entwickler: Croteam / Publisher: Take 2
Was ist denn das? Sam Stone ist erneut zur Stelle, wieder einmal bereit, nicht die Welt - ach, was! - nein, gleich das ganze Universum zu retten! Obermotz Mental will erneut in seine Schranken gewiesen werden und dazu muss Sam fünf Amulett-Teile finden, die auf verschiedenen Planeten verteilt sind. Nachdem man sich in "The First Encounter" durch Ägypten geballert hatte und in auch in der zweiten Begegnung altertümliche bzw. mittelalterliche Gegenden auseinander genommen wurden, macht sich in der ersten echten Fortsetzung zu Beginn ein neues, paradiesisches Panorama auf. Saftige, grüne Wiesen; malerische Seen, hier und da Bäume, die Schatten spenden - wären da nicht wieder ganze Armeen von Kreaturen, denen es mal so richtig gezeigt werden muss. Wie für die Reihe typisch warf das Spiel wieder manchmal bis zu 1000 Monster pro Level ins Gefecht, sodass man kaum Luft hatte, den Zeigefinger mal von der linken Maustaste zu nehmen. Zum Glück fand das Spiel eine gute Balance zwischen kultig-altbekanntem wie den schreien, kopflosen Bomben-Jungs und Frischfleisch wie Clowns auf Einrädern oder Zombies. Das lineare Dauerfeuer punktete wieder mit viel Humor. Wer emsig danach suchte, konnte viele richtig witzige Secrets finden, aber auch sonst war das Spiel zum Schreien komisch. Allein schon Sams Kommentare waren Gold wert und auch die Zwischensequenzen, die die dünne Story zusammenhielten, hatten so viel Unterhaltsames an sich. Ab und zu durfte auch mal ein besonders fetter Endgegner ins Gras beißen - "Serious Sam 2" bot da z.B. eine riesige, aggressive Biene oder einen an King Kong erinnernden großen Affen. Die Entwickler tauschten die Grafik-Engine aus und auch das war eine gute Entscheidung, denn die knallbunte Optik war schön schnell, aber trotzdem detailliert und mit guten Effekten ausgestattet. Eine große Neuerung stellten die Fahrzeuge dar, in die Sam gelegentlich einsteigen konnte. In einer lustigen Stachelkugel konnte man über das Gelände rollen und alles plattstacheln, was einem den Weg kreuzte. Ein anderes nettes Vehikel war der schwebende "Pod-Racer"; selbst auf dem Rücken eines Dinos konnte man reiten. Noch verrückter war der Neuzugang im Waffenarsenal: Mit der Papagei-Kanone schickte man den Vogel zu einem Gegner, der dort eine Bombe abwarf und wieder zu Sam zurückflog. Cleveres Tierchen! Groß was auszusetzen habe ich insgesamt an dem Titel nicht. Klar, nach drei Stunden oder so braucht man mal eine Pause, weil man sonst etwas blöd im Kopf wird, doch die Motivation, sich erneut ins Getümmel zu stürzen, kommt sehr schnell wieder.
Schon gespielt? Ja, das versteht sich natürlich von selbst. Gerne hätte ich auch mal den Koop-Modus ausprobiert, den stelle ich mir sehr geil vor. Bis zu 16 Spieler durften kooperativ die Rohre glühen lassen, was eine deutliche Steigerung zu den Vorgängern war.
Gibt's das auch bei Steam und Co.? Momentan kostet das Spiel bei Steam 9,99 €, doch wer sich auskennt, weiß, dass die "Serious Sam"-Spiele in Sale-Zeiten hoch rabattiert werden und der Summer Sale steht ja vor der Tür. GOG hat nur die Ur-Spiele der Reihe.
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Beitrag » 19. Jun 2016 13:18 #127

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Zaunpfahl » 19. Jun 2016 13:18

Oh ja, Serious Sam Koop ist mega lustig. Das schöne daran ist, dass die Anzahl der Gegner mit skaliert wird. Wenn man da zu 4. durch rennt gibts gefühlt auch 4 mal mehr Gegner als alleine. Wenn dann so eine Horde von den Kopflosen Suizid-Bombern angerannt kommt wird die Soundkulisse extrem spaßig :D Sollte man mal gemacht haben ^^
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Beitrag » 19. Jun 2016 15:04 #128

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von The Gravedagokck » 19. Jun 2016 15:04

Serious Sam 2 ist mit Abstand der beste Teil der Reihe und ein absolutes Meisterwerk in Sachen hirnloser Ballerkunst. Sogar die Story ist sehr witzig und besser dargestellt dank Videosequenzen. Absolute Spielempfehlung! :D
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Beitrag » 19. Jun 2016 20:01 #129

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von SierraLeon » 19. Jun 2016 20:01

Ich würde tatsächlich sagen, dass der dritte Teil besser ist als der zweite :D

Beitrag » 20. Jun 2016 02:03 #130

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von The Gravedagokck » 20. Jun 2016 02:03

Echt? Ich fand den zu realistisch vonner Optik und zu unbalanciert, langweilige Story und wesentlich weniger Spaßfaktor. :huh:
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Beitrag » 20. Jun 2016 06:41 #131

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Rodon » 20. Jun 2016 06:41

Habe den dritten Teil mal angezockt und war auch nicht so geflasht davon zunächst. Aber vielleicht braucht es seine Zeit, um in Fahrt zu kommen...

Diskutiert ruhig noch ein bisschen weiter, die nächste Folge der Sammlungs-Inventur gibt es am 26.06. :p
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Beitrag » 26. Jun 2016 12:47 #132

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Rodon » 26. Jun 2016 12:47

#043: Demigod
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PC Fakten, bitte! Strategie / Erscheinungsjahr: 2009 / Entwickler: Gas Powered Games / Publisher: Stardock
Was ist denn das? Die "WarCraft III"-Mod "Defense of the Ancients" war ein Riesenhit, der viele Nachahmer provozierte - "Demigod" ist hierfür ein Beispiel; erdacht von der Designer-Legende Chris Taylor und seinem Studio Gas Powered Games. Noch einmal ganz kurz das Spielprinzip, für alle die DotA nicht kennen. Im Wesentlichen steuert man nur einen Helden, der wie in einem Rollenspiel an Erfahrung gewinnt, Charakterwerte ausbaut, seine Rüstung austauscht und ganz entscheidende Spezialfähigkeiten besitzt. Nebenher laufen ganz viele KI-gesteuerte Mobs durch die Gegend, die man also nicht direkt selbst dirigieren kann, aber auf die man mit dem Helden trotzdem Einfluss nehmen kann. 8 Halbgötter gab es in "Demigod" als spielbare Helden- darunter z.B. der fette Defensivspezialist "The Oak" oder das "Unclean Beast", ein Monstrum mit verheerenden Klauenattacken. Einige der Gestalten übten mehr die Rolle eines Generals aus (befehlslastig), andere wirkten eher als Assassinen (kampflastig). Nahm man in den Arenen Flaggenpunkte ein (das brachte gute Vorteile wie mehr Schaden oder Erhöhung der Gesundheit) oder zerstörte gegnerische Einrichtungen, sammelte der Halbgott Erfahrungspunkte und konnte dann effektivere Skills nutzen. Beliebt waren auch die Goldminen (brachten Kohle, mit denen man Items kaufen konnte) oder Portalpunkte, aus denen neue KI-Schergen strömten. Schnell sein zahlte sich also aus, gerade weil "Demigod" wie eigentlich alle Spiele des Typs ein Titel ist, der eindeutig auf den Multiplayer fokussiert ist. Wer will, kann zwar auch allein gegen den Computer spielen, das macht aber weniger Spaß - kann ich wirklich bestätigen, weil ich "Demigod" mal auf einer privaten LAN-Party gespielt habe. Spaßdämpfend ist der insgesamt zu geringe Umfang - nur acht Karten waren enthalten, auch wenn die Schlachtfelder zum Teil sehr abgedreht und kreativ aussahen. Auch mehr Halbgötter hätte ich mir gewünscht. Von der Präsentation her war "Demigod" echt in Ordnung gerade wenn ganz viel gleichzeitig passierte, wurde dem Sehnerv einiges geboten. Gelegentlich wurde dann allerdings doch fast schon zu unübersichtlich. Zum Release erwischte das Spiel einen schwachen Start: Schwerwiegende Verbindungsprobleme sorgten für wütende Foren-Einträge und auch mit dem Zwang, u.a. als Kopierschutzmaßnahme den Client "Impulse" installieren zu müssen, machten sich die Entwickler nicht beliebt. Weil das Balancing auch hier und da Anlass zur Kritik gab, schaffte es "Demigod" nicht, sein Vorbild zu übertrumpfen.
Schon gespielt? Jop, ich habe es mal eine ganze Nacht im Multiplayer gespielt und mich dann noch wenige Stunden im Singleplayer-Modus damit beschäftigt.
Gibt's das auch bei Steam und Co.? Nun ist ja gerade Summer Sale, daher kostet "Demigod" auch nur noch mehr als faire 2,49 € (sonst 9,99 €). Ob es aber noch viel im MP gespielt wird, ist fraglich.
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Beitrag » 28. Jun 2016 18:01 #133

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Rodon » 28. Jun 2016 18:01

#044: Tribes: Vengeance
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PC Fakten, bitte! Ego-Shooter / Erscheinungsjahr: 2004 / Entwickler: Irrational Games / Publisher: Sierra
Was ist denn das? Gute Frage, dachte ich mir gerade, als ich das aus dem Schrank holte. Manchmal hat man einfach Spiele in der Sammlung, bei denen man gar nicht mehr weiß, woher man sie hat und vor allem warum man sie hat. In meinen hintersten Gehirnecken fiel mir dann aber doch ein, dass die "Tribes"-Serie ein paar mittelmäßig erfolgreiche Multiplayer-Shooter hervorbrachte und "Tribes: Vengeance" dann der erste Teil der Reihe war, der auch eine Singleplayer-Kampagne beinhaltete. Schauen wir mal ins Handbuch, weil hier ein paar Infos genannt werden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. "Tribes: Vengeance ist das 12. Spiel in einem Universum, das wechselweise Metaltech, Earthsiege, Starsiege und zuletzt Tribes genannt wurde." Ah ja, bei diesen Namen klingelt's auch leicht. Laut Backcover haben sich das Imperium und die Tribes schon seit Jahren in der Wolle und wer unbedingt möchte, kann mit maximal 32 Spielern sich online die Projektile um die Ohren hauen (bzw. jetzt wahrscheinlich auf eine leere Serverliste starren) oder halt der Story folgen. Kennzeichnend für das Spiel ist der ausgiebige Einsatz von sich allein wieder regenerierenden Jetpacks - hier kann man locker eine Anhöhe heraufschweben oder Abhänge geschmeidig herunterschlittern. Die Gerätschaften darf man in 16 Levels ausreizen und dabei noch 10 Waffen einsetzen - auch hier mal wieder ein Blick ins Handbuch, was das Spiel so im Angebot hat. Da hätten wir Sci-Fi-Zeugs wie eine Energieklinge, einen Spinfusor-Scheibenwerfer oder eine Strahlenschrotflinte. Klingt eigentlich alles ganz witzig. "Tribes: Vengeance" erlaubt es zudem auch, die Rüstung auszuwechseln. Starke Rüstung macht euch langsamer, leichte Rüstung logischerweise flinker. Auch an Fahrzeuge hatten die Entwickler gedacht, sodass Zeit für eine Fahrt in einem Sprungpanzer oder einem Kampfschiff blieb. Die Grafik arbeitete mit der Engine von "Unreal 2" und war daher bei Erscheinen nicht mehr so wirklich state of the art. Allerdings sieht es immer noch okay genug aus, dass man es mal ausprobieren könnte. Mit verspielten, an "Unreal Tournament 2004" erinnernden Multiplayer-Modi machte das Spiel mal von wohl etwas groß ausgefallenen Maps abgesehen auch online gar nicht viel verkehrt, wenn ich mal die Reviews von GS und PCG überfliege. Was erklärt also den Misserfolg dieses Spiels? Wahrscheinlich waren MP-Fans immer noch ausreichend mit "UT 2004" bedient und Singleplayer-Helden stürzten sich lieber auf die gleichzeitige Rückkehr von Gordon Freeman.
Schon gespielt? Nein, irgendwie hat schon die Packung sowas Ödes an sich. Vermutlich kann man sich den Einzelspielermodus aber doch vielleicht mal geben. Vielleicht später mal.
Gibt's das auch bei Steam und Co.? Nein! Habe aber den Free-2-Play-Nachfolger "Tribes: Ascend" aus dem Jahr 2012 bei Steam gefunden. Wenn euch doll langweilig ist, könnt ihr dort ja mal reingucken. Mehr hat man dann von "Tribes" auch nicht mehr gehört.
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Beitrag » 28. Jun 2016 18:07 #134

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von gun » 28. Jun 2016 18:07

Die restlichen Tribes, afaik auch das du hast, sind mitlerweile Freeware.
"Man wird durch den Eintritt in eine christliche Partei genauso wenig anständig, wie man zum Auto wird, wenn man sich in eine Garage stellt. Richard Rogler
"Es geht darum, wer die Information kontrolliert, nicht wo sie liegt." US-Richter zu Clouddaten

Beitrag » 28. Jun 2016 18:10 #135

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von SierraLeon » 28. Jun 2016 18:10

Tribes: Ascend war ursprünglich ein verdammt gutes und spaßiges Spiel, bis es ziemlich zu Tode gepatcht und mit haufenweise Mikrotransaktionen überschüttet wurde und dann vom Entwickler allein gelassen wurde. Unterdessen scheint man sich wieder darum zu bemühen, ich hab es seitdem aber auch nicht mehr gespielt.

Beitrag » 28. Jun 2016 18:14 #136

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Rumple » 28. Jun 2016 18:14

Ich erinnere mich nur an Earthsiege 2, das war mal als VV in einer der ersten GameStar-Ausgaben. :D

Beitrag » 28. Jun 2016 19:28 #137

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von jaws » 28. Jun 2016 19:28

Ich meine mich zu erinnern, dass Earthsiege (2) damals meiner Grafikkarte (Matrox Mystique) beilag.

Beitrag » 28. Jun 2016 22:45 #138

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Hedgehog » 28. Jun 2016 22:45

gun hat geschrieben:Die restlichen Tribes, afaik auch das du hast, sind mitlerweile Freeware.
Ja, sind alle inzwischen als Freeware zu bekommen. Hier die offizielle Seite:
http://www.tribesuniverse.com

Beitrag » 29. Jun 2016 10:45 #139

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von The Gravedagokck » 29. Jun 2016 10:45

Tribes war eines der Spiele, die um die Jahrtausendwende rum total präsent in meinem Kopf waren. Dann habe ich mir mal Tribes 2 gekauft und es nie gespielt, weil das Design mir nix gegeben hat.
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Beitrag » 29. Jun 2016 18:56 #140

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Raven » 29. Jun 2016 18:56

jaws hat geschrieben:Ich meine mich zu erinnern, dass Earthsiege (2) damals meiner Grafikkarte (Matrox Mystique) beilag.
Du hattest eine Mystique? Wie cool! Wollte ich immer als 2D-Karte zu meiner Voodoo2 haben. Matrox ist episch! :D
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Beitrag » 30. Jun 2016 07:07 #141

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Rodon » 30. Jun 2016 07:07

#045: Pariah
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PC Fakten, bitte! Ego-Shooter / Erscheinungsjahr: 2005 / Entwickler: Digital Extremes / Publisher: Hip Games
Was ist denn das? Diese Reihe soll auch etwas bildenden Charakter haben, daher widmen wir uns zunächst dem Begriff "Pariah". Das Wort Paria bezeichnet einen Ausgestoßenen bzw. Außenseiter und stammt aus dem indischen Kastensystem. Das wusste ich natürlich schon vorher und habe ich garantiert nicht bei Wikipedia nachgeschaut. Nun, wenn ich mir das Äußere des Protagonisten Jack Mason, von Beruf Arzt, so ansehe, dann leuchtet das ein, denn die Entwickler haben sich Mühe gegeben, den Hauptcharakter selten uncool zu gestalten. Das Bleichgesicht kränkelt auch noch zu Beginn des Spiels herum, da sich ein ansteckender Virus in seinen Blutbahnen umherbewegt. Wenigstens steht ihm Karina zur Seite, die ebenfalls an dem Virus erkrankt ist. Wie kam es zur Infektion? Mason sollte einen Krankentransport im Weltall eskortieren, dann trifft eine Rakete das Raumschiff und die Crew stürzt auf einem nahe gelegenen Planeten ab - zufälligerweise Mutter Erde. Weil sich Karina verletzt, überträgt sie den Virus auf Mason. Unser Planet dient im Jahre 2520 mittlerweile als großes Gefängnis und wer nicht hinter schwedischen Gardinen sitzt, der vagabundiert in den außerhalb gelegenen Gebieten. Die üblen Burschen werden schnell auf die neuen Besucher aufmerksam und nun liegt es an Mason, hier mal ordentlich durchzugreifen. Die 8 im Game enthaltenen Waffen wirken auf den ersten Blick nicht so zahlreich, man kann sie allerdings anhand gesammelter Bonusmarken aufleveln. Wer die nicht aufsammelt, muss mit stark streuenden Knarren inkl. heftigen Rückstößen oder langen Nachladezeiten leben. Das war dann eigentlich auch schon das nennenswerteste Feature, ansonsten haben wir es hier mit einem sehr klassischen Ego-Shooter zu tun. In "Pariah" darf man daher viel ballern, manchmal auch in schwer bewaffnete Fahrzeuge einsteigen und die Bordkanone sprechen lassen bzw. hinter einem Geschütz anpreschende Gegnerhorden abwehren. Manchmal geriet man auch in Streitigkeiten zwischen Wärtern und Gefängnisinsassen, bei denen es sich lohnte, erstmal abzuwarten und dabei zuzusehen, wie sich die Meute selbst zerfleischt. Präsentiert wurde die Action wieder einmal in der damals aktuellen "Unreal"-Engine, doch diese wurde langsam zum Auslaufmodell und daher gab's durchaus sehenswertere Titel. In Deutschland erschien "Pariah" zensiert! Sämtliches Blut wurde aus dem Programmcode entfernt, Leichen verschwanden nach kurzer Zeit und Ragdoll-Effekte traute man unsereins auch nicht zu. Die deutsche Version kann man also ohne gewisse Patches nicht mehr empfehlen. Aber auch so muss man sagen, dass "Pariah" nun wirklich kein Quell der Inspiration war und darum wurde es den Erwartungen auch nicht gerecht. Gegen das Spiel sprach nämlich auch die kurze Spielzeit, dass man nicht quicksaven konnte und Schalter-"Rätsel" von der Stange.
Schon gespielt? Shooter-Quickies gehen immer bei mir, daher habe ich "Pariah" damals durchgespielt.
Gibt's das auch bei Steam und Co.? Dass es im deutschen Steam-Store nicht verfügbar ist, habe ich mir schon gedacht, aber auch im Ausland ist "Pariah" bei Steam nicht zu holen. Weil GOG es auch nicht im Sortiment hat, geht man digital fürs Erste leer aus.
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Beitrag » 30. Jun 2016 08:19 #142

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Rumple » 30. Jun 2016 08:19

Kann mich nicht erinnern von dem Spiel jemals gehört zu haben. :confused:

Beitrag » 30. Jun 2016 10:30 #143

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Rodon » 30. Jun 2016 10:30

Überrascht mich ein wenig. Es war beispielsweise mal Titelthema in der PC Action und war schon ein Spiel, über das im Vorfeld ab und zu berichtet wurde.
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Beitrag » 30. Jun 2016 10:33 #144

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Rumple » 30. Jun 2016 10:33

PC Action hatte ich seit Erscheinen der GS nicht mehr gelesen. Previews haben mich sehr, sehr selten interessiert. :confused:

Beitrag » 30. Jun 2016 12:33 #145

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von The Gravedagokck » 30. Jun 2016 12:33

Pariah habe ich 2006 für ein paar Pfund uncut aus England mitgebracht, da die deutsche USK 18 (wie Rodon erwähnt) zensiert ist. Habe es dann aber nie durchgespielt, weil es in allen Bereichen absolutes Mittelmaß war und nicht motiviert hat.
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Beitrag » 4. Jul 2016 19:35 #146

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Rodon » 4. Jul 2016 19:35

#046: Spellforce
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PC Fakten, bitte! Strategie-Rollenspiel-Mix / Erscheinungsjahr: 2003 / Entwickler: Phenomic / Publisher: JoWood
Was ist denn das? Auch wenn das obige Bild von einer "Platinum Edition" spricht, geht es jetzt heute nur um das Hauptprogramm, da ich im Augenblick nicht weiß, ob ich auch die Add-Ons als Retailversionen besitze und im Falle eines Falles ja auch über diese schreiben muss. Nun bin ich auch nicht der beste Ansprechpartner für "Spellforce", es soll User im Forum geben, die sich mit allen Spielen davon hunderte von Stunden beschäftigt haben und über ihre Erlebnisse sicherlich Bücher schreiben könnten. Bei mir ist es bisher nur beim Zocken der Demo geblieben. Was ist mir also bislang entgangen? Ein Trip in die Fantasy-Welt Nortander (oder heißt sie Fiara, das habe ich auch irgendwo gelesen?), die in 22 mit Portalen verbundene Inseln zerteilt wurde. Doch auch das, was übrig geblieben ist, ist dem Untergang geweiht und so muss ein Held ran, damit das nicht passiert. Bevor es losgeht, wählt ihr einen von drei Recken oder erstellt euren Protagonisten, der sich bis Level 40 entwickeln kann, von Grund auf selbst. Wenn Charakterwerte und Fähigkeiten verteilt sind, startet das Abenteuer. Ihr blickt eurem Avatar aus der Third-Person-Perspektive über die Schulter und verdrescht im Startgebiet harmloses Pack, die auch Gegenstände fallen lassen, mit dem man sein Inventar aufbessern kann, das für sage und schreibe 2.000 Gegenstände Platz haben soll. Nicht jeder ist euch böse gesinnt, so könnt ihr bei Händlern Items zu Barem verwandeln oder euch bei Leuten mit einem Frage- oder Ausrufezeichen über dem Kopf Aufträge holen. Weil es auch echt fette Monster in "Spellforce" gibt, kann man an Heldenmonumenten mit Runen Verstärkung heraufbeschwören. Diesen Trupp, der aus bis zu 5 Unterstützern besteht, kann man ebenfalls mit Inventargegenständen ausrüsten. Wenn auch das nicht reicht, können Aufbau-Runen eingesetzt werden, mit denen man eine von sechs sich durchaus unterscheidende Rassen wie Menschen, Orks, Elfen oder Zwerge beherrscht. Das klassische Fantasy-Programm eben. Jetzt wird's nämlich auch strategisch, weil man dann Gebäude hochzieht, Ressourcen sammelt und weitere Einheiten aus dem Boden stampft. An Ressourcen sparte "Spellforce" im Übrigen nicht - satte 7 Rohstoffe konnte man abbauen (wobei nicht jede Rasse auch alles sammelte!). Nicht nur daran lässt sich festmachen, dass der Aufbau-Part nicht mal eben so dahingeklatscht wurde, sondern durchaus Tiefe besaß. Es konnten nämlich auch mehrere Völker gleichzeitig kontrolliert werden! Highlight einer jeden Armee war dann der Titan, ein besonders groß ausgefallenes Wesen, das als Supereinheit die Schlacht maßgeblich beeinflussen konnte. Um das "Click & Fight"-System wurde damals ein bisschen viel Aufhebens gemacht, wenn ihr mich fragt. Die Neuerung war halt, dass man erst den Gegner anklickte und danach die gewünschten Folgeaktionen auswählte. Also eigentlich so wie bei WoW beispielsweise und daher besonders aus heutiger Sicht sehr unspektakulär. Die Grafik hingegen wurde beim Erscheinen in hohen Tönen gelobt - sie nutzte wie "Aquanox" die Krass-Engine, welche aber noch mal aufgemotzt wurde. Das Ergebnis fein texturierte Landschaften mit schönen Tag- und Nachtwechseln und gerade die Titanen protzten mit tollen Effekten im Kampfgetümmel. Jetzt könnte ich aufhören, will aber natürlich auch die Kritik nennen, die von der Presse in Maßen verteilt wurde. Die KI wurde dafür kritisiert, dass sie einerseits immer gleich anstürmt und andererseits schummelt, weil sie keine Ressourcen verbraucht. Dann soll es auch so sein, dass alles vernichtet wird, was man aufgebaut hat, wenn man die aktuelle Karte verlässt und zu einer anderen Insel wechselt. Es sollen sich sogar die aufgedeckten Mini-Maps beim Insel-Hopping alle wieder in Dunkelheit hüllen. Hoffentlich wurde das mal gepatcht, sowas mag ich ja gar nicht! Zu guter Letzt ist "Spellforce" ein dicker Zeitfresser und das Gameplay zieht sich mitunter in die Länge. Ein großer Erfolg war das Spiel trotzdem und allein zum ersten Teil folgten die beiden Add-Ons "Breath of Winter" und "Shadow of the Phoenix". Um die geht es wie gesagt mit ein wenig Glück bald noch mal gesondert.
Schon gespielt? Die Demo kann ich zu meinen persönlichen Zockerlebnissen zählen, mehr nicht. Ich brauche mehr Zeit!
Gibt's das auch bei Steam und Co.? Nun ist leider der schöne Summer Sale wieder vorbei und wir müssen uns erneut der harten Preisrealität stellen. Doch sollten 9,99 Euro für die ganze "Platinum Edition", die auch die beiden Add-Ons umfasst, nicht zu viel verlangt sein. Und bei GOG können Pfennigfuchser noch was sparen, da kostet das Paket nämlich nur 9,09 Euro.
Hier gibt es demnächst wieder eine aufregende Signatur zu sehen.

Beitrag » 6. Jul 2016 13:54 #147

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The Gravedagokck
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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von The Gravedagokck » 6. Jul 2016 13:54

Habe es diverse Male angefangen, aber es hat mich nie motiviert, es fertig zu spielen. Die Story war okay aber ich glaube das letzte Mal als ich aufgehört habe, hing ich an so einem Berg, den man in Schlangenlinien hinaufrennen musste und das war so schwer, dass ich das Spiel danach nicht mehr angefasst habe. Weiterer Fun-Fact: die Collector's Edition von Spellforce 2 war Ende 2006 meine erste Amazon-Bestellung vom eigenen Konto. Das ist bald 10 Jahre her und ich habe den Nachfolger nie installiert und werde es vermutlich auch nicht mehr. :ugly:
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Beitrag » 6. Jul 2016 14:02 #148

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Anbei
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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Anbei » 6. Jul 2016 14:02

Spellforce ist teilweise wirklich ganz schön knackig, aber es ist immer noch mein Lieblingsspiel.
Keine Ahnung ob der Punk seine Seriennummer immer noch auswendig weiss. :D
Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

Beitrag » 6. Jul 2016 18:57 #149

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Rodon » 6. Jul 2016 18:57

#047: Silent Hill 3
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PC Fakten, bitte! Action-Adventure / Erscheinungsjahr: 2003 / Entwickler: Konami / Publisher: Konami
Was ist denn das? Shoppen ist immer eine gute Idee, das dachte sich auch Heather, als sie sich auf zum Einkaufen macht. Anstatt sich in Schnäppchen zu suhlen, findet sich die junge Frau bald in einer alptraumhaften Variante eines Rummels und Einkaufszentrums wieder. Vorher noch so liebliche Knuddelstoffhasen wie oben im Bild sitzen nun etwa blutverschmiert in einer verstörenden, mit Rost überzogenen dunklen Umgebung. Die Finsternis wird nur kläglich von Heathers Lampe, die an ihrem Oberteil hängt, beleuchtet. Gruselige Szenarien erschaffen, das konnte "Silent Hill" vor allem in den ersten Teilen perfekt und da macht die dritte Runde keine Ausnahme. Durch schaurige Musik und eklig entstellten Monstern lehrt das Spiel schreckhaften Naturen das Fürchten. Lauert irgendwo in der Nähe ein monsterhaftes Etwas, rauscht das Radio, das Heather bei sich trägt, immer stärker und kündigt die Konfrontation damit an. Zur Wehr setzen kann man sich mit leidlich zweckdienlichen Mitteln wie einer Brechstange, einem Messer oder Waffen, deren Muniton stark beschränkt ist, schließlich steht "Silent Hill" für Survival-Horror. Die Atmosphäre stimmte also, die Rätsel waren hingegen eher spielflusshemmender Natur. Oft musste man ganz schön suchen, wie und wo es weiterging. Die Wahl des Schwierigkeitsgrades war hier ganz entscheidend, wie frustig die Kopfnüsse ausfielen. Selbst auf der PlayStation 2 war das Spiel optisch nicht verkehrt, steigerte sich die Grafikqualität auf dem PC noch ein wenig und wurde mit der viel später erscheinenden HD-Variante für PS3 sowie Xbox 360 weiter aufgehübscht. Man kann sicherlich darüber streiten, wie gelungen die Portierung auf dem PC damals erfolgte; Kostverächter Michael Schnelle von der GameStar erlaubte sich hier aber mit 49% eine seiner schlimmsten Fehlwertungen. Auf einer schnöden Halbseite ließ er sich z.B. über das "ranzige" Spielprinzip und den Grieselfilter aus, der bis heute oft in vielen Spielen eingesetzt wird, damals aber halt ziemlich neu war. Ich kann euch sagen: Das Spiel ist viel besser! Sicherlich war es auch nicht die schlechteste Idee von Konami, wieder einen westlichen Charakter als Hauptfigur zu kreieren, um den Titel Zockern in Europa und den USA schmackhafter zu machen. Und siehe da: Es kam noch so manche Fortsetzung.
Schon gespielt? Ja! Ich weiß noch, wie ich das Spiel ganz unverhofft im Sommer 2004 in einem Karstadt für 10 Euro fand und mich sehr über den guten Preis freute. Es war noch eine Zeit, in der ich gekaufte Spiele auch sehr zeitnah gezockt habe.
Gibt's das auch bei Steam und Co.? Leider sind die etablierten Dienste völlig "Silent Hill"-befreit. Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich aber wieder verstärkt den Wunsch, mir noch die HD-Collection für die Xbox 360 zuzulegen. Muss einfach sein!
Hier gibt es demnächst wieder eine aufregende Signatur zu sehen.

Beitrag » 10. Jul 2016 12:18 #150

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Re: Sammlungs-Inventur

Beitrag von Rodon » 10. Jul 2016 12:18

#048: The Book of Unwritten Tales
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PC Fakten, bitte! Adventure / Erscheinungsjahr: 2009 / Entwickler: King Art / Publisher: HMH / JoWood / Crimson Cow
Was ist denn das? Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, wie toll ich es finde, dass unser schönes Deutschland so viel dazu beigetragen hat, dass das Adventure-Genre doch nicht ausgestorben ist? Spiele wie "The Book of Unwritten Tales" trugen maßgeblich dazu bei, dass Rätselfreunde schon lange nicht mehr auf dem Trockenen sitzen und die Qualität kam dabei auch nicht zu kurz. Die Bremer Entwickler von King Art entführten uns hier in eine schöne Fantasywelt und ließen uns abwechselnd Gnom Wilbur, Elfin Ivo, Pirat Nate und das zottelige "Vieh" steuern. Lässt man das Vieh mal außen vor, mochten die Charaktere auf Bildern ein bisschen nichtssagend aussehend, wenn man aber erstmal in der Story steckte, fand man schnell Sympathien für das Quartett. An mehreren Stellen konnte man auch zwischen den Personen hin- und herwechseln und so im Team Aufgaben lösen, wie z.B. in einem versunkenen Tempel. Weitere Pluspunkte stellten die malerischen Locations dar, die eine Menge Abenteuerlust entfachten sowie die professionellen Synchonsprecher. Für echte Cracks ist "TBoUT" vielleicht aber nicht die erste Wahl, weil die sehr einsteigerfreundliche Steuerung eine Menge Gehirnleistung abnimmt, so verschwanden nicht relevante Objekte von selbst aus dem Fokus und man sah schnell, was man miteinander kombinieren konnte. Das Spiel lohnt sich dennoch, weil es eine schöne Geschichte zu erzählen weiß, einen ordentlichen Spielumfang in petto hat und man hin und wieder über Anspielungen auf andere Spiele oder Filme schmunzeln kann. Im Jahr 2011 erschien mit "Die Vieh Chroniken" die Vorgeschichte zu "TBoUT". Die echte Fortsetzung wiederum brauchte noch vier weitere Jahre, lag also 2015 in den Händlerregalen.
Schon gespielt? Jo, und es war herzallerliebst. Ich muss mal die weiteren Spiele der Reihe zocken.
Gibt's das auch bei Steam und Co.? Steam möchte 19,99 € haben - das geht stationär billiger. Preis-Gleichstand bei GOG: Auch hier müsst ihr einem blauen Schein aus eurem Portmonee "Tschüss" sagen.
Hier gibt es demnächst wieder eine aufregende Signatur zu sehen.

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