Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Alle Spiele, egal ob am PC, auf der Konsole oder dem Handheld werden hier diskutiert.

Beitrag » 16. Jan 2023 21:43 #3551

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Neighbours back from Hell - 6,5/10
Die beiden "Böse Nachbarn"-Spiele als HD-Remaster habe ich auch nochmal mitgenommen, bevor ich dann wohl jetzt wieder zum Controller-Zocken übergehen kann, da mein Daumen deutlich besser funktioniert und keines Verbandes mehr bedarf. :D Ich werte die beiden Spiele mal als ein "großes" Spiel, da sie zusammengelegt wurden und "groß" bewusst in Anführungszeichen steht, da ich insgesamt knappe 6 Stunden gebraucht habe. Ohne Komplettlösung in den letzten Levels wäre es vielleicht eine Stunde mehr geworden.
Komplettlösung? Ja, denn der größte Kritikpunkt ist, dass Teil 2 deutlich unlogischere Kombinationen, um seinen Nachbarn zur Weißglut zu bringen bedarf. Zudem nervt dort dessen Mutter. So sind gut etwas über die Hälfte der Level (= der erste Teil) echt spaßig und lassen sich gut bewältigen und sogar auf 100% bringen und hat deswegen 8/10 Punkten verdient, die zweite Hälfte (= der zweite Teil) fällt dahingegen merklich ab und würde eher 5/10 von mir kassieren. Das macht insgesamt dann 6,5 für das HD-Remaster. Wem mal ein paar Stunden langweilig ist und sich kreativ mit Point-And-Click-Ärgern austoben will, kann das Spiel aber mal für ein paar Euro im Sale mitnehmen.
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Beitrag » 18. Jan 2023 22:30 #3552

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Assassin's Creed: Liberation Remastered - 5,5/10
Etwas besser als der verkorkste Bruder, der Teil 3 ist, aber trotzdem nicht wirklich storytechnisch überzeugend. Immerhin konnte man jene auf diesem ursprünglichen PSVita-Ableger deutlich stringenter durchspielen, da man auf Sidequests mit Story hier komplett verzichtet hat und ich die paar repetetiven Spielzeit-Streckquests liegen gelassen habe. Dafür ging die Steuerung in Ordnung, es gab drei nette Landschaften zu erkunden, das Remaster sieht für sein Vita-Origin erstaunlich gut aus und die Spielzeit hielt sich mit ca. 10 Stunden auch in einem Rahmen, welcher das Ganze recht gut hat wegspielen lassen. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass die Reihe nochmal aus dem Mittelmaß rauskommt, sonst habe ich erstaunlich viel Staubfänger gekauft. :ugly:
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Beitrag » 19. Jan 2023 20:33 #3553

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SierraLeon
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von SierraLeon »

Du hast innerhalb von 7 Tagen 5 Spiele durchespielt O.O Hast du dir irgendwie beide Beine gebrochen oder sowas? :ugly:

Beitrag » 20. Jan 2023 15:08 #3554

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Crizzo
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Crizzo »

20230111203537_1.jpg
Marvel's Guardians of the Galaxy
  • PC, maximale Details meistens mit Raytracing
  • Schwierigkeitsgrad: 2. höchster
  • Spielzeit: 21,2 h
  • Erfolge: 81%
20230109205757_1.jpg
Sehr bunte, sehr grelle und imho auch abweichslungsreiche Weltraum-Achterbahnfahrt. Mir macht der 3rd Person-Action-Gruppen-Shooter oder was für ein Genre das ist ziemlich viel Spaß. Primär getrieben durch die Ballerei, die dazwischen reingehauenen Sprüche und Streitigkeiten der 5 Helden und durch die unterschiedlichen Orte wird es auch nicht so fix langweilig. Beachten muss man als Kenner der Filme, dass jeder die Schauspieler nachgebaut wurden noch die Synchronstimmen die gleichen sind. Die Kostüme aus Film und viele andere, kann man freischalten (finden) und dann ausrüsten.

Die Fähigkeiten der Teammitglieder sind cool und müssen/können auch mächtig kombiniert werden. Da wird es auch gerne mal unübersichtlich, die einige Fähigkeiten sind dann allerdings bei meinem Spielziel nicht mehr so nützlich gewesen. Ab und zu gabs auch was zum Puzzeln oder Knobeln, aber jetzt nicht auf Adventure-Niveau (eher so Tomb Raider). Wer gar keine QTEs mag, hat's aber auch schwer, da kommen doch einige, sind aber imho wirklich alle recht einfach. Ähnlich einfach wie die Bosskämpfe, da bin ich glaube ich nur bei einem mal gescheitert und durfte am Kontrollpunkt neustarten. Letztere sind auch sonst im Spiel erfreudlich gut gesetzt, mir ist nur eine Stelle imo Kopf geblieben, die nervig war. Bin überhaupt wenn, dann bei "normalen" Kämpfen gerne mal gescheitert, an dicke Finger-Syndrom oder andere Blödheit im Kampf zu sterben.
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Das rumrennen und Dialoge abklappern auf dem Raumschiff oder verschiedenen Situationen in den Kapiteln ist ganz nett, aber doch ein wenig mühsam. Fähigkeiten von Starlords Anzug und Waffen kann man an Werkbänken ausbauen, wenn man zwei verschiedene Resourcen sammelt, war imho eher lästig. Fähigkeiten für einen selbst und fürs Team kann zum Glück überall ausgebildet werden. In welcher Reihenfolge ist dem Spieler überlassen. Ein wenig nervt es, wenn man noch irgendwo zuhören will (weil die NPCs was erzählen) und man dann durch Tastendruck oder überschreiten einer unsichtbaren Linie das ganze abwürgt.

Und sie Rutschen übrigens in dem Spiel noch lieber als in Jedi Fallen Order, leider war man zu faul bei sehr langen Rutschen sich neue Dialoge zu überlegen, so hört man die dann einfach nochmal. Was auch bei größeren Kämpfen mit längerer Dauer gerne passiert. Die Lippensynchronnität ist entweder schlecht oder Zufall.
20230112204256_1.jpg

Noch was zur Technik: :rolleyes:

Wann haben sie eigentlich verlernt möglichst fehlerfreie Spiele mit guter Performance rauszubringen? Das Spiel hat Raytracing und das läuft meistens auch gut, aber in einem der letzten Kapitel gabs so heftige Bildfehler, dass man die ganze Szene quasi verpasst hat. In Kapitel 12 ist es 3mal hängen gebleiben, sonst nie. Konnte nur noch per Task-Manager das Spiel killen. Ein Steam-Screenshot via F12 führt zu mindest 0,5-1s Hänger im Bild. Bereits in Kapitel 1 hat sich Peter Squill an einer Wand festgehängt => neuladen. Dazu gab es in Summe 5 Situationen, in dem ebenfalls Neugeladen werden musste, weil ein Event nicht ausgelöst wurde z.B. nach Ende eines Kampfes und es so nicht weiterging oder ein NPC nicht mitgelaufen ist, um z.B. eine Brücke zu bauen. Auch nett im letzten Kapitel, lief Starlord nicht über die letzte Kante von Treppen, konnte aber durch simples Springen behoben werden (ja, APT-R ich grüße euch!).

8/10
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Beitrag » 20. Jan 2023 18:16 #3555

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

SierraLeon hat geschrieben: 19. Jan 2023 20:33 Du hast innerhalb von 7 Tagen 5 Spiele durchespielt O.O Hast du dir irgendwie beide Beine gebrochen oder sowas? :ugly:
"Ni No Kuni" habe ich direkt nach "Crisis Core" begonnen, also etwa 2 Wochen für die 35 Stunden gebraucht, "Tales of Xillia" saß ich wie gesagt über gut ein Jahr immer mal wieder mit einem Freund dran, "Nox" brauchte nur einen Abend + ein Wochenende, dann war das durch, "Neighbours back from Hell" knappe 6 Stunden und "Assassin's Creed: Liberation" war wegen der fehlenden Nebenmissionen auch nur circa 10 Stunden lang. :)
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Beitrag » 25. Jan 2023 21:25 #3556

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Ghostwire: Tokyo - 7,5/10
Ich muss ehrlich zugeben, bei Open World und Bethesda-Logo vorne drauf hätte ich nicht gedacht, dass ich das Spiel in knapp 18 Stunden inklusive der meisten Sidequests durch habe. Aber das war auch mal eine angenehme Sache, da die Story für 50 Stunden+ eindeutig zu dünn gewesen war, so hat es wirklich Spaß gemacht und sich nicht abgenutzt.
Spielerisch bekommt man drei Fähigkeiten, auch alle recht früh im Game, die dein dich besitzender Geisterbuddy mitbringt und kann damit sich gegen die das menschenleere Tokyo bevölkernden Visitors zur Wehr setzen. Die Hauptquest ist recht gut gemachtes "Rette deine Schwester / Rehabilitiere dich"-Gedöns, die Sidequests sind teils skurril-lustig (bringe einem Geist Klopapier), aber können auch ernstere Töne anschlagen.
Natürlich gibt es auch einen Skilltree und einen Haufen Collectibles, aber man muss längst nicht alles erfüllen, um den recht einfachen Endboss zu schlagen, zumindest auf den harmlosen Schwierigkeitsgraden. :P
Wer ein kleines, aber feines Open-World-Spiel ohne zu überladene Questanzahl sucht, der sollte sich "Ghostwire: Tokyo" mal angucken. Die Minimap strotzt zwar nur so von Symbolen, aber das kann man einschränken.
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Beitrag » 28. Jan 2023 14:52 #3557

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SierraLeon
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von SierraLeon »

Bei mir lief gerade der Abspann von Evil West über den Bildschirm.

Und damit habe ich das erste Spiel des Jahres für mich beendet. Evil West ist ein Shooter-Brawler im Weird West Setting, das heißt ihr spielt im Wilden Westen mit übernatürlichen Anleihen. Euer Charakter ist Jesse Rentier, der Sohn von William Rentier, der in den USA ein Institut eingerichtet hat dessen Aufgabe die Bekämpfung von Vampiren und anderem übernatürlichem Gedöns ist. Das Setting ist fantastisch und war einer der Hauptgründe für mich warum ich überhaupt begeistert für das Spiel war, als ich erste Trailer gesehen hatte. Dass diese Trailer auch noch wunderbar over-the-top waren hat sein übriges getan und ich hatte richtig Lust auf den Titel. Das Weird West Setting hat in den letzten Jahren einiges an zulaufen bekommen, Hunt: Showdown, Hard West (und Hard West 2) und Weird West und nun natürlich auch noch Evil West doch tatsächlich ist Evil West das beste Singleplayer Spiel in diesem Bereich und es hat mir viel Freude bereitet.

Die Story des Spiels ist recht simpel und es ist klar, das hier ganz sicher kein riesiges Augenmerk darauf gelegt wurde. Es gibt Vampire im Wilden Westen, ihr seid Mitglied des Rentier-Instituts, das sich der Bekämpfung der Vampire verschrieben hat. Und während die Vampire versuchen selbst mächtiger zu werden, forscht die Menschheit daran, Elektrizität zu nutzen um effektiver gegen die Vampire vorgehen zu können. Es gibt ein paar Wendungen und eine Reihe von Charakteren denen ihr während des Spiels begegnet, doch die Wendungen sind nicht furchtbar überraschend und die Charaktere sind zwar sympathisch aber auch vollkommen Klischee beladen. Das trifft natürlich auch auf Jesse Rentier zu, den Charakter den ihr spielt, ein nicht allzu heller Draufgänger, der häufig einen kurzen Einzeiler auf den Lippen hat und äußerst erfolgreich im Kampf gegen die Vampire ist, gleich doppelt dank seines zunehmend umfassendem Arsenal an Tötungsmaschinen. Zu Beginn startet ihr mit Revolver und Gewehr und - und das ist sehr sehr wichtig - einem überdimensionierten Schlagring, den ihr durchgehend an eurem Handgelenk tragt und mit dem ihr die Vampire vermöbelt. Evil West legt sehr großes Augenmerk auf den Nahkampf, in jedem einzelnen Kampf spielt Fernkampf zwar eine Rolle, doch fast immer ist der Nahkampf wichtiger. Später kommen dann Flammenwerfer, Armbrust, Gatling Gun und weitere lustige Geräte dazu. Außerdem könnt ihr jede Waffe die ihr erhaltet Upgraden um sie noch deutlich tödlicher zu machen und ihr könnt auch eure eigenen Fähigkeiten upgraden und auch hier den Kampf noch immer weiter erweitern. Zwischenzeitlich war ich fast schon überwältigt von der Menge an Möglichkeiten im Kampf, doch nach und nach lernt man viel dazu und die Kämpfe machen richtig Spaß.

Das Spiel ist dabei strikt linear aufgebaut. Manchmal habt ihr minimale Erkundungsfreiheit doch meistens ist komplett vorgegeben wohin ihr zu gehen habt. Es gibt klar markierte Punkte an denen ihr klettern oder über Hindernisse hinwegspringen könnt aber das war es dann auch. Die Kämpfe finden immer in Arenen statt, und es ist vollkommen klar, dass jetzt gleich ein Kampf auf euch zukommen wird. Häufig sind die Gegner auch bereits reingespawnt und warten nur darauf dass ihr über das Hindernis in ihre Arena springt und den Kampf startet. Dann wird gekämpft, eventuell spawnt noch eine zweite oder dritte Welle an Gegnern und wenn ihr alle Gegner getötet habt, ist der Kampf zu Ende und ihr bewegt euch weiter. Euer Leben wird komplett aufgefüllt und es kommt dann später der nächste Kampf in einer neuen Arena. Das ist sicherlich alles andere als innovativ, aber es hat mich nicht gestört. Es gibt trotzdem Grund immer wieder alles abzusuchen, denn in den Leveln gibt es viel Geld versteckt, mit dem ihr eure Waffen upgraden könnt und es gibt auch Kisten, die euch geheime Upgrades freischalten. Tatsächlich habe ich gründlich gesucht und doch fehlten mir ein paar Upgrades zum Ende des Spiels, die ich einfach nicht gefunden hatte.

All das wird grafisch und vom Sound her recht vernünftig präsentiert. Ja die Grafik ist nicht umwerfend für die heutige Zeit, aber sie kommt nicht in den Weg und ich hatte nie das Gefühl, dass das Spiel schlecht aussieht. Die Animationen von Jesse wirken manchmal etwas klobig, aber auch das hat mir die Freude nicht verdorben. Die englischen Sprecher sind sicher auch nicht absolut überragend, aber sie machen einen guten Job und sie haben mir geholfen die Charaktere - so klischeehaft sie auch sein mögen - irgendwie ins Herz zu schließen. Mehr war für Evil West nicht nötig. Ich hatte drei kleinere Bugs, einmal war ich an einer Ecke hängen geblieben und konnte nicht mehr weg und musste entsprechend einmal neuladen und ab und an werden Gegner an Orte geschoben im Kampf von denen man sie dann nicht mehr gut wegbekommen. Aber töten konnte man sie noch, von daher kein problem. Schlussendlich haben manche Waffen manchmal einfach nicht mehr dahin geschossen wo das Fadenkreuz ist. Da war ein Neustart nötig, aber das war nur zwei mal das es mir aufgefallen ist von daher verschmerzbar.

Alles in allem ist Evil West ein klassischer AA Titel, der 2005 bis 2010 rauskommen hätte können und es hätte niemanden gewundert. Aber heute ist diese Art von Spiel weitgehend ausgestorben was sehr sehr schade ist. Evil West ist dumm, laut, brutal und einfach. Aber es macht schlicht und ergreifend Spaß. Es ist ein Spiel, das ich in ca. 15 Stunden durchgespielt habe und bei dem ich die Zeit sehr genossen hatte. Ein Spiel das sich einfach gut und lustig spielt, das weiß wo es gut ist und das auskostet. Flying Wild Hog haben hier ein Spiel rausgebracht, das perfekt für mich gepasst hat und das freut mich sehr :) Wen das also anspricht, der sollte auf Evil West einen genaueren Blick werfen, für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

Beitrag » 30. Jan 2023 16:57 #3558

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Rumple
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple »

Chained Echoes

Eine Hommage an die alten 16-Bit-JRPGs.. die ich nie wirklich gespielt habe. Chained Echoes hat mir aber sehr gut gefallen, sonst hätte ich nicht innerhalb von 9 Tage ~50h damit verbracht. :ugly: Ein bisschen Endgame-Content wie optionale Bosse und Sammelkram ist aber noch offen.

Die, teilweise recht düstere, Geschichte motiviert und verzichtet auf zuviel Kitsch.

Im Laufe des Spiels trifft man auf insgesamt 12 spielbare Charaktere, 8 davon können in die Party genommen werden. 4 in der Hauptreihe, 4 als Zweitreihe. Die Charaktere können (fast) jederzeit während des Kampfes ein- und ausgewechselt werden und jeder hat so seine Stärken und Schwächen.

Es gibt keine Charakterstufen im eigentlichen Sinne, neue Skills werden durch sog. "Grimoire Shards" freigeschaltet, die man v.a. durch Bosskämpfe bekommt. Skills können noch in 3 Stufen aufgelevelt werden. Hatte den Vorteil, dass ich eigentlich nie das Gefühl hatte, dass mein Charakter im Laufe der Hauptstory unterlevelt war, sondern ggf. nur die Taktik geändert werden musste. Gegner stehen (meist) sichtbar in der Gegend rum und können ggf. sogar umlaufen werden. Zufallskämpfe gibt es nicht. Abgesehen von Bosskämpfen können alle Kämpfe abgebrochen werden - Nachteilte gibt es dadurch nicht. Ggf. sind manche Gegner aber zu besiegen um auf der Karte weiterzukommen. Leben und "Mana" wird danach direkt wieder aufgefüllt. Grind gibt es eigentlich nicht, es sei denn man will etwas fürs Crafting sammeln.

Crafting ist ein bisschen eine zweischneidiges Schwert. Man kann Waffen und Rüstungen zwei Stufen aufleveln. Dann gibt es noch ein etwas seltsames Kristallsystem, mit dem man die Gegenstände auch noch mit zusätzlichen Buffs versehen kann. Das ganze System wirkte auf mich aber etwas aufgesetzt und umständlich, daher hatte ich es ignoriert. Wirkliche Probleme hatte ich dadurch nicht bekommen. Vllt. probiere ich es nochmal aus um die letzten optionalen Bosse zu besiegen.

Es hat noch ein paar andere Macken. Manche Sachen erklärte es zu wenig, wie z.B. gewisse Statuseffekte oder die Auswirkungen von Attributen. Alles in allem aber ein wirklich tolles Spiel. Für ein 1-Mann-Projekt wirklich klasse gemacht. :hoch:
"Versuchen ist der erste Schritt zum Versagen!" H.S.

Beitrag » Gestern 11:57 #3559

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Lord Helmchen
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Lord Helmchen »

Hi-Fi Rush

Mischung aus Erkunden, Jump & Run und Prügelspiel.
Prügel ist auf Basis von musikalischen Takt.
Die ersten 2 Drittel des Spiels sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet, während das letzte Drittel ziemlich schnell agbehandelt wird und die Charaktere nicht mehr so toll ausgearbeitet sind.
Dennoch macht es jede Menge Spaß.

8.5/10
Laufchallenge (in km):
2011: 933,7
2012: 1.171,6
2013: 1.157,8
2014: 1.075,9
2015: 1.167,9
2016: 1.164,9
2017: 1.491,3
2018: 795,8
2019: 724,1
2020: 1.236,5
2021: 1.489,4
2022: 1.850,4 (neuer Jahresrekord)
2023: 176,4

Beitrag » Gestern 20:25 #3560

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Crizzo
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Crizzo »

The Last of Us™ Part II_20230206200042.jpg
The Last of Us - Part 2
  • Auf PS5
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Spielzeit: 22,5 h
Hab jetzt, nachdem ich die ersten 8h schon gespielt hatte, das Spiel innerhalb weniger Tage durchgezogen. Die Kurzfassung ist, wenn einem Teil 1 gefallen hat, ist es schwer imo vorstellbar, dass man Teil 2 nicht mag. Das ganze Grafikdesign der verrottenden Welt, die kleinen feinen Details, in denen Ellie die Kaputze aufzieht wenn es regnet, aber nicht wenn sie klatsch nass aus einem Fluss steigt oder sich bei Scheinwerferlicht vor dem Blenden mit der Hand schützt, die kleinen Details in den Wohnungen und in den Gegenden wo die Menschen leben, sind einfach erst klassig. Dazu kommen super Beleuchtungen, Reflektionen und schöne Charaktermodelle und eine tolle Architektur. Abgerundet wird das Spiel von einem super Soundtrack und Geräuschen, angefangen beim Schießen über die Synchro und der anderen Geräusche, wenn Dinge kaputt gehen bis hin zum charakteristischen Klicken und Schlufen der Infizierten. Insbesondere letztes macht zusammen mit Dunklen Räumen und nur der Taschenlampe einen großen Teil des Horrors aus und führt den Puls doch deutlich über den Ruhemodus.
The Last of Us™ Part II_20220619190946.jpg
Insgesamt spielt man gefühlt weniger gegen Infizierte und deutlich mehr gegen Menschen, leider auch gegen Hunde, die ich nicht nur nicht gerne umbringe, sondern leider sind die beim Schleichen und nicht gesehen und gefunden werden, massiv im Weg. Also müssen sie per Pfeil dran glauben. Die Kämpf gegen Infizierte und da eher weniger so heftige Fights, die mich im Vorgänger noch so frustriert haben, kommen mir aber entgegen. Auch wenn es dann eben gegen die Menschen-Clans echt heftige Kämpfe gibt, die auch von der Anzahl her deutlich in der Überzahl sind.

Der Gewaltgrad und die Grausamkeit ist wieder ziemlich hoch, imho absolut verdiente USK 18 Flag. Was da an Wunden, Blut, zerplatzte Schädel, abgetrennte Gliedmaßen und Köpfe und schauerhafte Infizierte-Mutationen etc. gezeigt wird, ist schon wirklich eklig und nix unsbedingt für zart beseitete Genossen.
The Last of Us™ Part II_20230202214904.jpg
Von der Story her, and ich es auch sehr angenehm, dass man nicht nur einen Charakter spielt, sondern primär 2 und dann auch wieder viele Rückblenden und Zeitsprünge. Letztere waren mir dann doch wieder zu viel, hab da teilweise den Überblick verloren, in welcher Zeitschiene ich jetzt bin, kann aber auch daran liegen, dass ich 1/3 des Spiels vor Monaten begonnen und absolviert hatte. Zudem wäre es imho auch gut gewesen, so Kapitelweise abzuwechseln und nicht 1, 2, 3 + 4 und dann der Wechsel und wieder 1,2,3...

Die Charakterfähigkeiten, modifizierbare Waffen und Co wäre imho auch komplett ohne ausgekommen. Die Waffenauswahl und Vielfalt ist groß genug, die Werkbänke wirken argh "Gamey". Das ausholen von Waffen aus dem Rucksack ist übrigens gerade in langen Kämpfen und unter Zeitdruck wirklich eine langwierige und nervige Tätigkeit.
The Last of Us™ Part II_20230204170359.jpg
Der 2. Teil hat mir deutlich besser gefallen, als der erste Teil, dem ich damals eine 7,5/10 gegeben habe. Daher eine höhere Endnote. Allerdings sind manche Macken und Probleme aus dem 1. Teil immer noch da und ich weiß, dass es eine Spiel-Balancing-Lösung ist, dass ein Baseball-Schläger, eine Axt etc. nur so 3-6 Schläger aushält und dann kaputt geht, oder das ich Gegner erschieße, deren Waffe zu boden fällt und ich nicht eine Kugel davon bekomme oder eben nur 1-2, was einfach völlig dämlich ist, der wird mich wohl kaum mit einer leeren Waffe bedroht haben. Zudem ging mir das Sammeln von Zeug, immerhin ist das immer nützlich, teilweise auf den Keks. Zumindest die Fähigkeiten hätte man anders als via Pillen lösen können, die teilweise an völlig unrealistischen Stellen liegen und nur einige springen einen direkt an. EXP-System oder what ever, wäre doch auch nett gewesen.

9/10
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Beitrag » Heute 15:51 #3561

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck »

Forspoken - 7/10
Nicht der erhoffte Story-Brecher, wartet aber innerhalb dieser mit ein paar netten Twists & Turns auf. Insgesamt hätte ich aber in dieser Hinsicht mehr erwartet. Auch die Grafik ist eher unter dem Niveau eines "God of War Ragnarok", auch wenn "Forspoken" gar nicht mehr für die Last Gen erscheint. Dafür ist das simple, aber effektive Gameplay durchaus süchtig machend.
Du bist als Frey nach dem kurzen Intro in New York in Athia unterwegs, das in vier Teile aufgeteilt ist, die sich optisch unterscheiden, die Gegnerunterschiede sind eher weniger wichtig. Am meisten Spaß macht es, sich von Punkt zu Punkt auf der Karte mit dem immer stylischer werdenden Fortbewegungssystem zu bewegen, um so Stück für Stück Erfahrung (hier "Mana") zu grinden und dadurch seine Skills aufzubessern.
Nebenher sammelt man einen Haufen Lore in Textform ein und kloppt sich durch die Hauptquests. Diese hätten zusammen inklusive Videos vermutlich keine 15 Stunden Spielzeit, sind aber in Ordnung, werden aber eben durch die ganzen Sammel- und Nebenaufgaben ubilike verwässert. Die Umgebungen sind, bis auf Praenost, alle recht schön anzusehen und obwohl große Teile des Spiels recht repetetiv sind in Form dessen, was man tun muss (meist irgendwo hin gehen und Gegner klatschen), so habe ich mich doch immer wieder dabei erwischt, teils zwei Stunden überhaupt nicht auf die Uhr geguckt zu haben, weil ich von Punkt zu Punkt jagte.
Nichtsdestotrotz, mehr als 7 Punkte will ich nicht geben, dafür hat es mich storytechnisch bis auf das letzte Drittel zu kalt gelassen und das mit den Sidequests üben wir auch noch mal. Aber da war das Entwicklerteam auch bei "Final Fantasy XV" schon nicht besonders premium drin.
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