Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Alle Spiele, egal ob am PC, auf der Konsole oder dem Handheld werden hier diskutiert.

Beitrag » 9. Jun 2019 20:02 #3151

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Raven
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Raven » 9. Jun 2019 20:02

Tales of Berseria [PS4]

Ein klassisches Tales und der Teil, der Zestiria gerne gewesen wäre. Grafik und Story waren ungleich besser als beim Vorgänger, den ich, trotz seiner Eigenschaft als Jubiläumsspiel zum 20. Geburtstag der Tales Serie, zu den schwächsten Teilen zähle. Auch wurde das furchtbare Schnellreise-System aus Zestiria zum Glück nicht übernommen. Ich habe das Gefühl, bei Z. als erstem PS4-Spiel der Reihe, wollte man zeigen, wie toll man große Areale nun designen kann. Leider sind die zu groß geraden und für das Schnellreisessystem musste man viel zu viel Geld bezahlen. Folglich ist niemand gewarpt und jeder zu Fuß gegangen, was dem Spielfluss erheblich geschadet hat und weswegen mir das Spiel auch als "Das Tales wo man so viel laufen muss" für immer in Erinnerung sein wird.

Bei B. kostet der Warp nun ungleich weniger und man hat auch ein Hoverboard genannt Geoboard eingeführt, was das Vorankommen auf die Schnelle innerhalb der Areale oder für besonders geizige Zeitgenossen, erleichert.

Auch wenn die Story an Düsternis gewonnen hat - mir hat Velvets ungebändigte und oftmals auch irrationale Wut extrem gut gefallen - verliert man sich oftmal in dem typisch japanischen Melodram und Klein-Klein. Öfters habe ich die, inzwischen nahezu immer vertonten, Dialoge und Unterhaltungen einfach weggeklickt weil es mich einfach überhaupt nicht interessiert hat, wie ein Bauer gedenkt ökonomisch erfolgreich mit seiner neuen Beerenzüchtung auf dem hiesigen Wochenmarkt zu sein. Diesen Level an Belanglosigkeit meine ich damit.

Summa eines der stärkeren Spiele, das mit Graces F oder Xilla 2 (meinem Lieblingsteil, obwohl er so kontrovers diskutiert wird) aber nicht mithalten kann.

Generell erhoffe ich mir etwas frischeren Wind in der Serie und Berseria war da schon mal ein sehr starker Anfang. Da seit 2016 kein neues Tales kam, hoffe ich, dass Bandai-Namco schon eifrig an der Modernisierung feilt und uns zu gegebener Zeit einen neuen Kracher servieren wird :nice:
"Montaron ihr seid so enervierend! Ihr raubt mir noch den Verstand!" - Xzar

Beitrag » 9. Jun 2019 22:54 #3152

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BlackDead
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von BlackDead » 9. Jun 2019 22:54

Raven hat geschrieben:
9. Jun 2019 20:02


Generell erhoffe ich mir etwas frischeren Wind in der Serie und Berseria war da schon mal ein sehr starker Anfang. Da seit 2016 kein neues Tales kam, hoffe ich, dass Bandai-Namco schon eifrig an der Modernisierung feilt und uns zu gegebener Zeit einen neuen Kracher servieren wird :nice:
Laut irgendwelchen Leaks wird auf der E3 wohl ein neues angekündigt. :teach:

Beitrag » 21. Jun 2019 16:51 #3153

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple » 21. Jun 2019 16:51

Shadow of the Tomb Raider

Wie schon die beiden Vorgänger ein toll inszeniertes Action-Adventure.

Etwas nervig war allerdings der sammelbare Unrat, mit dem die Welt vollgekleistert wurde. Das Fertigkeitensystem hätte auch nicht sein müssen, insbesondere weil man div. Fertigkeiten nur freischalten kann, wenn man die optionalen Sammel- und Erkundungsaufgaben erfüllt.

Dennoch ein spaßiges Spiel. Viel von der Sorte gibt's nicht und wenn man sich dafür interessiert, macht man mit Lara nichts falsch! :)

Beitrag » 10. Jul 2019 16:04 #3154

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Rumple
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple » 10. Jul 2019 16:04

Bloodstained: Ritual of the Night

Gilt als ein "spiritueller Nachfolger" der Castlevania-Reihe, insbesondere Symphony of the Night. Nicht verwunderlich, da hier Koji Igarashi dahintersteckt, der schon damals an SOTN mitgewirkt hatte. Die Wurzeln merkt man dem Spiel an.

Der Charakter wird u.a. durch Ausrüstung verbessert, aber auch durch "Shards". Diese werden durch getötete Gegner fallen gelassen und geben neue Fertigkeiten, Attacken oder Vertraute, von denen man in div. Kategorien je eine aktiviert haben kann. Wenige, wie der Doppelsprung, sind aber dauerhaft aktivierbar ohne einen Shard-Platz zu verbrauchen.

Die Story ist passend. Es gibt verschiedene Enden, je nachdem wie man sich anstellt. Beim ersten Mal bin ich in die Falle getappt und habe das schlechteste bekommen.

Es hatte aber auch einige Macken:

Technisch nicht immer ganz ausgereift. Die Vertraute, die man beschwören kann, turnen teils direkt vor dem Gegner rum, versperren so die Sicht und man sieht manche Attacken nicht kommen.

Steuerung fand ich teils etwas sperrig. Zudem erklärt sich das Spiel nicht immer sonderlich gut. Schwimmen kann man z.B. auch nur, wenn man eine bestimmte Shard erhält und diese unter Wasser wie eine Attacke benutzt.. Wie man die bekommt, sagt das Spiel auch nicht. Da man es von nem Wasser-Gegner bekommt, dem man normalerweise ausweicht, da man nicht schwimmen kann, sucht man sich da ggf. doll und dämlich.

Trotz seiner Schwächen ist es eine tolles Spiel..Wenn man Metroidvanias mag, macht man mit Bloostained: ROTN nichts verkehrt.

Beitrag » 23. Jul 2019 10:53 #3155

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The Gravedagokck
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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 23. Jul 2019 10:53

Slay the Spire - 10/10
Da man ein Roguelike per se nicht "durchspielen" kann, habe ich überlegt, wann ich zu dem Spiel hier was posten kann, da ich an mich selber den Anspruch habe, hier nur durchgespielte Spiele zu posten. Nachdem ich das Spiel jetzt allerdings mit allen 3 Charakteren zu Ende gebracht habe (also einen erfolgreichen Run bis zum secret Ending gemacht habe), alles freigeschaltet habe, was freizuschalten geht und den Ascension-Mode (ein Modus, der mit jedem Level immer schwerer wird) auf Level 1 und 2 mit allen Charakteren schon beendet habe, sowie zu guter Letzt 85 Stunden auf meinem PC + unzählige Stunden am PC eines Freundes mit dem Spiel verbracht habe, kann ich es wohl wagen.
Slay the Spire ist ein Roguelike-Kartenspiel, das rundenbasiert ist. Man steigt mit jedem Level die namensgebende Spire auf und trifft dabei auf Gegner, Ereignisräume, Elitegegner, Shops und Schatztruhen. Das Spielprinzip: so weit wie möglich nach oben kommen und sich das perfekte Deck bauen. Klingt einfach, macht süchtig.
Am Anfang wird man sicherlich die ersten 20-30 Runs nicht sehr weit kommen, was aber nicht sonderlich dramatisch ist, da selbst ein vollständiger Run selten länger als 60 Minuten geht (mein kürzester war sogar bei knapp unter ner halben Stunde). Allerdings hat das Spiel quasi keinen Frustfaktor, da man schnell Fortschritte macht und es demzufolge nicht (bzw kaum) frustet, wenn man diesen dann wieder verliert.
Die 3 Charaktere, die es zur Auswahl gibt, spielen sich alle verschieden und es gibt mit allen mehrere Möglichkeiten, das Spiel zu schlagen, sodass es nicht langweilig wird.
Die Ereignisse sind, wie auch der Rest des Spiels, liebevoll gemacht, teils lustig, teils decken sie die Lore hinter dem Spiel auf und generell sind auch die Karten und Umgebungen großartig gestaltet.
Ich mag ja keine Roguelikes (okay, The Binding of Isaac war ganz cool, aber mir zu schwer auf Dauer), ich wusste nicht, dass mich dieses Genre auch so begeistern kann. Mein Problem jetzt ist lediglich: wie macht man weiter, wenn man das beste aller Roguelikes schon gespielt hat?
Kauft es euch, die 20,99€ auf GOG (oder dem großen "S") sind es wert!
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Beitrag » 23. Jul 2019 13:07 #3156

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 23. Jul 2019 13:07

Planescape: Torment - 6,5/10
Ich hab die Enhanced Edition von GOG gespielt.
Vielleicht bin ich einfach zu jung, um die Faszination, die das Spiel vor 20 Jahren ausgelöst hat, zu verstehen. Vielleicht waren aber damals die technischen Möglichkeiten auch noch nicht weit genug, um die epische Story angemessen zu erzählen (ich lese gerne, aber hier muss man ja verdammt viel lesen!).
Es gab immer wieder Momente, in denen ich mich gefragt habe, warum ich das Spiel noch weiterspiele, weil's mich rein spieltechnisch nicht wirklich motiviert hat. Das Level- und Charaktersystem ist undurchsichtig, wie man seinen Charakter verbessert, hab ich auch nicht richtig verstanden und ich hab's trotzdem irgendwie geschafft, mich immer gegen meine Gegner zur Wehr zu setzen. Die typischen Old-School-Probleme wie, dass man nicht weiß, was man als nächstes machen soll oder wo man hin soll, hat PS:T natürlich auch, aber das hielt sich in Grenzen, da das Game recht linear ist.
Die Story ist super interessant, habe nicht alles verstanden, weil ich sicher nicht alles gesehen habe, aber sie war interessant genug, um mich es durchspielen zu lassen.
Ich hätte gerne ein Remake von dem Spiel mit den Möglichkeiten von 2019. :D
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Beitrag » 27. Jul 2019 19:51 #3157

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 27. Jul 2019 19:51

Spec Ops: The Line - 7,5/10
Guter Deckungs/-Taktikshooter mit interessantem Setting, das aber nicht voll ausgenutzt wird. Die moralischen Entscheidungen werden oft erst im Nachhinein klar oder sind gar nicht erst welche. Nach den Beschreibungen, die mir herzzerreißende Bilder versprochen haben, waren meine Erwartungen schon etwas größer, auch wenn manche Bilder sicherlich gut inszeniert waren und zum Nachdenken anregten, allerdings nur immer so ca. 3,5 Sekunden, bis man die nächste Gegnerwelle über den Haufen gebratzt hat. :ugly: Die Teammitglieder agieren weitestgehend selbstständig, nur manchmal kann man per QTE einem einen Befehl erteilen. Das fand ich aber okay, zu viel Taktik brauche ich gar nicht.
Grafik gut, Steuerung gut, Schwierigkeit gut, Story auch ganz in Ordnung, gezahlt habe ich keine 5 Euro. Kann man dafür mal spielen, wenn man auf das Genre steht. Gewaltgrad ist auch recht hoch, allerdings nicht wirklich realistisch.
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Beitrag » 27. Jul 2019 21:57 #3158

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von SierraLeon » 27. Jul 2019 21:57

Gerade eben habe ich Mutant Year Zero - Road To Eden beendet.

Als das Spiel angekündigt wurde, hatte ich mich sehr darauf gefreut. Ich kenne das Pen & Paper Rollenspiel "Mutant Year Zero" und entsprechend neugierig war ich das Spiel zu spielen und zu sehen wie viel es von der Vorlage in das Spiel geschafft hat. Im Großen und Ganzen muss ich sagen bin ich sehr zufrieden mit dem Spiel. Es fängt die Atmosphäre toll ein, sorgt für spannende Momente, gibt euch interessante, allerdings etwas flache Charaktere in die Hand und spielt sich gut. So hat es mir großen Spaß bereitet das Spiel schließlich durchzuspielen, auch wenn es mich erst beim zweiten Anlauf wirklich gepackt hat.

Vom Spielprinzip her ist MYZ ein Hybrid aus Echtzeit Erkundung und taktischen Rundenkämpfen a la XCOM. Ihr erkundet mittelgroße voneinander abgegrenzte Gebiete die mit unterschiedlichen Gegnern bevölkert sind und in denen ihr wild nach diversem Loot sucht: Waffenteile und Scrap um euer Inventar aufzubessern, neue Waffen, Hüte, Rüstungen. Das Erkunden läuft in Echtzeit ab, wobei eure Gegner entweder auf der Karte patroullieren oder Wache stehen. Ihr könnt diese umschleichen und eventuell abseitsstehende Gegner allein und lautlos ausschalten um so den Hauptkampf einfacher zu gestalten. Da der Schwierigkeitsgrad durchaus knackig ist, lohnt sich das durchaus, denn viele der Gegner haben ziemlich viele Lebenspunkte (und fast immer mehr Lebenspunkte als eure Charaktere) und für gewöhnlich sind die Gegner fast immer in der Überzahl. Entsprechend taktisch müsst ihr in euren Kämpfen vorgehen, insbesondere weil eure Medikits zum heilen einiges kosten und ihr nur selten welche findet. Außerdem heilen eure Charaktere auf dem mittleren und höchsten Schwierigkeitsgrad nicht mehr zu vollem Leben nachdem ihr einen Kampf gewonnen habt. Je weiter ihr euch von eurer Basis, der Ark, entfernt, desto höher wird das Level eurer Gegner und desto schwieriger werden sie. Gameplaytechnisch funktioniert MYZ meiner Meinung nach sehr gut.

Die einzelnen Gebiete sind schön unterschiedlich gestaltet und auch wenn es keinen Tag-Nacht-Wechsel gibt, sind manche Orte hell, andere dunkel, der Norden ist schneebedeckt, ihr findet alte Untergrundbasen und so weiter. Alles in allem kann die Welt durchaus überzeugen und es macht Spaß die einzelnen Ortschaften zu erkunden. Insbesondere weil ihr als Spieler mehr wisst als eure Charaktere, die seit jeher nur durch die Ruinen unserer Zivilisation streifen und versuchen sich aus unseren Hinterlassenschaften einen Reim zu machen. Das führt durchaus zu dem ein oder anderen Lacher.

Die Charaktere sind allesamt Mutanten, eine mannshohe, sprechende Ente namens Dux, ein Eber, der auf Hinterbeinen läuft, aber auch ein Menschlicher Charakter mit Psi-Kräften und so weiter. Sie sind durchaus interessant und ich hätte gerne noch mehr über sie gelernt, denn leider bleiben sie etwas flach. Allerdings ist das vielleicht etwas viel verlangt von einem eher kleineren Spiel, das ganz klar seine Stärken im Gameplay und dem Word-Building hat und weniger in der Story und den Charakteren. Egal wie, ich habe mit den Charakteren gerne gespielt und hab sie irgendwie ins Herz geschlossen. Und ja wie bereits erwähnt ist auch die Story nicht die große Stärke von MYZ, doch auch sie ist meiner Meinung nach vollkommen ausreichend und hat mich nicht unzufrieden zurückgelassen, einzig das eher offene Ende fand ich etwas enttäuschend. Aber vielleicht wird das ja mit dem kommenden DLC ausgebügelt.


Zusammengefasst hat mir MYZ durchaus gut gefallen und ich hatte fast 20 gute Stunden in dem Spiel und bin durchaus gespannt auf den anstehenden DLC.

Beitrag » 28. Jul 2019 12:52 #3159

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 28. Jul 2019 12:52

BloodRayne - 7,5/10
Ich erinnere mich noch daran, dass ich mir 2006/07 rum irgendwann mal eine Sicherheitskopie von dem Game von irgendeiner dubiosen Seite gezogen habe und das Spiel damals aber entweder nicht durchgespielt habe oder zumindest am Endgegner gescheitert bin, da ich noch Screenshots von den Doppelgänger-Twins habe und die erst recht spät im Spiel auftauchen.
Auf jeden Fall ist das erste BloodRayne ein richtig cooles Action-Adventure, das zwar ein paar Fehler wie die fehlende Kontrolle über die einzelnen Moves, etwas monotone Umgebungen und repetetive Quests hat, aber ansonsten auf ganzer Linie mit seiner trashigen Wolfenstein-Vampir-Story, der coolen Hauptdarstellerin, der vermutlich Rodon sehr gefallen werdenden Brust-Animation, dem völlig übertriebenen, aber hier echt coolen Gewaltgrad (wobei das Spiel nach heutigen Standards kein Indexkandidat wäre, uncut mit 18er würde es lässig durchkommen) und der flüssigen Spielart überzeugt. GOG sei Dank konnte ich das Spiel fehlerfrei spielen, auch wenn es nur 4:3-Auflösungen unterstützt hat.
Einen halben Punkt Abzug gibt es (jeweils 0,25) für den Level "The Bridge", der einen miesen Clippingfehler hat und den Endboss, bei dem es (wegen Raynes Autoaim) pures Glück ist, ob man ihn oft genug trifft, bis die Waffen alle leer sind.
Trotzdem: cooler Klassiker. :D
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Beitrag » 7. Aug 2019 16:46 #3160

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 7. Aug 2019 16:46

BloodRayne 2 - 5/10
Och man, ich hab mich richtig auf Teil 2 gefreut, aber was haben sie sich dabei gedacht...
a) die super schnelle, flüssige, amoklaufende, übermächtige Rayne gegen eine Deckungsprüglerin, die keine fünf Schläge eines normalen Menschen einstecken kann auszutauschen?
b) den Cliffhanger des 1. Teils komplett zu überspringen, die Story ins Jetzt zu verlegen und die Gegner von lustigen Nazis und ein paar ekligen Monstern zu immer den gleichen Anarchopunks, nervigen, bewaffneten Goons und ... na okay, eklige Monster gibt es immer noch.
c) das Kampfsystem zu einem absoluten Krampf zu machen (ja, das war schon teilweise Punkt a, aber ich bin echt traurig darüber!)
Ich hab das Spiel mit Cheats durchgespielt, bin ich auch nicht beschämt drüber, aber Rayne spielt sich in diesem Spiel echt wie ein armes Mädchen ohne Kräfte mit netten Klingen. So, wie ich es gespielt habe, hätte ich wohl 7/10 vergeben, aber da Cheats ja nun keine Wertungsverbesserung darstellen, ist der 2. Teil leider deutlich lahmer als der erste. Da helfen auch die vielen coolen Zerstückelungen, Killmoves und Finisher nicht (die sehr nice aussehen!).
Jetzt weiß ich auf jeden Fall, warum es kein BloodRayne 3 gab. :ugly:
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Beitrag » 9. Aug 2019 17:38 #3161

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 9. Aug 2019 17:38

Total Overdose - 7,5/10
Hab ich zuletzt 2005 oder 2006 durchgespielt, kurz bevor's auf den Index kam noch eben fix für 20 Euro im Media Markt abgesahnt, Oma hat den Perso vorgehalten. Gute, alte Zeiten. :D
Jetzt nochmal bei GOG für 1,39€ oder so gekauft (der Kompatibilität wegen) und innerhalb von 8 Stunden nochmal durchgespielt. Das Spiel an sich ist so eine Mischung aus GTA und Max Payne, nur, dass ich die Open World mittlerweile nicht mehr spannend finde und mich deshalb zu den einzelnen Missionen und Challenges direkt geportet habe, was glücklicherweise problemlos möglich ist. Die Story ist ganz lustig, garniert die Ballerei gut und hat was von Mexican Tarantino.
Die Grafik ist für 2005 schon ziemlich altbacken (PS2-Port), allerdings hätte man da auch trotz der Tatsache des Konsolenports noch mehr rausholen können, wenn man sich andere Spiele aus der Zeit so anguckt. Aber Augenkrebs gab es nicht.
Die Killmoves sind cool, wiederholen sich nach einer Zeit allerdings (Bulletstorm, ein paar Jahre später, hatte da deutlich mehr Auswahl) und die ganzen Special-Moves sind auch recht witzig, meist jedoch nicht nötig.
Mir hat es Spaß gemacht, ich kann verstehen, warum ich es mit 14 so gehyped habe, der Gewaltgrad ist super niedlich und mittlerweile keine Indizierung mehr wert und eine Fortsetzung mit aktueller Grafik bzw. ein Remake würde ich auch spielen. :)
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Beitrag » 10. Aug 2019 12:57 #3162

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 10. Aug 2019 12:57

Armed and Dangerous - 9/10
Leider nur 4,5 Stunden lang, dafür aber super lustig, voll gepackt mit Ideen, auf die kein Mensch kommt und extrem witzigen, nur leider mittlerweile sehr pixeligen Zwischensequenzen. Für solche Spiele würde ich mal ein HD-Remake oder einfach eine Fortsetzung wünschen. Die Level an sich sind zwar etwas monoton in ihrer Aufgabenwahl, aber die wirklich langen Zwischensequenzen machen das mehr als wett. Wer mal im GOG-Salte ein, zwei Euro übrig hat, sollte sich diese 3rd-Person-Shooter-Perle nicht entgehen lassen!
PS: Als ich das Spiel 2005 zum ersten Mal gespielt habe, habe ich es so gesuchtet, bis ich die ganzen Zwischensequenzen auswendig konnte. DEATH TO THE SALAD EATERS!!!
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Beitrag » 10. Aug 2019 17:22 #3163

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 10. Aug 2019 17:22

Lucius - 5/10
Eben in einer, laut GOG 4 Stunden und 12 Minuten dauernden, Session durchgespielt und ich würde mal behaupten, dass ich ohne Walkthrough vermutlich circa 20-30 Stunden gebraucht hätte. Warum? Weil das Spiel, in welchem man Level für Level als Sohn des Satans Leute aus dem Herrenhaus, in dem du wohnst, abmurksen darf, aber nicht im Hitman-Style so, wie man Lust drauf hat, sondern eben nur auf eine bestimmte Weise. Der Clou dabei? Man bekommt außer dem Assignment, welche Person nun in diesem Level dran ist, keine (!) Hinweise auf Wegbeschreibung zu den benötigten Items, man weiß nicht, was man machen soll und das die ganze - verdammte - Zeit. Nur ein Ouija-Board gibt einem am Anfang des Levels einen Hinweis und es gibt noch ein Geschenk vom Teufel, wenn man genug der nervigen Sidequests erledigt hat, welches einem begrenzt oft helfen soll. Ich habe aber nicht verstanden, wie das funktioniert.
Gut am Spiel ist das Setting, die Atmosphäre, die Story, das Character-Development und die einzelnen Tötungen, die (mit ein, zwei Ausnahmen) alle viel Spaß machen, anzugzucken. Warum das Spiel indiziert ist, verstehe ich allerdings nicht. Es soll wohl auch zwei Nachfolger haben, da es die aber nicht bei GOG gibt, werde ich die erstmal nicht spielen. Einen bis zwei Punkte mehr hätte es gegeben, wenn man die Quests nicht durchgängig nach dem "Lauf durchs Haus, bis du was passendes findest"-Schema aufgebaut hätte, das ist nämlich einfach nur scheiße.
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Beitrag » 17. Aug 2019 21:40 #3164

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 17. Aug 2019 21:40

Vampire: The Masquerade - Redemption - 7,5/10
Ich hab meine Freundin mal entscheiden lassen, was ich als nächstes zocken soll und sie hatte Bock auf was mit Vampiren. Passt ja sowieso ganz gut, da "Bloodlines 2" ja angekündigt ist und ich dann erstmal die beiden Vorgänger spielen kann.
"Redemption" ist vom Spielprinzip her eine Art Diablo mit einer Menge Dialogen (und gelegentlichen Entscheidungsmöglichkeiten, die deine "Humanity" verringern oder erhöhen und so zu einem von drei Enden führen). Ich hab meinen Christof als ziemlichen Nahkampf-Tank gespielt und hab meine Begleiter mehr in den Fernkampf gehen lassen, sobald mir das möglich war. Damit bin ich ganz gut durchgekommen. Skills habe ich außer Blood Healing, Awaken und einem Beschwörungs-Skill kaum benutzt, da es für jene keine Hotkeys gibt und mir das ständige, manuelle Auswählen auf die Nerven ging.
Storytechnisch hat das Spiel eine ziemlich große Lore aus dem "World of Darkness"-Universum, mit dem ich mich aber nicht groß befasst habe. Die groben Namen der Clans und wichtigen Akteure habe ich jetzt aber im Kopf und gucke mal, was ich davon in den Nachfolgern wiederfinde. Ansonsten ist es eine sich über knapp 1000 Jahre erstreckende Lovestory mit seinen Twists und Turns und einem ziemlich coolen Zeitsprung. Die Dialoge an sich sind ganz cool, vielleicht etwas sehr cringy mittelalterlich in der ersten Hälfte des Spiels.
Nervig waren diverse Gegner, die einen entweder random geonehitted haben, Spells eingesetzt haben, die es Glückssache gemacht haben, ob man noch agieren darf oder nicht. Manchmal kommt man in einen Raum mit drei Gegnern, die einen auf Grund ihrer Spellkombi direkt zu Brei machen und beim Reload hat man sie dann sofort down. Ist halt ein bisschen random, aber meistens kommt man ganz gut durch.
Nachdem ich das Spiel vor über 10 Jahren nach den ersten paar Minuten entnervt weggelegt habe, hab ich es nun in ca 17,5 Stunden durchgespielt und ich kann jedem, der das Universum oder Hack'n'Slay-RPGs mit mal etwas anderem Setting mag, "Redemption" mal empfehlen anzutesten.
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Beitrag » 19. Aug 2019 22:08 #3165

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von gun » 19. Aug 2019 22:08

Warhammer 40k Firewarrior

Altern, was n Krampf. Ich kann nicht sagen, warum ich mich da durch gekämpft habe.

Die Grafik war schon damals eher meh. Ist halt ein Konsolenport.
Auf der haben Seite steht vermutlich die durchaus gut eingefangene 40k Atmosphäre. Ich meine, es dürfte das erste Spiel sein, in dem ein Bolter ein tragbarer Automatikraketenwerfer ist.
Dazu sind die Dialoge durchaus passend.
Jetzt unbedingt einen Tau zu spielen war vermutlich schon damals nur mit ganz großem Fanservice an der neuen Spezies zu begründen.

Aber nun mal zum Rest.
Die Level sehen zumeist extrem öde aus. Schützengraben, unverkleideter Stahlbetonbunker im All (offensichtlich ist so ein Schiff des Imperiums gebaut) und am Boden sowie Steinhöle.
Einzig das Tau-Schiff bietet etwas farbliche Abwechslung von grau-braun.
Die Kämpfe sind einfach bah. Die Gegner rennen rum wie aufgeschreckte Hühner. Man sollte unter keinen Umständen die Autozielhilfe ausschalten. Gegner werden gerne mal einfach so in den Rücken gespawnt und nur 2 Waffen mitnehmen können ist immer wieder toll.
Insbesondere wenn die erste Waffe fast durchgehend festgelegt ist.
Die Level sind strikt linear und eher langweilig. Und in der Regel findet man nur für die Waffen der Gegner genug Munition.
Außer im letzten viertel des Spieles, wo dann auf einmal Tonnen von Muni für die Tau-Railgun (stärkste Waffe - ein Kopfschuss ein Marine) überall rumliegt. Dafür werden einem dort auch stetig Chaos-Mariens, Cybots und Co vor die Flinte gesetzt und deren Waffen tun auch durch den Schild extrem weh.
Darum steht auch alle paar m ein großes Healthpaket. Den Entwicklern war offensichtlich klar, das sie da grade Scheiße bauen.
Die Level sind teilweise auch frustrierend. Dauernd Scharfschützenschüsste gehört. Nix gesehen. 1m gegangen, gestorben.
Am viel zu weit entfernten Speicherpunkt neu gestartet, Scharfschützenwaffe genommen, grau-schwarze Scharfschützen auf erhöhten Positionen vor grau-schwarzem Hintergrund gesucht und abgeschossen.
Auf einmal erfülle ich das Missionsziel, dem nach ich die Scharfschützen killen soll. Hätte man mir auch mal mitteilen können...
Ach ja, dank der 2 Waffen natürlich zurück und den Bolter wieder geholt, da Scharfschützengewehr leer und Spacemariens warteten schon an der nächsten Ecke.

Dazu kommen dann noch ein paar Bosse. Passend zur damaligen Zeit sind es reine "halt drauf" Bosse. Sie fressen einfach nur Munition.

Wer also einen alten, teilweise echt frustrierenden Shooter mit Warhammer 40k Atmosphäre spielen will, der schon damals eher mäßig war.
Tut es mir gleich. Sonst - Finger weg...

Und bevor ich es vergesse.
Ich habe das Ding auf Easy gespielt und es war teilweise echt fies.
"Man wird durch den Eintritt in eine christliche Partei genauso wenig anständig, wie man zum Auto wird, wenn man sich in eine Garage stellt. Richard Rogler
"Es geht darum, wer die Information kontrolliert, nicht wo sie liegt." US-Richter zu Clouddaten

Beitrag » 12. Sep 2019 22:44 #3166

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von Rumple » 12. Sep 2019 22:44

Singularity

Ein spaßiger Shooter mit netter Zeitreise/Zeitmanipulation, die teils aber auch etwas aufgesetzt wirkt.

Story habe ich ignoriert, als die Audiologs auftauchten. :ugly:

Beitrag » 16. Sep 2019 17:07 #3167

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Re: Zuletzt durchgespielt / kommt nun dran

Beitrag von The Gravedagokck » 16. Sep 2019 17:07

Days Gone - 8/10
Und da hab ich den nächsten AAA-Sony-Titel durch. "Days Gone" zu beschreiben ist relativ leicht: "Horizon: Zero Dawn" (Ressourcen sammeln, Crafting, langsame Erkenntnis der Story) und "Red Dead Redemption II" (die Art, wie die Welt erkundet wird) treffen auf das Setting aus "The walking Dead" mit einem Schuss "Resident Evil". Soviel also zum Spielerischen im Allgemeinen.
Was macht "Days Gone" gut?
+ die Story. Man warb ja vorher mit über 6 Stunden Cutscenes und diese haben es wirklich in sich. Man nimmt sich Zeit, die Story voranzutreiben und darf wirklich mal mehrere Minuten einfach nur einem schönen Film zuschauen, bevor es weitergeht. Story wird großgeschrieben, was eine angenehme Erfrischung für das Zombie... sorry, Freaker-Survival-Genre ist. Die Sprecher und Charaktere verleihen dem Spiel die nötige Tiefe.
+ die Grafik. Wie alle neueren PS4-Titel sieht das Spiel natürlich zum Umwerfen gut aus, auch wenn es manchmal nicht alles fertig rendert in den Videos, da muss noch nachgepatcht werden.
+ zu 95% das Gameplay. Mal Ballern, mal Schleichen, mal Ressourcen sammeln, in seinen Hauptmissionen und auch vielen Nebenmissionen ist "Days Gone" sehr abwechslungsreich bzw. abwechslungsreich genug, natürlich wiederholen sich manche Missionsmuster.
Was kann "Days Gone" noch verbessern?
- Bugs. Mal wird was nicht fertig gerendert, mal triggert ein Sidequest nicht. Obwohl das Spiel insgesamt schon bestimmt 50GB an Patches gesaugt hat (kein Scherz!), hat es immer noch überdurchschnittlich viele Bugs und zudem bricht die FPS-Rate manchmal ein.
- Horden-Balancing. Es macht keinen Spaß gegen die Horden anzutreten, ist einfach so. Entweder verkaufen die Shops halt auch noch die wichtigen Utensilien für einen Fight gegen die Horden oder sie lassen sich leichter töten bzw. rennen etwas langsamer, damit man da auch mal was anderes machen kann, als Granaten hinter sich zu werfen bis alle tot sind (vorher natürlich Fallen stellen usw., ist ja klar).
- Collectibles. Langweilig, wie bei allen anderen Spielen, die es gibt, auch (außer "Spider-Man").
Wer Action Adventures auf der PS4 mag, wird auch dieses hier mögen. Die Story hat ein paar echte, emotionale Höhepunkte und ist überdurchschnittlich gut. Wenn ich meine Wertung aufdröseln müsste, würde ich sagen 9-9,5/10 für die Story und 7/10 für's Gameplay.
Got to be who you are in this world
Never walk out on your own story
But if you ever need me again
You know that I'll be, I'll be around.

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